LETZTES UPDATE: 24.04.2013; 14:46
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Themenführung: Frauen im Parlament

Welche Hürden hatten die ersten weiblichen Abgeordneten im Parlament bis zur Einführung des Frauenwahlrechts 1918 zu überwinden? Über Jahrzehnte erkämpften sich engagierte Frauen den Zugang zur Politik – nicht ohne Hindernisse und Rückschläge.

Wussten Sie, dass die erste Frau, welche weltweit den Vorsitz einer parlamentarischen Kammer führte, eine Österreicherin war? 1927 übernahm die christlich-soziale Olga Rudel-Zeynek den Vorsitz des Bundesrates. Dies rief damals das Interesse in- und ausländischer Medien hervor. Sie führte ihr Amt von Anfang an sehr souverän und kümmerte sich vor allem um soziale Belange.

Bei dieser Führung erfahren Sie u. a. Wissenswertes über die ersten österreichischen Parlamentarierinnen, z. B. dass bei der konstituierenden Sitzung am 4. März 1919 acht Frauen als Abgeordnete in den Nationalrat einzogen – von insgesamt 170 Abgeordneten. Diese Pionierinnen waren: Anna Boschek, Dr. Hildegard Burjan, Emmy Freundlich, Adelheid Popp, Gabriele Proft, Therese Schlesinger, Amalie Seidel und Maria Tusch.

Was hat sich an der politischen Arbeit von Parlamentarierinnen seitdem geändert? Welche Anliegen vertraten Politikerinnen damals und welche vertreten sie heute? Wie hat sich der weitere Verlauf des Frauenanteils im Parlament entwickelt?

Die Mindestteilnehmer/innenzahl bei dieser Themenführung ist 5 Personen (Tickets kosten 4 Euro pro Person).

Eine telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich: +43 1 401 10-2400.