LETZTES UPDATE: 06.03.2012; 05:17
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Chronologie des Planungsprozesses

Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Meilensteine und Ereignisse des Planungsprozesses zur Sanierung des Parlamentsgebäudes.

Zeitverlauf

Meilensteine und Ereignisse

September 2011 Unter Einhaltung aller gesetzlichen Fristen und Vorgaben sollte gegen Ende 2012 eine Jury-Entscheidung zur Bestellung des Generalplaners vorliegen. Der vertiefte Vorentwurf des Generalplaners wird vom Rechnungshof beurteilt. Über den Umfang der Sanierung können die Fraktionen 2014 entscheiden. Der Start der Sanierungsarbeiten ist nach derzeitigem Plan für 2015 vorgesehen. 
Juni 2011 Nachdem von der Gründung einer eigenen Gesellschaft zur Durchführung der Generalsanierung Abstand genommen wurde, beauftragte die Präsidentin des Nationalrates Mag.a Barbara Prammer die Parlamentsdirektion mit dem Start der Ausschreibungsvorbereitung für die Suche nach dem Generalplaner sowie der begleitenden Kontrolle und Projektsteuerung. Fachliche ExpertInnen - so etwa die Architektenkammer - werden dabei einbezogen.
Die Ausschreibungsunterlagen werden nach ihrer Fertigstellung im Spätherbst einer Beurteilung durch den Rechnungshof unterzogen. Die Ausschreibungen sollten bis Jahresende abgeschlossen sein.
Februar 2011 Diskussion und Entscheidungsvorbereitung zur Sanierung des Parlamentsgebäudes. Die Gründung einer Errichtungsgesellschaft zur Bauabwicklung wird ins Auge gefasst und die Prüfung des Vorentwurfs durch den Rechnungshof wird beschlossen. Den konkreten Vorentwurf zu den Sanierungsarbeiten soll ein Generalplaner, der europaweit ausgeschrieben wird, ausarbeiten.
Jänner 2011 Das Gesamtkonzept / PDF, 280565 KB zur Sanierung und Nutzung des Parlaments mit Machbarkeitsstudien zu den Sanierungsvarianten (notwendig/effizienzsteigernd) wird präsentiert.
Oktober 2010 Aus dem Zwischenbericht des Generalkonsulenten / PDF, 10198 KB geht eindeutig hervor, dass eine umfassende Sanierung des Hohen Hauses unumgänglich ist.
September 2010 Fertigstellung der Gutachten zu Schäden und Mängeln in den Bereichen Statik und Konstruktion, Hochbau und Architektur, Denkmalschutz, Haustechnik, Elektrotechnik, IT und Vermessung.
Juli 2010 Beauftragung des Generalkonsulenten (eine Arbeitsgemeinsschaft der Architekten Frank & Partner und Werner Consult Ziviltechniker GmbH) zur Zusammenführung des Sanierungs- und des Nutzungskonzepts in einem Gesamtkonzept.
April 2010 Start der umfassenden Erhebung von Schäden und Mängeln ("Gebäuderöntgen") und der Erstellung eines Nutzungskonzepts zur Effizienzsteigerung des Parlamentsbetriebs.
Februar 2010 Das Gutachten über die Optimierung von Abwicklungsmodellen zur Sanierung des Parlamentsgebäudes / PDF, 5473 KB liegt vor. Präsidialkonferenz, Baukomitee und Parlamentsdirektion beschließen die Erstellung eines Gesamtkonzepts binnen eines Jahres.
Herbst 2009 Die Planungen zur Renovierung des Nationalratssitzungssaals und des Bundesversammlungssaals zeigen, dass eine umfassendere Sanierung des Parlamentsgebäudes sinnvoller ist.