Die Auseinandersetzung mit der Ersten Republik und den Ereignissen in den Jahren 1933/34 sei wichtig, weil sie lehre, dass Parlament und Demokratie keine Selbstverständlichkeit seien und immer wieder neu verteidigt werden müssen. Das betonte Nationalratspräsidentin Barbara Prammer bei einem Symposium im Parlament zur Staats- und Verfassungskrise 1933. Genau 80 Jahre nach der Ausschaltung des Nationalrats durch den damaligen Bundeskanzler Engelbert Dollfuß setzten sich renommierte WissenschaftlerInnen mit den Geschehnissen rund um den 4. März 1933 und möglichen Lehren für die Gegenwart auseinander. Als ein Ziel des Symposiums nannte Prammer die Sensibilisierung der Bevölkerung gegenüber antidemokratischen Strömungen, sie hält es für wichtig, sich die Werte der Demokratie und des Parlamentarismus wie Toleranz und Respekt vor Minderheiten stets aufs Neue vor Augen zu führen.
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