Standort
Pionierinnen der Politik in Österreich
Frauen haben in Österreich seit knapp hundert Jahren das Recht, sich gleichberechtigt am politischen Geschehen zu beteiligen. Davor durften sie nicht wählen und schon gar nicht für Ämter kandidieren.
Nach den ersten freien Wahlen für alle Bürgerinnen und Bürger zogen 1919 die ersten Frauen ins Parlament ein. Sie alle waren sozial sehr engagiert und stammten zum Teil aus ärmsten Verhältnissen. In der Zweiten Republik erreichten Politikerinnen dann auch einflußreiche Funktionen. Die Lebensgeschichten der Pionierinnen aus Österreichs Politik geben Einblick in Österreichs Frauenpolitik der letzten hundert Jahre.
Schusterstochter, Weberkind: Die ersten Parlamentarierinnen
Ein Blick auf die teils erstaunlichen, jedenfalls ungewöhnlichen Lebensgeschichten von Anna Boschek, Hildegard Burjan, Emmy Freundlich, Adelheid Popp, Gabriele Proft, Therese Schlesinger, Amalie Seidel und Marie Tusch. Mehr
"Frau Minister" und eine Weltpremiere: Erste Republik bis 1970er-Jahre
Weltweit die allererste Frau an der Spitze einer parlamentarischen Körperschaft war Olga Rudel-Zeynek, als sie 1927 Bundesratspräsidentin wurde. Andere Pionierinnen setzten in der Zweiten Republik Maßstäbe: Johanna Dohnal, Marga Hubinek, Franziska Fast und Grete Rehor, die erste "Frau Minister". Mehr
1980er-Jahre bis heute
Sie gründeten Parteien, kandidierten für die Bundespräsidentenwahl und standen oder stehen dem Nationalrat vor: Freda Meissner-Blau, Barbara Prammer und Heide Schmidt. Mehr
