LETZTES UPDATE: 06.03.2012; 05:13
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Sag mir, wo die Frauen sind

Wie viele Frauen arbeiten derzeit im Parlament? In welchen Ausschüssen sitzen sie? Ein Überblick:

Unterpunkte anzeigen Frauen im Nationalrat

Präsidium des Nationalrates

Seit 30. Oktober 2006 hat Barbara Prammer das Amt der Präsidentin des Nationalrates inne (XXIII. und XXIV. GP). Sie ist die erste Frau in der österreichischen Geschichte, die dieses Amt bekleidet.

Nationalrätinnen: große Unterschiede bei den Parteien

Der aktuelle Frauenanteil informiert über die Verteilung im Nationalrat.

Ansprechpartnerinnen in den Klubs

In den parlamentarischen Klubs der Parteien kümmern sich folgende Personen um Frauenangelegenheiten:

Weitere statistische Daten

Unterpunkte anzeigen Frauen im Bundesrat

Frauen im Präsidium

Im dreiköpfigen Präsidium des Bundesrates sitzt derzeit eine Frau: Vizepräsidentin Mag.a Susanne Neuwirth.

Bundesrätinnen: große Unterschiede zwischen den Parteien

Der aktuelle Frauenanteil informiert über die Verteilung im Bundesrat.

Frauen in den Ausschüssen

Frauen sind in allen Ausschüssen des Bundesrates als Mitglieder vertreten. In den meisten davon haben Frauen entweder die Funktion einer Obfrau, Obfrau- bzw. Obmannstellvertreterin oder Schriftführerin inne.

Weitere statistische Daten

Unterpunkte anzeigen Internationaler Vergleich

Anfang 2012 waren in Österreich 51 der 183 Nationalratssitze mit Frauen besetzt: Das entspricht einem Anteil von 27,9 Prozent. Wie sieht es weltweit aus? In welchen Parlamenten sitzen wie viele Frauen? Die Interparlamentarische Union veröffentlich regelmäßig einen Überblick.

Viele Frauen, viel Emanzipation?

Weltweit sind die Abgeordneten in den Parlamenten etwa 20 % Frauen. Es gibt deutliche regionale Unterschiede - und sehr unterschiedliche Ursachen für einen hohen Frauenanteil: In Kriegs- und Krisengebieten sitzen manchmal relativ viele Frauen im Parlament ohne, dass sich daraus ein besonders frauenfreundliches Klima ableiten ließe.

Unterpunkte anzeigen Frauen in der Parlamentsdirektion

Auch für die Parlamentsdirektion - die Verwaltungseinrichtung des Parlaments - ist Frauenförderung ein wichtiges Thema. Eine Parlamentsdirektorin gab es bisher noch nicht. Seit 1. November 2008 leitet erstmals eine Frau den Bereich Legislative: Dr.in Susanne Janistyn ist damit die erste Parlamentsvizedirektorin.

Immer mehr Frauen

Die erste Dienstleiterin wurde 1993 bestellt. Derzeit werden drei der insgesamt sieben Dienste von Frauen geleitet: der Bundesratsdienst, der Rechts-, Legislativ- und wissenschaftliche Dienst sowie der EU- und Internationale Dienst. Drei Frauen üben außerdem die Funktion einer DienstleiterIn-Stellvertreterin aus. 16 Frauen nehmen Leitungsfunktionen in Abteilungen sowie in der Nationalrats- und Bundesratskanzlei wahr.

Fast die Hälfte der AkademikerInnen

Während die erste Akademikerin 1968 in den Dienststand der Parlamentsdirektion aufgenommen wurde, nähert sich der Frauenanteil bei den AkademikerInnen mittlerweile bereits der 50-Prozent-Marke. Auch wenn man die Gesamtzahl der Bediensteten der Parlamentsdirektion betrachtet, hat der Frauenanteil längst die 40-Prozent-Marke überschritten.

Frauenförderung und individuelle Arbeitszeitmodelle

Frauenförderung in der Parlamentsdirektion bedeutet aber nicht nur den vermehrten Zugang von Frauen zu Führungspositionen, sondern auch Unterstützung für das generelle Bestreben der Frauen, Beruf und Familie zu vereinbaren. Teilzeitbeschäftigung, individuelle Arbeitszeitmodelle, Telearbeit und Anderes mehr sind entsprechende Angebote. Auch hinsichtlich der Aus- und Weiterbildung wird auf frauenspezifische Bedürfnisse zunehmend Rücksicht genommen.

Weitere Links

Frauenförderungsplan für die Parlamentsdirektion (BGBl. II Nr. 34/2009)