
Stenographisches Protokoll

23. Sitzung des Nationalrates der Republik Österreich
XXIV. Gesetzgebungsperiode
Mittwoch, 20., Dienstag, 26., Mittwoch, 27.,
Donnerstag, 28., und Freitag, 29. Mai 2009
23. Sitzung des Nationalrates der Republik Österreich
XXIV. Gesetzgebungsperiode
Mittwoch,
20., Dienstag, 26., Mittwoch, 27.,
Donnerstag, 28., und Freitag, 29. Mai 2009
Dauer der Sitzung
Mittwoch, 20.
Mai 2009: 9.01 – 21.13 Uhr
Dienstag, 26. Mai 2009: 9.00 – 18.57 Uhr
Mittwoch, 27. Mai 2009: 9.02 – 19.35 Uhr
Donnerstag, 28. Mai 2009: 9.00 – 18.40 Uhr
Freitag, 29. Mai 2009: 9.00 –
21.07 Uhr
*****
Tagesordnung
1. Punkt: Bundesgesetz, mit dem das Bundesfinanzrahmengesetz 2009 bis 2012 und das Bundesfinanzrahmengesetz 2010 bis 2013 erlassen werden
2. Punkt: Bundesfinanzgesetz 2009 – BFG 2009 samt Anlagen
3. Punkt: Bundesfinanzgesetz 2010 – BFG 2010 samt Anlagen
*****
Inhalt
Personalien
Verhinderungen ............................................................................. 37, 247, 431, 627, 797
Ordnungsrufe .............. 127, 164, 167, 169, 434, 729, 860, 864, 1051, 1051, 1057, 1057
Geschäftsbehandlung
Redezeitbeschränkung nach Beratung in der Präsidialkonferenz gemäß § 57 Abs. 3 Z. 2 der Geschäftsordnung ......................................................................... 38, 247, 431, 627, 797
Antrag der Abgeordneten Josef Bucher, Kolleginnen und Kollegen, den Bericht des Budgetausschusses über die Regierungsvorlage (112 d.B.): Bundesgesetz über die Bewilligung des Bundesvoranschlages für das Jahr 2010 (Bundesfinanzgesetz 2010 – BFG 2010), samt Anlagen (201 d.B.), gemäß § 53 Abs. 6 Z 2 der Geschäftsordnung an den Budgetausschuss rückzuverweisen – Ablehnung ... 39, 1024
Wortmeldungen in diesem Zusammenhang:
Mag. Werner Kogler ............................................................................................... ..... 40
Ing. Norbert Hofer ................................................................................................... ..... 41
Dr. Josef Cap ........................................................................................................... ..... 41
Karlheinz Kopf ........................................................................................................ ..... 41
Unterbrechung der Sitzung ........................................................................... 140, 246,
430, 626, 796, 1024, 1028, 1033, 1041, 1043, 1046, 1051, 1052, 1056
Wortmeldung des Abgeordneten Karlheinz Kopf in Bezug auf den von Präsidentin Mag. Barbara Prammer an Abgeordneten Dr. Harald Walser erteilten Ordnungsruf ......................................... 164
Antrag des Abgeordneten Dr. Peter Fichtenbauer im Sinne des § 18 Abs. 3 der Geschäftsordnung auf Anwesenheit des Bundesministers für Finanzen – Ablehnung .......................... 213, 215
Wortmeldungen in diesem Zusammenhang:
Karlheinz Kopf ........................................................................................................ ... 214
Dr. Josef Cap ........................................................................................................... ... 214
Josef Bucher ........................................................................................................... ... 215
Dieter Brosz ............................................................................................................. ... 215
Wortmeldungen betreffend einen von Präsidenten Mag. Dr. Martin Graf in einer Zeitung veröffentlichten Kommentar:
Dr. Eva Glawischnig-Piesczek .............................................................................. ... 431
Karlheinz Kopf ........................................................................................................ ... 432
Lutz Weinzinger ...................................................................................................... ... 433
Dr. Josef Cap ........................................................................................................... ... 433
Ing. Peter Westenthaler .......................................................................................... ... 434
Mitteilung der Präsidentin Mag. Barbara Prammer betreffend Wahrung der Würde des Hauses 434, 440
neuerliche Wortmeldungen im Zusammenhang mit dem von Präsidenten Mag. Dr. Martin Graf veröffentlichten Kommentar:
Dr. Josef Cap .............................................................................................................. 510
Harald Vilimsky .......................................................................................................... 511
Karlheinz Kopf ........................................................................................................ ... 512
Karl Öllinger ............................................................................................................ ... 513
Josef Bucher ........................................................................................................... ... 513
Verlangen auf Durchführung einer namentlichen Abstimmung ..................... 1027, 1032,
1040, 1042, 1045, 1050
Wortmeldung des Abgeordneten Ing. Peter Westenthaler betreffend Vorgehensweise des Abgeordneten Lutz Weinzinger bei der namentlichen Abstimmung über den Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Josef Cap, Karlheinz Kopf, Kolleginnen und Kollegen betreffend Maßnahmen aufgrund der laufenden Debatte über inakzeptable Aussagen des Dritten Präsidenten des Nationalrates .... 1050
Mitteilung des Präsidenten Mag. Dr. Martin Graf betreffend Wiederholung der namentlichen Abstimmung über den Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Josef Cap, Karlheinz Kopf, Kolleginnen und Kollegen betreffend Maßnahmen aufgrund der laufenden Debatte über inakzeptable Aussagen des Dritten Präsidenten des Nationalrates ........................................................................................................ 1051
Wortmeldungen zur Geschäftsbehandlung im Zusammenhang mit den namentlichen Abstimmungen in dieser Sitzung:
Dr. Josef Cap ........................................................................................................... . 1054
Lutz Weinzinger ...................................................................................................... . 1054
Ing. Peter Westenthaler .......................................................................................... . 1055
Harald Vilimsky ....................................................................................................... . 1055
Karlheinz Kopf ........................................................................................................ . 1055
Heinz-Christian Strache ......................................................................................... . 1056
Dr. Eva Glawischnig-Piesczek .............................................................................. . 1056
Mitteilung des Präsidenten Mag. Dr. Martin Graf in diesem Zusammenhang ..... 1056
Bundesregierung
Vertretungsschreiben .................................................................................... 37, 431, 627
Ausschüsse
Zuweisung ...................................................................................................................... 37
Dringliche Anfrage
der Abgeordneten Dr. Eva Glawischnig-Piesczek, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend Versäumnisse im Kampf gegen den Rechtsextremismus (2100/J) 134
Begründung: Dr. Eva Glawischnig-Piesczek ............................................................ 140
Bundesministerin Mag. Dr. Maria Theresia Fekter ................................................ 145
Debatte:
Mag. Ulrike Lunacek .................................................................................................. 151
Otto Pendl ................................................................................................................... 154
Dr. Ursula Plassnik ................................................................................................. ... 155
Dr. Walter Rosenkranz ........................................................................................... ... 157
Stefan Petzner ......................................................................................................... ... 159
Dr. Harald Walser .................................................................................................... ... 162
Angela Lueger ......................................................................................................... ... 164
Günter Kößl ............................................................................................................. ... 166
Werner Neubauer .................................................................................................... ... 167
Mag. Ewald Stadler ................................................................................................. ... 169
Mag. Albert Steinhauser ........................................................................................ ... 172
Dr. Peter Wittmann ................................................................................................. ... 174
Silvia Fuhrmann ...................................................................................................... ... 175
Dr. Johannes Hübner ............................................................................................. ... 177
Wolfgang Großruck ................................................................................................ ... 181
Stefan Markowitz .................................................................................................... ... 182
Dr. Wolfgang Schüssel .......................................................................................... ... 183
Dr. Alexander Van der Bellen ................................................................................ ... 185
Harald Vilimsky .......................................................................................................... 186
Mag. Laura Rudas ...................................................................................................... 187
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Johannes Hübner, Kolleginnen und Kollegen betreffend Gewährleistung der Ausübung von Grund- und Freiheitsrechten trotz linksextremer Gewaltexzesse – Ablehnung ............................................................................................................ 179, 188
Verhandlungen
Gemeinsame Beratung über
1. Punkt: Bericht des Budgetausschusses über die Regierungsvorlage (110 d.B.): Bundesgesetz, mit dem das Bundesfinanzrahmengesetz 2009 bis
2012 und das Bundesfinanzrahmengesetz 2010 bis 2013 erlassen werden (199 d.B.) ........................................................................................................... 39
2. Punkt: Bericht des Budgetausschusses über die Regierungsvorlage (111 d.B.): Bundesgesetz über die Bewilligung des Bundesvoranschlages für das Jahr 2009 (Bundesfinanzgesetz 2009 – BFG 2009) samt Anlagen (200 d.B.) .......................................................................................................... 39
3. Punkt: Bericht des Budgetausschusses über die Regierungsvorlage (112 d.B.): Bundesgesetz über die Bewilligung des Bundesvoranschlages für das Jahr 2010 (Bundesfinanzgesetz 2010 – BFG 2010) samt Anlagen (201 d.B.) .......................................................................................................... 39
Redner/Rednerinnen:
Alois Gradauer ........................................................................................................ ..... 42
Jakob Auer .............................................................................................................. ..... 43
Mag. Ewald Stadler ................................................................................................. ..... 46
Kai Jan Krainer ....................................................................................................... ..... 50
Dr. Eva Glawischnig-Piesczek .............................................................................. ..... 52
Vizekanzler Dipl.-Ing. Josef Pröll ................................................................................ 55
Josef Bucher (tatsächliche Berichtigung) .................................................................... 57
Dkfm. Dr. Günter Stummvoll ................................................................................ ..... 58
Bernhard Themessl ................................................................................................ ..... 60
Mag. Andrea Kuntzl ................................................................................................ ..... 62
Herbert Scheibner .................................................................................................. ..... 63
August Wöginger ......................................................................................................... 67
Mag. Werner Kogler ..................................................................................................... 69
Dr. Christoph Matznetter ....................................................................................... ..... 72
DDr. Werner Königshofer ...................................................................................... ..... 74
Nikolaus Prinz ......................................................................................................... ..... 76
Ing. Peter Westenthaler .......................................................................................... ..... 78
Renate Csörgits ...................................................................................................... ..... 81
Dr. Alexander Van der Bellen ................................................................................ ..... 82
Konrad Steindl ........................................................................................................ ..... 86
Mag. Roman Haider ................................................................................................ ..... 87
Ing. Kurt Gartlehner ................................................................................................ ..... 88
Dr. Martin Strutz ..................................................................................................... ..... 90
Gabriele Tamandl ................................................................................................... ..... 92
Dr. Ruperta Lichtenecker ....................................................................................... ..... 94
Mag. Gisela Wurm .................................................................................................. ..... 95
Lutz Weinzinger ...................................................................................................... ..... 97
Karl Donabauer ....................................................................................................... ..... 98
Ursula Haubner ....................................................................................................... ... 100
Wilhelm Haberzettl ................................................................................................. ... 102
Dr. Harald Walser .................................................................................................... ... 104
Dr. Erwin Rasinger ................................................................................................. ... 105
Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein .................................................................... ... 106
Heidrun Silhavy ....................................................................................................... ... 108
Christoph Hagen ..................................................................................................... ... 109
Dr. Peter Sonnberger ............................................................................................. ... 111
Mag. Albert Steinhauser ........................................................................................ ... 113
Marianne Hagenhofer ............................................................................................. ... 114
Dr. Peter Fichtenbauer ........................................................................................... ... 115
Peter Mayer ............................................................................................................. ... 116
Maximilian Linder ................................................................................................... ... 117
Anton Heinzl ............................................................................................................ ... 119
Mag. Alev Korun ..................................................................................................... ... 120
Adelheid Irina Fürntrath-Moretti ........................................................................... ... 121
Mag. Dr. Manfred Haimbuchner ............................................................................... 122
Ing. Mag. Hubert Kuzdas ........................................................................................ ... 123
Gerald Grosz ............................................................................................................... 124
Johann Singer ............................................................................................................ 127
Mag. Dr. Wolfgang Zinggl ......................................................................................... 128
Mag. Kurt Gaßner ....................................................................................................... 129
Ing. Norbert Hofer ................................................................................................... ... 131
Gabriel Obernosterer ............................................................................................. ... 132
Martina Schenk .................................................................................................. 134, 188
Petra Bayr ................................................................................................................ ... 189
Mag. Birgit Schatz .................................................................................................. ... 190
Silvia Fuhrmann ...................................................................................................... ... 192
Dr. Walter Rosenkranz ........................................................................................... ... 193
Gerhard Steier ......................................................................................................... ... 194
Dr. Wolfgang Spadiut ............................................................................................. ... 195
Mag. Josef Lettenbichler ....................................................................................... ... 196
Mag. Christiane Brunner ....................................................................................... ... 198
Elisabeth Hakel ....................................................................................................... ... 199
Mag. Harald Stefan ................................................................................................. ... 200
Ing. Norbert Kapeller .............................................................................................. ... 201
Kurt List ................................................................................................................... ... 202
Franz Kirchgatterer ................................................................................................ ... 203
Mag. Daniela Musiol ............................................................................................... ... 204
Jochen Pack ............................................................................................................ ... 205
Wolfgang Zanger .................................................................................................... ... 206
Elmar Mayer ............................................................................................................ ... 207
Ing. Robert Lugar .................................................................................................... ... 208
Mag. Bernd Schönegger ........................................................................................ ... 209
Mag. Judith Schwentner ........................................................................................ ... 210
Angela Lueger ......................................................................................................... ... 211
Dr. Johannes Hübner ............................................................................................. ... 212
Johann Hell .............................................................................................................. ... 216
Mag. Rainer Widmann ............................................................................................ ... 216
Andrea Gessl-Ranftl ............................................................................................... ... 217
Dr. Kurt Grünewald ................................................................................................ ... 218
Johann Hechtl ......................................................................................................... ... 219
Dr. Andreas Karlsböck ........................................................................................... ... 220
Hermann Krist ......................................................................................................... ... 221
Gerhard Huber ........................................................................................................ ... 222
Gerhard Köfer ......................................................................................................... ... 223
Dr. Gabriela Moser ................................................................................................. ... 224
Hermann Lipitsch ................................................................................................... ... 225
Anneliese Kitzmüller .............................................................................................. ... 226
Ernest Windholz ...................................................................................................... ... 227
Tanja Windbüchler-Souschill ................................................................................ ... 228
Werner Neubauer .................................................................................................... ... 229
Walter Schopf .......................................................................................................... ... 230
Erich Tadler ............................................................................................................. ... 230
Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Pirklhuber ........................................................................ ... 231
Mag. Heidemarie Unterreiner ................................................................................ ... 232
Sigisbert Dolinschek .............................................................................................. ... 234
Dieter Brosz ............................................................................................................. ... 234
Dr. Susanne Winter ................................................................................................ ... 236
Bernhard Vock ........................................................................................................ ... 237
Dipl.-Ing. Gerhard Deimek ..................................................................................... ... 237
Werner Herbert ....................................................................................................... ... 239
Ing. Christian Höbart .................................................................................................. 240
Mario Kunasek ............................................................................................................ 241
Christian Lausch ..................................................................................................... ... 242
Rupert Doppler ....................................................................................................... ... 243
Leopold Mayerhofer ............................................................................................... ... 244
Edith Mühlberghuber ............................................................................................. ... 245
Oberste Organe: UG 01: Präsidentschaftskanzlei; UG 02: Bundesgesetzgebung; UG 03: Verfassungsgerichtshof; UG 04: Verwaltungsgerichtshof; UG 05: Volksanwaltschaft; UG 06: Rechnungshof ............................................................................................................................. 247
Bundeskanzleramt: UG 10: Bundeskanzleramt; Frauen ........................................... 247
Redner/Rednerinnen:
Mag. Harald Stefan ................................................................................................. ... 248
Dr. Peter Wittmann ................................................................................................. ... 250
Ernest Windholz ...................................................................................................... ... 252
Karlheinz Kopf ........................................................................................................ ... 254
Mag. Werner Kogler ............................................................................................... ... 255
Staatssekretär Dr. Josef Ostermayer ................................................................... ... 258
Otto Pendl ................................................................................................................ ... 261
Dr. Peter Fichtenbauer ........................................................................................... ... 262
Werner Amon, MBA ............................................................................................... ... 264
Martina Schenk ....................................................................................................... ... 266
Mag. Gisela Wurm .................................................................................................. ... 267
Mag. Judith Schwentner ........................................................................................ ... 268
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek .......................................................... 271
Wolfgang Großruck ................................................................................................... 274
Rechnungshofpräsident Dr. Josef Moser ...................................................... 276, 315
Wolfgang Zanger .................................................................................................... ... 280
Mag. Ruth Becher ................................................................................................... ... 285
Gerhard Huber ........................................................................................................ ... 286
Erwin Hornek .......................................................................................................... ... 287
Mag. Dr. Wolfgang Zinggl ...................................................................................... ... 288
Mag. Elisabeth Grossmann ................................................................................... ... 291
Carmen Gartelgruber ............................................................................................. ... 292
Dorothea Schittenhelm .......................................................................................... ... 294
Ursula Haubner ....................................................................................................... ... 296
Dr. Johannes Jarolim ............................................................................................. ... 297
Dieter Brosz ............................................................................................................. ... 298
Johann Singer ......................................................................................................... ... 300
Dr. Susanne Winter ................................................................................................ ... 302
Angela Lueger ......................................................................................................... ... 303
Maximilian Linder ................................................................................................... ... 304
Rudolf Plessl ........................................................................................................... ... 305
Mag. Heidemarie Unterreiner ................................................................................ ... 306
Sonja Ablinger ........................................................................................................ ... 308
Volksanwältin Dr. Gertrude Brinek ...................................................................... ... 309
Stefan Petzner ......................................................................................................... ... 310
Gabriele Binder-Maier ............................................................................................ ... 312
Mag. Kurt Gaßner ................................................................................................... ... 313
Mag. Christine Lapp ............................................................................................... ... 314
Hannes Fazekas ...................................................................................................... ... 317
Ewald Sacher .......................................................................................................... ... 318
Mag. Katharina Cortolezis-Schlager .................................................................... ... 319
Mag. Ewald Stadler ................................................................................................. ... 320
Karl Öllinger ............................................................................................................ ... 322
Volksanwalt Dr. Peter Kostelka ............................................................................ ... 324
Gerald Grosz ........................................................................................................... ... 326
Herbert Scheibner .................................................................................................. ... 327
Entschließungsantrag der Abgeordneten Wolfgang Zanger, Kolleginnen und Kollegen betreffend Ausweitung der Kontrollrechte der Volksanwaltschaft – Ablehnung ................. 282, 1032
Entschließungsantrag der Abgeordneten Wolfgang Zanger, Kolleginnen und Kollegen betreffend Prüfkompetenzerweiterung des Rechnungshofes und der Landesrechnungshöfe – Ablehnung 283, 1061
Entschließungsantrag der Abgeordneten Mag. Dr. Wolfgang Zinggl, Kolleginnen und Kollegen betreffend die Fonds zur Förderung des nichtkommerziellen und des kommerziellen privaten Rundfunks – Ablehnung 290, 1032
Europäische und internationale Angelegenheiten: UG 12: Äußeres ................... 329
Redner/Rednerinnen:
Dr. Johannes Hübner ............................................................................................. ... 329
Dr. Wolfgang Schüssel .......................................................................................... ... 333
Herbert Scheibner .................................................................................................. ... 336
Mag. Elisabeth Grossmann ................................................................................... ... 341
Mag. Ulrike Lunacek ............................................................................................... ... 342
Bundesminister Dr. Michael Spindelegger ......................................................... ... 345
Wolfgang Großruck ................................................................................................ ... 347
Dr. Gerhard Kurzmann .......................................................................................... ... 349
Dr. Josef Cap .............................................................................................................. 351
Mag. Rainer Widmann ............................................................................................... 353
Dr. Ursula Plassnik ................................................................................................. ... 356
Dr. Alexander Van der Bellen ................................................................................ ... 358
Mag. Gisela Wurm .................................................................................................. ... 361
Lutz Weinzinger ...................................................................................................... ... 362
Franz Glaser ............................................................................................................ ... 363
Gerhard Huber ........................................................................................................ ... 365
Petra Bayr ................................................................................................................ ... 369
Mag. Judith Schwentner ........................................................................................ ... 370
Mag. Christine Muttonen ....................................................................................... ... 373
Werner Neubauer .................................................................................................... ... 374
Hannes Weninger ................................................................................................... ... 375
Anton Heinzl ............................................................................................................ ... 376
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Johannes Hübner, Kolleginnen und Kollegen betreffend Sparmaßnahmen im Bereich Außenpolitik – Ablehnung .................................. 340, 1032
Entschließungsantrag der Abgeordneten Herbert Scheibner, Kolleginnen und Kollegen betreffend Verhinderung der Schließung der Österreichischen Botschaft in Maskat (Oman) – Ablehnung 339, 1032
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Gerhard Kurzmann, Kolleginnen und Kollegen betreffend den sofortigen Abbruch der Türkei-EU-Beitrittsverhandlungen aus finanziellen und weiteren Gründen – Ablehnung ............................................................................................................................ 351, 1032
Entschließungsantrag der Abgeordneten Mag. Rainer Widmann, Kolleginnen und Kollegen betreffend grenznahes Atommülllager in Tschechien – Ablehnung ................................... 355, 1032
Entschließungsantrag der Abgeordneten Mag. Ewald Stadler, Kolleginnen und Kollegen betreffend sofortigen Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei – Ablehnung (namentliche Abstimmung) 367, 1032
Entschließungsantrag der Abgeordneten Mag. Judith Schwentner, Kolleginnen und Kollegen betreffend Stufenplan zur Erhöhung der EZA-Mittel – Ablehnung ...................................... 372, 1035
Landesverteidigung und Sport: UG 14: Militärische Angelegenheiten und Sport ......... 377
Redner/Rednerinnen:
Dr. Peter Fichtenbauer ..................................................................................... 377, 429
Stefan Prähauser .................................................................................................... ... 383
Kurt List ................................................................................................................... ... 384
Ing. Norbert Kapeller .............................................................................................. ... 386
Dr. Peter Pilz ............................................................................................................ ... 388
Bundesminister Mag. Norbert Darabos ............................................................... ... 392
Dr. Peter Pilz (tatsächliche Berichtigung) ................................................................... 396
Peter Stauber .......................................................................................................... ... 396
Dr. Andreas Karlsböck ........................................................................................... ... 397
Peter Haubner ......................................................................................................... ... 400
Ing. Peter Westenthaler .......................................................................................... ... 402
Gerhard Köfer ......................................................................................................... ... 406
Dieter Brosz ............................................................................................................. ... 407
Johann Höfinger ..................................................................................................... ... 410
Mario Kunasek ........................................................................................................ ... 411
Angela Lueger ......................................................................................................... ... 414
Mag. Rainer Widmann ............................................................................................ ... 415
Mag. Bernd Schönegger ........................................................................................ ... 417
Tanja Windbüchler-Souschill ................................................................................ ... 418
Hermann Krist ......................................................................................................... ... 419
Lutz Weinzinger ...................................................................................................... ... 421
Dr. Peter Wittmann ................................................................................................. ... 422
Dr. Wolfgang Spadiut ............................................................................................. ... 423
Andrea Gessl-Ranftl ............................................................................................... ... 424
Stefan Markowitz .................................................................................................... ... 424
Johann Hell .............................................................................................................. ... 425
Ing. Robert Lugar .................................................................................................... ... 426
Hannes Weninger ................................................................................................... ... 427
Ernest Windholz ...................................................................................................... ... 427
Hannes Fazekas ...................................................................................................... ... 428
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Peter Pilz, Kolleginnen und Kollegen betreffend Einstellung des Assistenzeinsatzes des Bundesheeres – Ablehnung ............................... 390, 1035
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Andreas Karlsböck, Kolleginnen und Kollegen betreffend Erhöhung Anti-Doping-Budget – Ablehnung ...................................................... 399, 1035
Entschließungsantrag der Abgeordneten Ing. Peter Westenthaler, Kolleginnen und Kollegen betreffend Bundes-Sportförderkonzept – Ablehnung ......................................................... 405, 1035
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dieter Brosz, Kolleginnen und Kollegen betreffend Möglichkeit zur Aussetzung der Auszahlung von Fördermitteln nach dem Bundessportförderungsgesetz – Ablehnung 409, 1035
Entschließungsantrag der Abgeordneten Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen betreffend Verlängerung der Förderung der Mobilität der Bediensteten des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport im Rahmen des Transformationsprozesses zur Zielstruktur ÖBH 2010 über den 1. Juli 2009 hinaus – Ablehnung ........................................................................................... 413, 1035
Entschließungsantrag der Abgeordneten Kurt List, Kolleginnen und Kollegen betreffend Schaffung der gesetzlichen Grundlagen für den Einsatz von Angehörigen des Kommandos Militärstreife & Militärpolizei zur Grenzraumüberwachung und zum Objektschutz – Ablehnung ........................ 416, 1035
Wirtschaft, Familie und Jugend: UG 40: Wirtschaft; UG 33: Wirtschaft (Forschung); UG 25: Familie und Jugend .......................................................................................................................... 431
Redner/Rednerinnen:
Bernhard Themessl ................................................................................................ ... 435
Konrad Steindl ........................................................................................................ ... 437
Ing. Robert Lugar .................................................................................................... ... 438
Dr. Christoph Matznetter ....................................................................................... ... 440
Dr. Ruperta Lichtenecker ....................................................................................... ... 441
Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner ......................................................... ... 445
Bernhard Themessl (tatsächliche Berichtigung) ....................................................... 450
Ridi Maria Steibl ......................................................................................................... 450
Wolfgang Zanger ........................................................................................................ 452
Wolfgang Katzian .................................................................................................... ... 453
Sigisbert Dolinschek .............................................................................................. ... 455
Silvia Fuhrmann ...................................................................................................... ... 456
Mag. Daniela Musiol ............................................................................................... ... 457
Mag. Josef Auer ...................................................................................................... ... 464
Mag. Roman Haider ................................................................................................ ... 465
Franz Hörl ................................................................................................................ ... 466
Maximilian Linder ................................................................................................... ... 467
Ing. Mag. Hubert Kuzdas ........................................................................................ ... 468
Tanja Windbüchler-Souschill ................................................................................ ... 469
Peter Haubner ......................................................................................................... ... 470
Staatssekretärin Christine Marek ......................................................................... ... 471
Dipl.-Ing. Gerhard Deimek ..................................................................................... ... 474
Johann Hell .............................................................................................................. ... 475
Ursula Haubner ....................................................................................................... ... 476
Dr. Ferdinand Maier ................................................................................................ ... 479
Dr. Gabriela Moser ................................................................................................. ... 480
Hannes Weninger ................................................................................................... ... 482
Alois Gradauer ........................................................................................................ ... 483
August Wöginger .................................................................................................... ... 486
Gerhard Huber ........................................................................................................ ... 487
Franz Kirchgatterer ................................................................................................ ... 488
Karl Öllinger ............................................................................................................ ... 488
Gabriel Obernosterer ............................................................................................. ... 491
Anneliese Kitzmüller .............................................................................................. ... 492
Heidrun Silhavy ....................................................................................................... ... 493
Martina Schenk ....................................................................................................... ... 494
Franz Glaser ............................................................................................................ ... 497
Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein .................................................................... ... 498
Elisabeth Hakel ........................................................................................................... 499
Ing. Christian Höbart .................................................................................................. 500
Adelheid Irina Fürntrath-Moretti ............................................................................... 506
Carmen Gartelgruber ................................................................................................ 507
Mag. Ruth Becher ...................................................................................................... 508
Jochen Pack ................................................................................................................ 508
Mag. Rosa Lohfeyer ................................................................................................... 509
Franz Eßl ..................................................................................................................... 514
Gabriele Binder-Maier ............................................................................................ ... 515
Angela Lueger ......................................................................................................... ... 515
Hermann Lipitsch ................................................................................................... ... 516
Rosemarie Schönpass ........................................................................................... ... 517
Mag. Andrea Kuntzl ................................................................................................ ... 518
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Eva Glawischnig-Piesczek, Kolleginnen und Kollegen betreffend Steuerstundung – Ablehnung ........................................................... 443, 1036
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Eva Glawischnig-Piesczek, Kolleginnen und Kollegen betreffend Umsetzung des Regierungsprogramms im Doppelbudget 2009/2010 – Ausbau der Kinderbetreuung für unter 3-Jährige – Ablehnung ............................................. 460, 1036
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Eva Glawischnig-Piesczek, Kolleginnen und Kollegen betreffend Umsetzung des Regierungsprogramms im Doppelbudget 2009/2010 – Verlängerung der Betreuungszeiten in Kinderbetreuungseinrichtungen – Ablehnung .................. 461, 1036
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Eva Glawischnig-Piesczek, Kolleginnen und Kollegen betreffend Umsetzung des Regierungsprogramms im Doppelbudget 2009/2010 – einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld und Väterbeteiligung – Ablehnung ................................. 462, 1036
Entschließungsantrag der Abgeordneten Ursula Haubner, Kollegin und Kollegen betreffend Sanierung des Familienlastenausgleichsfonds – Ablehnung .................................................... 478, 1036
Entschließungsantrag der Abgeordneten Bernhard Themessl, Kolleginnen und Kollegen betreffend Ökologisierung der Lkw-Steuer – Ablehnung .................................................... 485, 1036
Entschließungsantrag der Abgeordneten Ursula Haubner, Kollegin und Kollegen betreffend jährliche Valorisierung der Familienleistungen – Ablehnung ........................................... 495, 1036
Entschließungsantrag der Abgeordneten Ursula Haubner, Kollegin und Kollegen betreffend Abschaffung der Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld – Ablehnung .................... 496, 1036
Entschließungsantrag der Abgeordneten Anneliese Kitzmüller, Kolleginnen und Kollegen betreffend Reform der Finanzierung des Familienlastenausgleichsfonds – Ablehnung ... 502, 1037
Wissenschaft und Forschung: UG 31: Wissenschaft und Forschung .................... 518
Redner/Rednerinnen:
Dr. Andreas Karlsböck ........................................................................................... ... 518
Mag. Dr. Beatrix Karl .............................................................................................. ... 523
Mag. Rainer Widmann ............................................................................................ ... 525
Mag. Andrea Kuntzl ................................................................................................ ... 526
Dr. Kurt Grünewald ................................................................................................ ... 528
Bundesminister Dr. Johannes Hahn .................................................................... ... 530
Dr. Martin Bartenstein ............................................................................................ ... 533
Dipl.-Ing. Gerhard Deimek ..................................................................................... ... 534
Elmar Mayer ............................................................................................................ ... 535
Dr. Martin Strutz ..................................................................................................... ... 537
Mag. Katharina Cortolezis-Schlager .................................................................... ... 538
Dr. Ruperta Lichtenecker ....................................................................................... ... 540
Elisabeth Hakel ....................................................................................................... ... 542
Ing. Robert Lugar .................................................................................................... ... 542
Mag. Heribert Donnerbauer ................................................................................... ... 543
Mag. Dr. Wolfgang Zinggl ...................................................................................... ... 544
Dr. Sabine Oberhauser, MAS ................................................................................ ... 545
Kurt List ................................................................................................................... ... 546
Mag. Karin Hakl ....................................................................................................... ... 547
Ernest Windholz ...................................................................................................... ... 548
Mag. Laura Rudas ................................................................................................... ... 550
Heidrun Silhavy ....................................................................................................... ... 551
Ing. Kurt Gartlehner ................................................................................................ ... 552
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Andreas Karlsböck, Kolleginnen und Kollegen betreffend: kein Ausstieg aus CERN – Ablehnung ..................................................................... 521, 1037
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Andreas Karlsböck, Kolleginnen und Kollegen betreffend Begutachtung UG-Novelle – Ablehnung ............................................................ 522, 1037
Entschließungsantrag der Abgeordneten Ernest Windholz, Kolleginnen und Kollegen betreffend Neubau des Gerichtsmedizinischen Departements Wien – Ablehnung ........................ 549, 1037
Gesundheit: UG 24: Gesundheit ................................................................................ 553
Redner/Rednerinnen:
Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein .................................................................... ... 553
Dr., MAS Sabine Oberhauser ................................................................................ ... 555
Dr. Wolfgang Spadiut ............................................................................................. ... 556
Dr. Erwin Rasinger ................................................................................................. ... 557
Dr. Kurt Grünewald ................................................................................................ ... 559
Bundesminister Alois Stöger, diplômé ............................................................... ... 560
Mag. Johann Maier ................................................................................................. ... 561
Dr. Andreas Karlsböck ........................................................................................... ... 562
Karl Donabauer ....................................................................................................... ... 567
Ursula Haubner ....................................................................................................... ... 568
Renate Csörgits ...................................................................................................... ... 570
Karl Öllinger ............................................................................................................ ... 571
Oswald Klikovits ..................................................................................................... ... 572
Bernhard Vock ........................................................................................................ ... 573
Dietmar Keck ........................................................................................................... ... 574
Ing. Robert Lugar .................................................................................................... ... 575
Anna Höllerer .......................................................................................................... ... 576
Tanja Windbüchler-Souschill ................................................................................ ... 577
Ing. Erwin Kaipel ..................................................................................................... ... 577
Dr. Martin Strutz ..................................................................................................... ... 578
Mag. Johann Maier (tatsächliche Berichtigung) ........................................................ 579
Dr. Peter Sonnberger ............................................................................................. ... 580
Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Pirklhuber ........................................................................ ... 580
Erwin Spindelberger .............................................................................................. ... 582
Josef Jury ................................................................................................................ ... 583
Mag. Gertrude Aubauer ......................................................................................... ... 584
Johann Hechtl ......................................................................................................... ... 584
Günter Kößl ............................................................................................................. ... 585
Hermann Lipitsch ................................................................................................... ... 586
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Andreas Karlsböck, Kolleginnen und Kollegen betreffend Abschaffung der Selbstbehalte – Ablehnung .................................................... 564, 1037
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Andreas Karlsböck, Kolleginnen und Kollegen betreffend ausreichende budgetäre Schweinegrippe-Vorsorge – Ablehnung .................... 566, 1037
Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz: UG 20: Arbeit; UG 21: Soziales und Konsumentenschutz; UG 22: Sozialversicherung ........................................................................................... 587
Redner/Rednerinnen:
Wolfgang Zanger .................................................................................................... ... 587
Renate Csörgits ...................................................................................................... ... 588
Sigisbert Dolinschek .............................................................................................. ... 588
Dr. Martin Bartenstein ............................................................................................ ... 590
Mag. Birgit Schatz .................................................................................................. ... 591
Franz Riepl ............................................................................................................... ... 593
Mario Kunasek ........................................................................................................ ... 594
Gabriele Tamandl ................................................................................................... ... 597
Gerald Grosz ........................................................................................................... ... 598
Dr. Josef Cap ........................................................................................................... ... 600
Karl Öllinger ............................................................................................................ ... 602
Bundesminister Rudolf Hundstorfer ................................................................... ... 606
Karl Donabauer ....................................................................................................... ... 610
Harald Jannach ....................................................................................................... ... 611
Mag. Johann Maier ................................................................................................. ... 614
Stefan Markowitz .................................................................................................... ... 615
Jochen Pack ............................................................................................................ ... 616
Mag. Christine Lapp ............................................................................................... ... 616
Ridi Maria Steibl ...................................................................................................... ... 617
Ulrike Königsberger-Ludwig ................................................................................. ... 618
Mag. Gertrude Aubauer ......................................................................................... ... 619
Dietmar Keck ........................................................................................................... ... 619
Dr. Sabine Oberhauser, MAS ................................................................................... 620
Oswald Klikovits ..................................................................................................... ... 620
Erwin Spindelberger .............................................................................................. ... 621
Ing. Peter Westenthaler .......................................................................................... ... 621
Christian Faul .......................................................................................................... ... 624
Gerhard Steier ......................................................................................................... ... 624
Hermann Lipitsch ................................................................................................... ... 625
Johann Hell .............................................................................................................. ... 625
Entschließungsantrag der Abgeordneten Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen betreffend Maßnahmen zur Förderung der Lehrlingsausbildung – Ablehnung ....................................... 596, 1038
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Eva Glawischnig-Piesczek, Kolleginnen und Kollegen betreffend Schaffung einer bedarfsorientierten Mindestsicherung – Ablehnung 604, 1038
Entschließungsantrag der Abgeordneten Harald Jannach, Kolleginnen und Kollegen betreffend Überprüfung der Vielzahl der Gütezeichen und einer Reduktion auf für Konsumenten überschaubare Güte- und Qualitätszeichen – Ablehnung ........................................................................... 613, 1038
Unterricht, Kunst und Kultur: UG 30: Unterricht; UG 32: Kunst und Kultur ............ 627
Redner/Rednerinnen:
Dr. Walter Rosenkranz ........................................................................................... ... 627
Elmar Mayer ............................................................................................................ ... 632
Ursula Haubner ....................................................................................................... ... 634
Werner Amon, MBA ............................................................................................... ... 635
Dr. Harald Walser .............................................................................................. 638, 682
Bundesministerin Dr. Claudia Schmied ......................................................... 641, 668
Mag. Laura Rudas ...................................................................................................... 643
Edith Mühlberghuber ................................................................................................. 644
Silvia Fuhrmann ......................................................................................................... 645
Stefan Markowitz ........................................................................................................ 647
Mag. Rosa Lohfeyer ................................................................................................... 647
Mag. Dr. Wolfgang Zinggl ...................................................................................... ... 648
Mag. Katharina Cortolezis-Schlager .................................................................... ... 651
Mag. Heidemarie Unterreiner ................................................................................ ... 653
Sonja Ablinger ........................................................................................................ ... 657
Dr. Martin Strutz ..................................................................................................... ... 659
Franz Riepl ............................................................................................................... ... 660
Dieter Brosz ............................................................................................................. ... 661
Anna Franz .............................................................................................................. ... 664
Dr. Gerhard Kurzmann .......................................................................................... ... 665
Mag. Christine Muttonen ....................................................................................... ... 666
Martina Schenk ....................................................................................................... ... 670
Nikolaus Prinz ......................................................................................................... ... 672
Harald Jannach ....................................................................................................... ... 673
Ulrike Königsberger-Ludwig ................................................................................. ... 675
Kurt List ....................................................................................................................... 676
Werner Neubauer (tatsächliche Berichtigung) ........................................................... 677
Mag. Christine Lapp ............................................................................................... ... 677
Erich Tadler ............................................................................................................. ... 678
Ewald Sacher .......................................................................................................... ... 679
Ernest Windholz ...................................................................................................... ... 680
Mag. Ruth Becher ...................................................................................................... 681
Josef Jury .................................................................................................................... 682
Entschließungsantrag der Abgeordneten Mag. Heidemarie Unterreiner, Kolleginnen und Kollegen betreffend Musikerziehung in Österreich – Ablehnung ..................................... 630, 1038
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Eva Glawischnig-Piesczek, Kolleginnen und Kollegen betreffend Ausbildung von KindergartenpädagogInnen – Einrichtung von Bachelor-Studiengängen für Kindergartenpädagogik an den Pädagogischen Hochschulen – Ablehnung .... 640, 1038
Entschließungsantrag der Abgeordneten Mag. Dr. Wolfgang Zinggl, Kolleginnen und Kollegen betreffend die kontinuierliche Anhebung des Filmbudgets – Ablehnung ............................ 651, 1038
Entschließungsantrag der Abgeordneten Mag. Heidemarie Unterreiner, Kolleginnen und Kollegen betreffend Situation der Filmförderung in Österreich – Ablehnung ................... 655, 1038
Entschließungsantrag der Abgeordneten Mag. Heidemarie Unterreiner, Kolleginnen und Kollegen betreffend freien Museums-Eintritt für Familien – Ablehnung ........................... 667, 1038
Entschließungsantrag der Abgeordneten Ursula Haubner, Kollegin und Kollegen betreffend Solidaritätsmodell-Nachhilfe – Ablehnung ......................................................... 671, 1039
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Eva Glawischnig-Piesczek, Kolleginnen und Kollegen betreffend kostenloses Nachholen von Bildungsabschlüssen – Ablehnung .... 683, 1039
Verkehr, Innovation und Technologie: UG 41: Verkehr, Innovation und Technologie; UG 34: Verkehr, Innovation und Technologie (Forschung) ..................................................................... 684
Redner/Rednerinnen:
Harald Vilimsky ....................................................................................................... ... 684
Anton Heinzl ............................................................................................................ ... 687
Christoph Hagen ..................................................................................................... ... 688
Dr. Ferdinand Maier ................................................................................................ ... 690
Dr. Gabriela Moser ............................................................................................ 692, 755
Josef Muchitsch ...................................................................................................... ... 695
Lutz Weinzinger ...................................................................................................... ... 696
Johann Rädler ......................................................................................................... ... 698
Sigisbert Dolinschek .............................................................................................. ... 699
Mag. Josef Auer ...................................................................................................... ... 701
Dr. Eva Glawischnig-Piesczek .............................................................................. ... 702
Bundesministerin Doris Bures ............................................................................. ... 703
Hermann Gahr ........................................................................................................ ... 708
Heinz-Christian Strache ......................................................................................... ... 709
Dr. Josef Cap ........................................................................................................... ... 713
Ing. Norbert Hofer (tatsächliche Berichtigung) .......................................................... 714
Mag. Ewald Stadler ................................................................................................. ... 714
Karlheinz Kopf ........................................................................................................ ... 717
Dr. Alexander Van der Bellen ................................................................................ ... 718
Mag. Rosa Lohfeyer ............................................................................................... ... 721
Ing. Norbert Hofer ................................................................................................... ... 721
Mag. Josef Lettenbichler ....................................................................................... ... 723
Erich Tadler ............................................................................................................. ... 725
Dietmar Keck ........................................................................................................... ... 726
Dr. Ruperta Lichtenecker ....................................................................................... ... 727
Dorothea Schittenhelm .......................................................................................... ... 729
DDr. Werner Königshofer ...................................................................................... ... 731
Rudolf Plessl ............................................................................................................... 733
Mag. Rainer Widmann ............................................................................................... 733
Mag. Karin Hakl ....................................................................................................... ... 736
Ing. Robert Lugar .................................................................................................... ... 738
Johann Hell .............................................................................................................. ... 739
Gerhard Huber ........................................................................................................ ... 740
Franz Eßl .................................................................................................................. ... 741
Christian Lausch ..................................................................................................... ... 742
Gabriele Binder-Maier ............................................................................................ ... 743
Dr. Kurt Grünewald ................................................................................................ ... 744
Johann Singer ......................................................................................................... ... 745
Bernhard Vock ........................................................................................................ ... 747
Peter Stauber .......................................................................................................... ... 747
Dipl.-Ing. Gerhard Deimek ..................................................................................... ... 748
Johannes Schmuckenschlager ............................................................................. ... 750
Dr. Harald Walser .................................................................................................... ... 751
Ing. Kurt Gartlehner ................................................................................................ ... 752
Dr. Martin Strutz ..................................................................................................... ... 753
Wolfgang Katzian .................................................................................................... ... 754
Franz Kirchgatterer ................................................................................................ ... 758
Heidrun Silhavy ....................................................................................................... ... 758
Peter Mayer ............................................................................................................. ... 759
Mag. Christiane Brunner ....................................................................................... ... 761
Entschließungsantrag der Abgeordneten Mag. Rainer Widmann, Kolleginnen und Kollegen betreffend Erhöhung der F&E-Mittel zur Sicherstellung einer 3-prozentigen F&E-Quote – Ablehnung 735, 1039
Entschließungsantrag der Abgeordneten Mag. Rainer Widmann, Kolleginnen und Kollegen betreffend eine Erhöhung der Mittel für den FWF und die FFG – Ablehnung ............................ 736, 1039
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Eva Glawischnig-Piesczek, Kolleginnen und Kollegen betreffend Umsetzung des Regierungsprogramms im Doppelbudget 2009/2110 – Österreich-Ticket – Ablehnung .......................................................................................................... 757, 1039
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Gabriela Moser, Kolleginnen und Kollegen betreffend Nein zum Gigaliner-Monster-Lkw mit 60 Tonnen und über 25 Meter Länge – Ablehnung 761, 1039
Justiz: UG 13: Justiz .................................................................................................... 764
Redner/Rednerinnen:
Dr. Peter Fichtenbauer ..................................................................................... 764, 793
Mag. Heribert Donnerbauer ................................................................................... ... 766
Herbert Scheibner .................................................................................................. ... 768
Dr. Johannes Jarolim ............................................................................................. ... 770
Mag. Albert Steinhauser ........................................................................................ ... 772
Mag. Dr. Beatrix Karl .............................................................................................. ... 774
Mag. Harald Stefan ................................................................................................. ... 775
Mag. Ruth Becher ................................................................................................... ... 776
Christoph Hagen ..................................................................................................... ... 777
Anna Franz .............................................................................................................. ... 779
Mag. Daniela Musiol ............................................................................................... ... 780
Bundesministerin Mag. Claudia Bandion-Ortner .................................................. 781
Otto Pendl ................................................................................................................... 782
Dr. Walter Rosenkranz ........................................................................................... ... 784
Mag. Bernd Schönegger ........................................................................................ ... 785
Ernest Windholz ...................................................................................................... ... 786
Mag. Gisela Wurm .................................................................................................. ... 787
Christian Lausch ..................................................................................................... ... 789
Gerhard Köfer ......................................................................................................... ... 792
Rudolf Plessl ........................................................................................................... ... 794
Elisabeth Hakel ....................................................................................................... ... 795
Ewald Sacher .......................................................................................................... ... 795
Entschließungsantrag der Abgeordneten Christian Lausch, Kolleginnen und Kollegen betreffend notwendige Erhöhung der Planstellen der Verwendungsgruppen E2a und E2b für Exekutivbedienstete im Justizwachdienst – Ablehnung .......................................................................... 791, 1039
Inneres: UG 11: Inneres .............................................................................................. 797
Redner/Rednerinnen:
Harald Vilimsky .......................................................................................................... 797
Mag. Alev Korun (tatsächliche Berichtigung) ............................................................ 799
Günter Kößl ............................................................................................................. ... 800
Mag. Ewald Stadler ................................................................................................. ... 801
Angela Lueger ......................................................................................................... ... 811
Dr. Peter Pilz ............................................................................................................ ... 813
Karlheinz Kopf ........................................................................................................ ... 822
Dr. Walter Rosenkranz ........................................................................................... ... 823
Otto Pendl ................................................................................................................ ... 826
Ing. Peter Westenthaler .......................................................................................... ... 828
Mag. Johann Maier (tatsächliche Berichtigung) ........................................................ 831
Erwin Hornek .......................................................................................................... ... 832
Mag. Alev Korun ..................................................................................................... ... 833
Bundesministerin Mag. Dr. Maria Theresia Fekter ............................................. ... 839
Mag. Gisela Wurm .................................................................................................. ... 846
Dr. Johannes Hübner ............................................................................................. ... 847
Hermann Gahr ........................................................................................................ ... 851
Sigisbert Dolinschek .............................................................................................. ... 853
Vizekanzler Dipl.-Ing. Josef Pröll .......................................................................... ... 855
Mag. Johann Maier ................................................................................................. ... 856
Mag. Albert Steinhauser ........................................................................................ ... 858
Adelheid Irina Fürntrath-Moretti ........................................................................... ... 860
Leopold Mayerhofer ............................................................................................... ... 861
Hannes Fazekas .......................................................................................................... 864
Karl Öllinger (tatsächliche Berichtigung) ................................................................... 865
Christoph Hagen ..................................................................................................... ... 866
Nikolaus Prinz ......................................................................................................... ... 867
Werner Herbert ....................................................................................................... ... 868
Ulrike Königsberger-Ludwig ................................................................................. ... 871
Gerald Grosz ........................................................................................................... ... 872
Gabriel Obernosterer ............................................................................................. ... 876
Dr. Gerhard Kurzmann .......................................................................................... ... 877
Anton Heinzl ............................................................................................................ ... 878
Kurt List ................................................................................................................... ... 879
Ing. Norbert Kapeller .............................................................................................. ... 881
Stefan Petzner ............................................................................................................ 882
Rudolf Plessl ............................................................................................................... 884
Werner Amon, MBA ................................................................................................... 885
Entschließungsantrag der Abgeordneten Mag. Ewald Stadler, Kolleginnen und Kollegen betreffend Sicherheitspaket zur Bekämpfung des Sicherheitsnotstandes – Ablehnung ... 806, 1040
Entschließungsantrag (Misstrauensantrag) der Abgeordneten Mag. Ewald Stadler, Kolleginnen und Kollegen betreffend Versagen des Vertrauens gegenüber der Bundesministerin für Inneres gemäß Artikel 74 Abs. 1 des Bundes-Verfassungsgesetzes – Ablehnung (namentliche Abstimmung) 811, 1040
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Peter Pilz, Kolleginnen und Kollegen betreffend Tätigkeiten des BVT hinsichtlich Burschenschaft „Olympia“ – Ablehnung ................................ 817, 1042
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Eva Glawischnig-Piesczek, Kolleginnen und Kollegen betreffend Maßnahmen aufgrund der untragbaren Aussagen des Dritten Präsidenten des Nationalrates – Ablehnung (namentliche Abstimmung) ............................................................. 821, 1042
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Walter Rosenkranz, Kolleginnen und Kollegen betreffend Einsparungen im Asyl- und Fremdenwesen – Ablehnung ................................ 825, 1045
Entschließungsantrag (Misstrauensantrag) der Abgeordneten Mag. Alev Korun, Kolleginnen und Kollegen betreffend Versagen des Vertrauens gegenüber der Bundesministerin für Inneres gemäß Artikel 74 Abs. 1 des Bundes-Verfassungsgesetzes – Ablehnung ..................................................... 835, 1045
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Johannes Hübner, Kolleginnen und Kollegen betreffend Ablehnung der Richtlinie zur Festlegung von Mindestnormen für die Aufnahme von Asylbewerbern in den Mitgliedstaaten – Ablehnung (namentliche Abstimmung) ................................. 849, 1045
Entschließungsantrag der Abgeordneten Hermann Gahr, Mag. Gisela Wurm, Kolleginnen und Kollegen betreffend weitere Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der fremden- und kriminalpolizeilichen Situation im Zusammenhang mit der sogenannten Nordafrikaszene in Innsbruck – Annahme (E 30) 852, 1048
Entschließungsantrag der Abgeordneten Leopold Mayerhofer, Kolleginnen und Kollegen betreffend bessere Entlohnung für Exekutivbedienstete in der polizeilichen Grundausbildung – Ablehnung 863, 1048
Entschließungsantrag der Abgeordneten Werner Herbert, Kolleginnen und Kollegen betreffend Entlastung und Besserstellung der Exekutive – Ablehnung ................................................ 870, 1048
Entschließungsantrag der Abgeordneten Mag. Ewald Stadler, Kolleginnen und Kollegen betreffend Ablehnung der Richtlinie zur Festlegung von Mindestnormen für die Aufnahme von Asylbewerbern in den Mitgliedstaaten – Ablehnung .............................................................................. 875, 1048
Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft: UG 42: Land-, Forst- und Wasserwirtschaft; UG 43: Umwelt ............................................................................................................. 886
Redner/Rednerinnen:
Heinz-Christian Strache ......................................................................................... ... 886
Ing. Hermann Schultes ........................................................................................... ... 892
Gerhard Huber ........................................................................................................ ... 893
Petra Bayr ................................................................................................................... 895
Mag. Christiane Brunner ........................................................................................... 896
Bundesminister Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich .......................................... 898, 944
Anna Höllerer .......................................................................................................... ... 902
Harald Jannach ....................................................................................................... ... 903
Ewald Sacher .......................................................................................................... ... 905
Martina Schenk ....................................................................................................... ... 906
Erwin Hornek .......................................................................................................... ... 907
Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Pirklhuber ........................................................................ ... 908
Rosemarie Schönpass ........................................................................................... ... 911
Rupert Doppler ....................................................................................................... ... 911
Franz Hörl ................................................................................................................ ... 913
Maximilian Linder ................................................................................................... ... 915
Gerhard Köfer ......................................................................................................... ... 916
Dr. Gabriela Moser ................................................................................................. ... 916
Johann Rädler ......................................................................................................... ... 918
Ing. Norbert Hofer ................................................................................................... ... 920
Gabriele Binder-Maier ............................................................................................ ... 923
Ing. Robert Lugar .................................................................................................... ... 923
Mag. Josef Lettenbichler ....................................................................................... ... 924
Wolfgang Zanger .................................................................................................... ... 925
Ulrike Königsberger-Ludwig ................................................................................. ... 926
Erich Tadler ............................................................................................................. ... 927
Peter Mayer ............................................................................................................. ... 927
Dipl.-Ing. Gerhard Deimek ..................................................................................... ... 929
Mag. Kurt Gaßner .............................................................................................. 930, 950
Mag. Rainer Widmann ............................................................................................ ... 932
Franz Eßl .................................................................................................................. ... 933
Dr. Susanne Winter ................................................................................................ ... 934
Josef Muchitsch ...................................................................................................... ... 934
Dr. Wolfgang Spadiut ............................................................................................. ... 935
Jakob Auer .............................................................................................................. ... 936
Werner Neubauer .................................................................................................... ... 937
Mag. Josef Auer ...................................................................................................... ... 940
Andrea Gessl-Ranftl ............................................................................................... ... 941
Walter Schopf .......................................................................................................... ... 942
Gerhard Steier ......................................................................................................... ... 943
Peter Stauber .......................................................................................................... ... 947
Fritz Grillitsch .......................................................................................................... ... 948
Mag. Johann Maier (tatsächliche Berichtigung) ........................................................ 949
Fritz Grillitsch (tatsächliche Berichtigung) ................................................................. 950
Entschließungsantrag der Abgeordneten Rupert Doppler, Kolleginnen und Kollegen betreffend Beibehaltung der Milchquote – Ablehnung ........................................................ 912, 1048
Entschließungsantrag der Abgeordneten Fritz Grillitsch, Mag. Johann Maier, Wolfgang Zanger, Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Pirklhuber, Gerhard Huber, Kolleginnen und Kollegen betreffend eindeutige Kennzeichnung von Imitaten oder Analogen zu Käse – Annahme (E 31) ........ 919, 1048
Entschließungsantrag der Abgeordneten Ing. Norbert Hofer, Kolleginnen und Kollegen betreffend die Halbierung der Mehrwertsteuer auf Energie aus erneuerbaren Ressourcen – Ablehnung 922, 1048
Entschließungsantrag der Abgeordneten Ing. Hermann Schultes, Petra Bayr, Ing. Norbert Hofer, Ing. Robert Lugar, Mag. Christiane Brunner, Kolleginnen und Kollegen betreffend Suche der Tschechischen Republik nach einem geeigneten Standort für ein Endlager für hochaktive radioaktive Abfälle – Annahme (E 32) ................................................................................................ 928, 1049
Entschließungsantrag der Abgeordneten Werner Neubauer, Kolleginnen und Kollegen betreffend weitere Vorgangsweise Österreichs in Bezug auf Temelίn und die europäische Atompolitik – Ablehnung 938, 1049
Finanzen: UG 15: Finanzverwaltung; UG 16: Öffentliche Abgaben; UG 23: Pensionen; UG 44: Finanzausgleich; UG 45: Bundesvermögen; UG 46: Finanzmarktstabilität; UG 51: Kassenverwaltung; UG 58: Finanzierungen, Währungstauschverträge .................................................................. 951
jeweils Text des Bundesfinanzgesetzes und restliche Teile der Anlage I einschließlich Anlagen II bis IV ............................................................................................................................. 951
Redner/Rednerinnen:
Lutz Weinzinger ...................................................................................................... ... 951
Dkfm. Dr. Günter Stummvoll ................................................................................ ... 952
Ing. Robert Lugar .................................................................................................... ... 954
Kai Jan Krainer ....................................................................................................... ... 958
Mag. Werner Kogler ............................................................................................... ... 960
Mag. Wilhelm Molterer ................................................................................... 963, 1022
Bernhard Themessl ................................................................................................ ... 964
Mag. Laura Rudas ................................................................................................... ... 965
Maximilian Linder ................................................................................................... ... 966
Jakob Auer .............................................................................................................. ... 967
Dr. Alexander Van der Bellen ........................................................................ 997, 1023
Petra Bayr ................................................................................................................ ... 999
Ernest Windholz ...................................................................................................... . 1001
Gabriele Tamandl ................................................................................................... . 1004
Marianne Hagenhofer ............................................................................................. . 1005
Mag. Peter Michael Ikrath ...................................................................................... . 1006
Dr. Johannes Jarolim ............................................................................................. . 1006
Konrad Steindl ........................................................................................................ . 1007
Dr. Josef Cap ................................................................................................. 1007, 1019
Ing. Erwin Kaipel ...................................................................................................... 1010
Dr. Christoph Matznetter ....................................................................................... . 1010
Ing. Mag. Hubert Kuzdas ........................................................................................ . 1011
Silvia Fuhrmann ...................................................................................................... . 1012
Vizekanzler Dipl.-Ing. Josef Pröll .......................................................................... . 1013
Dr. Eva Glawischnig-Piesczek .............................................................................. . 1014
Heinz-Christian Strache ......................................................................................... . 1015
Karl Öllinger ............................................................................................................ . 1017
Harald Vilimsky ........................................................................................................ 1021
Mag. Ewald Stadler ................................................................................................. . 1023
Entschließungsantrag der Abgeordneten Mag. Ewald Stadler, Kolleginnen und Kollegen betreffend rasche Einführung einer EU-weiten Spekulationssteuer – Ablehnung .......................... 955, 1049
Entschließungsantrag der Abgeordneten Mag. Ewald Stadler, Kolleginnen und Kollegen betreffend Schaffung einer Clearingstelle im Bundesministerium für Finanzen zur Herstellung von Transparenz und Nachvollziehbarkeit der von Österreich an die Europäische Union geleisteten Beiträge sowie der Rückflüsse nach Österreich – Ablehnung ............................................................................ 956, 1049
Entschließungsantrag der Abgeordneten Mag. Ewald Stadler, Kolleginnen und Kollegen betreffend Beendigung des SPÖ-ÖVP-Postenschachers durch Schaffung einer verfassungsgesetzlichen Grundlage für die Bestellung eines unabhängigen Mitglieds der Europäischen Kommission – Ablehnung 957, 1049
Entschließungsantrag der Abgeordneten Josef Bucher, Kolleginnen und Kollegen betreffend kurzfristige Stundung der Einkommensteuerabgaben für im Zuge der Wirtschaftskrise in Not geratene kleine und mittlere Unternehmen – Ablehnung .............................................................................. 1002, 1049
Entschließungsantrag der Abgeordneten Josef Bucher, Kolleginnen und Kollegen betreffend die Beseitigung der Pensionsprivilegien in der Oesterreichischen Nationalbank – Ablehnung 1003, 1049
Entschließungsantrag der Abgeordneten Dr. Josef Cap, Karlheinz Kopf, Kolleginnen und Kollegen betreffend Maßnahmen aufgrund der laufenden Debatte über inakzeptable Aussagen des Dritten Präsidenten des Nationalrates – Annahme (E 33) (namentliche Abstimmungen) ... 1008, 1050, 1051
Entschließungsantrag der Abgeordneten Mag. Christine Muttonen, Silvia Fuhrmann, Kolleginnen und Kollegen betreffend Maßnahmen zur Stärkung des österreichischen Filmschaffens – Annahme (E 34) 1013, 1057
Annahme des Gesetzentwurfes in 199 d.B. .............................................................. 1024
Annahme des Bundesfinanzgesetzes für das Jahr 2009 samt Anlagen (namentliche Abstimmung) ........................................................................................................................... 1025
Annahme des Bundesfinanzgesetzes für das Jahr 2010 samt Anlagen ................... 1057
Eingebracht wurden
Anträge der Abgeordneten
Dr. Wolfgang Spadiut, Kolleginnen und Kollegen betreffend Übernahme der Kosten der vorgeburtlichen Untersuchungen des „combined-Tests“ im Rahmen des Mutter-Kind-Passes (612/A)(E)
Wolfgang Zanger, Kolleginnen und Kollegen betreffend eindeutige Kennzeichnung von Speiseeisersatzstoffen (613/A)(E)
Wolfgang Zanger, Kolleginnen und Kollegen betreffend eindeutige Kennzeichnung von Kunstkäse (614/A)(E)
Mag. Harald Stefan, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz, mit dem das Bundesgesetz über die Wahl der Mitglieder des Europäischen Parlaments (Europawahlordnung – EuWO), BGBl. Nr. 117/1996, geändert wird (615/A)
Dr. Walter Rosenkranz, Kolleginnen und Kollegen betreffend Einführung von getrennten Klassen für Migrantenkinder (616/A)(E)
Herbert Kickl, Kolleginnen und Kollegen betreffend Anhebung der Nettoersatzrate in der Arbeitslosenversicherung und gerechtere Anrechnung des Partnereinkommens bei der Notstandshilfe (617/A)(E)
Herbert Kickl, Kolleginnen und Kollegen betreffend verpflichtende Schaffung von Lehrstellen bei Beschäftigung ausländischer Facharbeitskräfte (618/A)(E)
Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein, Kolleginnen und Kollegen betreffend kostenlose Pneumokokken-Impfung im Rahmen des Kinderimpfprogrammes (619/A)(E)
Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein, Kolleginnen und Kollegen betreffend kostenlose Impfaktion und Aufnahme der Meningokokken-Impfung in das Kinderimpfprogramm (620/A)(E)
Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein, Kolleginnen und Kollegen betreffend kostenlose FSME-Impfung für alle Kinder und Jugendlichen (621/A)(E)
Mag. Roman Haider, Kolleginnen und Kollegen betreffend eine Novelle der Reisebürosicherungsverordnung (622/A)(E)
Ing. Norbert Hofer, Kolleginnen und Kollegen betreffend Zulassung von Stevia (623/A)(E)
Dr. Andreas Karlsböck, Kolleginnen und Kollegen betreffend GHB/GBL (624/A)(E)
Karl Öllinger, Kolleginnen und Kollegen betreffend Erhöhung der Freigrenzen bei der Einberechnung des PartnerInneneinkommens in der Notstandshilfe (625/A)(E)
Karl Öllinger, Kolleginnen und Kollegen betreffend e-card für SozialhilfebezieherInnen (626/A)(E)
Karl Öllinger, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz, mit dem das Kranken- und Kuranstaltengesetz (KAKuG) sowie das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz (ASVG) abgeändert werden (627/A)
Karl Öllinger, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz, mit dem das Arbeitslosenversicherungsgesetz 1977 und das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz geändert werden (628/A)
Ing. Peter Westenthaler, Kolleginnen und Kollegen betreffend Bundes-Sportförderkonzept (629/A)(E)
Ursula Haubner, Kollegin und Kollegen betreffend ein Schulgesundheitsprogramm (630/A)(E)
Dr. Wolfgang Spadiut, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Schulgesundheitsprogramm (631/A)(E)
Ernest Windholz, Kolleginnen und Kollegen betreffend Neuregelung des Dienstrechts öffentlich Bediensteter (632/A)(E)
Sigisbert Dolinschek, Kolleginnen und Kollegen betreffend Beendigung der Benachteiligung von Wechselkennzeichen-Besitzern durch die Vignettenpflicht (633/A)(E)
Dr. Wolfgang Spadiut, Kolleginnen und Kollegen betreffend Aufnahme der Pneumokokkenimpfung für Kinder in den kostenfreien Impfplan (634/A)(E)
Dr. Wolfgang Spadiut, Kolleginnen und Kollegen betreffend Aufnahme der Meningokokkenimpfung für Kinder in den kostenfreien Impfplan (635/A)(E)
Ursula Haubner, Kollegin und Kollegen betreffend Sanierung des Familienlastenausgleichsfonds (636/A)(E)
Anneliese Kitzmüller, Kolleginnen und Kollegen betreffend Reform der Finanzierung des Familienlastenausgleichsfonds (637/A)(E)
Dr. Wolfgang Spadiut, Kolleginnen und Kollegen betreffend Verstärkung der Kontrollen gemäß „Bundesgesetz über den Transport von Tieren und damit zusammenhängende Vorgänge“ und Erhöhung des Strafausmaßes für illegale Transporte (638/A)(E)
Bernhard Vock, Kolleginnen und Kollegen betreffend Abschaffung der Mindest-KöSt (639/A)(E)
Bernhard Vock, Kolleginnen und Kollegen betreffend Unterricht über Finanzinstrumente, Finanzierungen und Vertragswesen in den Pflichtschulen (640/A)(E)
DDr. Werner Königshofer, Kolleginnen und Kollegen betreffend Verbesserung der durch die kriminelle Nordafrikaszene prekär gewordenen Sicherheitssituation in Innsbruck (641/A)(E)
Mag. Rainer Widmann, Kolleginnen und Kollegen betreffend eine Erhöhung der Mittel für den FWF und die FFG (642/A)(E)
Mag. Rainer Widmann, Kolleginnen und Kollegen betreffend Erhöhung der F&E-Mittel zur Sicherstellung einer 3-prozentigen F&E-Quote (643/A)(E)
Dr. Eva Glawischnig-Piesczek, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesverfassungsgesetz, mit dem das Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) und Bundesgesetz, mit dem das Bundesgesetz über die Geschäftsordnung des Nationalrates (Geschäftsordnungsgesetz 1975) geändert werden (644/A)
Josef Bucher, Kolleginnen und Kollegen betreffend kurzfristige Stundung der Einkommensteuerabgaben für im Zuge der Wirtschaftskrise in Not geratene kleine und mittlere Unternehmen (645/A)(E)
Josef Bucher, Kolleginnen und Kollegen betreffend Überprüfung der Gemeinnützigkeit von Stiftungen und Überprüfung der mit möglichen Falscheinordnungen verbundenen Steuermindereinnahmen (646/A)(E)
Josef Bucher, Kolleginnen und Kollegen betreffend eine verbindliche Normierung für das gesamte „Stiftungsrecht“, dass die Verfolgung politischer Zwecke keine Förderung gemeinnütziger Zwecke darstellt (647/A)(E)
Josef Bucher, Kolleginnen und Kollegen betreffend Änderungen der gesetzlichen Stiftungsbestimmungen, wodurch ausgeschlossen wird, dass politische Parteien die Rechtsform der Stiftung für sich in Anspruch nehmen können (648/A)(E)
Mag. Dr. Wolfgang Zinggl, Kolleginnen und Kollegen betreffend die steuerliche Begünstigung privater Maßnahmen zum Denkmalschutz (649/A)(E)
Dr. Wolfgang Spadiut, Kolleginnen und Kollegen betreffend tarifliche Gleichbehandlung aller Rehabilitationsleistungen (650/A)(E)
Heinz-Christian Strache, Kolleginnen und Kollegen betreffend Änderung des Genossenschaftsgesetzes Teil I (651/A)(E)
Mag. Karin Hakl, Ing. Kurt Gartlehner, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz, mit dem das Telekommunikationsgesetz 2003 geändert wird (652/A)
Harald Jannach, Kolleginnen und Kollegen betreffend Überprüfung der Vielzahl der Gütezeichen und einer Reduktion auf für Konsumenten überschaubare Güte- und Qualitätszeichen (653/A)(E)
Werner Neubauer, Kolleginnen und Kollegen betreffend weitere Vorgangsweise Österreichs in Bezug auf Temelίn und die europäische Atompolitik (654/A)(E)
Rupert Doppler, Kolleginnen und Kollegen betreffend Beibehaltung der Milchquote (655/A)(E)
Maximilian Linder, Heidrun Silhavy, Franz Hörl, Mag. Roman Haider, Dr. Gabriela Moser, Kolleginnen und Kollegen betreffend Evaluierung der Tourismusförderungen sowie Prüfung der Erhöhung der Mitgliedsbeiträge der Österreich Werbung (656/A)(E)
Josef Bucher, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesverfassungsgesetz, mit dem das Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG), BGBl. Nr. 1/1930 idgF, geändert wird (657/A)
Bernhard Themessl, Kolleginnen und Kollegen betreffend Ökologisierung der Lkw-Steuer (658/A)(E)
Anfragen der Abgeordneten
Dr. Eva Glawischnig-Piesczek, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend Versäumnisse im Kampf gegen den Rechtsextremismus (2100/J)
Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Pirklhuber, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend etwaige Änderungen des Codex Alimentarius (2101/J)
Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Pirklhuber, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend betreffend Errichtung von Wasserkraftwerken und Aneignung der dafür notwendigen Grundstücke (2102/J)
Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Pirklhuber, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betreffend Errichtung von Wasserkraftwerken und Aneignung der dafür notwendigen Grundstücke (2103/J)
Mag. Christiane Brunner, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend Landwirt als Tierquäler (2104/J)
Tanja Windbüchler-Souschill, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz betreffend Aktion Zukunft Jugend (2105/J)
Tanja Windbüchler-Souschill, Kolleginnen und Kollegen an den Bundeskanzler betreffend Kinderrechte in die Verfassung (2106/J)
Tanja Windbüchler-Souschill, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst betreffend Kinderrechte in die Verfassung (2107/J)
Tanja Windbüchler-Souschill, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten betreffend Kinderrechte in die Verfassung (2108/J)
Tanja Windbüchler-Souschill, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz betreffend Kinderrechte in die Verfassung (2109/J)
Tanja Windbüchler-Souschill, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Finanzen betreffend Kinderrechte in die Verfassung (2110/J)
Tanja Windbüchler-Souschill, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend Kinderrechte in die Verfassung (2111/J)
Tanja Windbüchler-Souschill, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend Kinderrechte in die Verfassung (2112/J)
Tanja Windbüchler-Souschill, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Justiz betreffend Kinderrechte in die Verfassung (2113/J)
Tanja Windbüchler-Souschill, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Kinderrechte in die Verfassung (2114/J)
Tanja Windbüchler-Souschill, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betreffend Kinderrechte in die Verfassung (2115/J)
Tanja Windbüchler-Souschill, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur betreffend Kinderrechte in die Verfassung (2116/J)
Tanja Windbüchler-Souschill, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie betreffend Kinderrechte in die Verfassung (2117/J)
Tanja Windbüchler-Souschill, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend betreffend Kinderrechte in die Verfassung (2118/J)
Tanja Windbüchler-Souschill, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Wissenschaft und Forschung betreffend Kinderrechte in die Verfassung (2119/J)
Karl Öllinger, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend Finanzanlagen der Sozialversicherungsträger (2120/J)
Karl Öllinger, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Finanzen betreffend Finanzanlagen der Sozialversicherungsträger (2121/J)
Karl Öllinger, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz betreffend Finanzanlagen der Sozialversicherungsträger (2122/J)
Mag. Johann Maier, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend „Tablettensucht in Österreich – Schlaf- und Beruhigungspillen“ (2123/J)
Mag. Johann Maier, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend „K.-o.-Tropfen in Drinks & gefährliche Partydrogen“ (2124/J)
Mag. Johann Maier, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend „RASFF-Meldungen – Schnellwarnsystem für Lebensmittel“ (2125/J)
Mag. Johann Maier, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz betreffend „Impfschadensgesetz – Fälle 2008“ (2126/J)
Josef Bucher, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Finanzen betreffend Stiftungen von politischen Parteien (2127/J)
Martina Schenk, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst betreffend Dolmetschkosten in Frauenhäusern (2128/J)
Mag. Johann Maier, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betreffend „RASFF-Meldungen – Schnellwarnsystem für Futtermittel“ (2129/J)
Mag. Alev Korun, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend den Tod von Denisa Soltisova (2130/J)
Mag. Alev Korun, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Justiz betreffend den Tod von Denisa Soltisova (2131/J)
Gerald Grosz, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend Maßnahmen zur Gewährleistung der inneren Sicherheit in Österreich (2132/J)
Mag. Ewald Stadler, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Justiz betreffend weitere Ungereimtheiten um die Hausdurchsuchungen in der Meinl Bank AG (2133/J)
Mag. Josef Auer, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend Einbürgerungen ausländischer Universitätsprofessoren und deren Angehörigen (2134/J)
Heinz-Christian Strache, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend organisierte Schleppung von Türken nach Österreich (2135/J)
Dr. Johannes Hübner, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst betreffend die von ihrem Ressort an die EU geleisteten beziehungsweise die von der EU empfangenen Zahlungen in den Jahren 2005 bis 2008 (2136/J)
Dr. Johannes Hübner, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten betreffend die von seinem Ressort an die EU geleisteten beziehungsweise die von der EU empfangenen Zahlungen in den Jahren 2005 bis 2008 (2137/J)
Dr. Johannes Hübner, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz betreffend die von seinem Ressort an die EU geleisteten beziehungsweise die von der EU empfangenen Zahlungen in den Jahren 2005 bis 2008 (2138/J)
Dr. Johannes Hübner, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Finanzen betreffend die von seinem Ressort an die EU geleisteten beziehungsweise die von der EU empfangenen Zahlungen in den Jahren 2005 bis 2008 (2139/J)
Dr. Johannes Hübner, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend die von seinem Ressort an die EU geleisteten beziehungsweise die von der EU empfangenen Zahlungen in den Jahren 2005 bis 2008 (2140/J)
Dr. Johannes Hübner, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend die von ihrem Ressort an die EU geleisteten beziehungsweise die von der EU empfangenen Zahlungen in den Jahren 2005 bis 2008 (2141/J)
Dr. Johannes Hübner, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Justiz betreffend die von ihrem Ressort an die EU geleisteten beziehungsweise die von der EU empfangenen Zahlungen in den Jahren 2005 bis 2008 (2142/J)
Dr. Johannes Hübner, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend die von seinem Ressort an die EU geleisteten beziehungsweise die von der EU empfangenen Zahlungen in den Jahren 2005 bis 2008 (2143/J)
Dr. Johannes Hübner, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betreffend die von seinem Ressort an die EU geleisteten beziehungsweise die von der EU empfangenen Zahlungen in den Jahren 2005 bis 2008 (2144/J)
Dr. Johannes Hübner, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur betreffend die von ihrem Ressort an die EU geleisteten beziehungsweise die von der EU empfangenen Zahlungen in den Jahren 2005 bis 2008 (2145/J)
Dr. Johannes Hübner, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie betreffend die von ihrem Ressort an die EU geleisteten beziehungsweise die von der EU empfangenen Zahlungen in den Jahren 2005 bis 2008 (2146/J)
Dr. Johannes Hübner, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend betreffend die von seinem Ressort an die EU geleisteten beziehungsweise die von der EU empfangenen Zahlungen in den Jahren 2005 bis 2008 (2147/J)
Dr. Johannes Hübner, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Wissenschaft und Forschung betreffend die von seinem Ressort an die EU geleisteten beziehungsweise die von der EU empfangenen Zahlungen in den Jahren 2005 bis 2008 (2148/J)
Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend Sinnhaftigkeit und Kostentragung bei der HPV-Impfung (2149/J)
Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend bedenkliche Babynahrung (2150/J)
Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz betreffend Wiedereinführung des Angehörigenregresses (2151/J)
Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend Auswirkungen von Hepatitis bei Kindern (2152/J)
Mag. Dr. Martin Graf, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie betreffend Einführung eines Österreich-Tickets (2153/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Förderung der Mobilität von Heeresbediensteten (2154/J)
Christian Lausch, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Justiz betreffend Weisung der Anstaltsleiterin der JA Wien-Josefstadt an das Jugenddepartment bezüglich Sport an Samstagen, Sonn- und Feiertagen (2155/J)
Christian Lausch, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Justiz betreffend kostspielige Freizeitangebote im Jugendvollzug in der Justizanstalt Wien-Josefstadt (2156/J)
Edith Mühlberghuber, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend Schwangerschaftsabbruch mit der „Pille danach“ (2157/J)
Edith Mühlberghuber, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend medikamentösen Schwangerschaftsabbruch (2158/J)
Heinz-Christian Strache, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend 133-Award (2159/J)
Harald Vilimsky, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend medizinische Betreuung von Asylwerbern in den Betreuungsstellen 2 (2160/J)
Harald Vilimsky, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend Betreuung von Asylwerbern in den Betreuungsstellen 2 (2161/J)
Wolfgang Zanger, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz betreffend Quecksilber in Energiesparlampen (2162/J)
Wolfgang Zanger, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betreffend Verwendung von Analogkäse in Österreich (2163/J)
Wolfgang Zanger, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betreffend Herkunft von Rohfleisch in Wurst (2164/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur betreffend Einsperren von Schülern in der BHAK/BHAS Grazbachgasse (2165/J)
Mag. Heidemarie Unterreiner, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend Gender Mainstreaming auf Bundesebene (2166/J)
Mag. Heidemarie Unterreiner, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend Gender Mainstreaming auf Bundesebene (2167/J)
Mag. Heidemarie Unterreiner, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Justiz betreffend Gender Mainstreaming auf Bundesebene (2168/J)
Mag. Heidemarie Unterreiner, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Gender Mainstreaming auf Bundesebene (2169/J)
Mag. Heidemarie Unterreiner, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betreffend Gender Mainstreaming auf Bundesebene (2170/J)
Mag. Heidemarie Unterreiner, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur betreffend Gender Mainstreaming auf Bundesebene (2171/J)
Mag. Heidemarie Unterreiner, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie betreffend Gender Mainstreaming auf Bundesebene (2172/J)
Mag. Heidemarie Unterreiner, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Wissenschaft und Forschung betreffend Gender Mainstreaming auf Bundesebene (2173/J)
Dr. Wolfgang Spadiut, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend Diabetesversorgung in Österreich (2175/J)
Mag. Albert Steinhauser, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Justiz betreffend Rechtsambulanz (2176/J)
Dr. Ruperta Lichtenecker, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend Nanopartikel in Lebensmitteln und Konsumgütern (2177/J)
Dr. Ruperta Lichtenecker, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betreffend Nanopartikel in Lebensmitteln und Konsumgütern (2178/J)
Mag. Werner Kogler, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Finanzen betreffend steuerliches Grenzgängeraufkommen im Verhältnis zur Schweiz (2179/J)
Mag. Werner Kogler, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Finanzen betreffend Banken- und Versicherungspaket – Stand der Ausnutzung per 1. Quartal 2009/30. April 2009/31. Mai 2009 – Folgeanfrage zu 1201/J (2180/J)
Mag. Werner Kogler, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Finanzen betreffend Auflagen für Volksbank AG bei der Vereinbarung für staatliches Hilfspaket (2181/J)
Mag. Werner Kogler, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Finanzen betreffend Auflagen für Erste Bank AG bei der Vereinbarung für staatliches Hilfspaket (2182/J)
Mag. Werner Kogler, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Finanzen betreffend Auflagen für Raiffeisen Zentralbank AG bei der Vereinbarung für staatliches Hilfspaket (2183/J)
Mag. Werner Kogler, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Finanzen betreffend Auflagen für Hypo Alpe-Adria-Bank International AG bei der Vereinbarung für staatliches Hilfspaket (2184/J)
Werner Amon, MBA, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur betreffend PISA-Testung sowie Ausgangs-Testung für die Bildungsstandards durch das Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung (BIFIE) (2185/J)
Dr. Martin Strutz, Kolleginnen und Kollegen an den Bundeskanzler betreffend angeblichen Auslandsaufenthalt in Vougliameni, Griechenland (2186/J)
Mag. Johann Maier, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betreffend „Vollziehung des Futtermittelgesetzes im Jahr 2008“ (2187/J)
Ing. Peter Westenthaler, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Maßnahmen zur Bekämpfung des Doping II (2188/J)
Ing. Peter Westenthaler, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Maßnahmen zur Bekämpfung des Doping III (2189/J)
Mag. Albert Steinhauser, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Justiz betreffend Geschworenengerichtsbarkeit (2190/J)
Dr. Kurt Grünewald, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Wissenschaft und Forschung betreffend den Universitätsrat der Medizinischen Universität Innsbruck (2191/J)
Dr. Kurt Grünewald, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend die Kostentragung allgemein empfohlener Impfungen in Zusammenhang mit der „Nordamerikanischen Neuen Influenza“-Infektion und in Zusammenhang mit verpflichtenden Vereinbarungen mit der WHO (2192/J)
Dr. Peter Fichtenbauer, Kolleginnen und Kollegen an den Präsidenten des Rechnungshofes betreffend den Nationalfonds für die Opfer des Nationalsozialismus/Entschädigungsfonds (2193/J)
Mag. Johann Maier, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend „Strafregister: Austausch von Informationen 2007 und 2008“ (2194/J)
Ing. Norbert Hofer, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz betreffend Erhöhung des Pflegegeldes (2195/J)
Wolfgang Zanger, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Finanzen betreffend Sicherung der Einlagen von Betriebspensionen (2196/J)
Harald Vilimsky, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend Bekämpfung der Geldwäsche (2197/J)
Heinz-Christian Strache, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend organisierte Schleppung von Nigerianern nach Österreich (2198/J)
Herbert Kickl, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz betreffend Online-Datenübermittlung zum AMS (2199/J)
Carmen Gartelgruber, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie betreffend den aktuellen Stand hinsichtlich des Baus des Brenner Basistunnels (2200/J)
Bernhard Vock, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend betreffend massive Effizienzverluste bei der BIG (2201/J)
Bernhard Vock, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend betreffend Schaffung von gut dotierten Versorgungsposten bei der BIG (2202/J)
Harald Vilimsky, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie betreffend Belastungen für die Anrainer von Bruckhaufen (2203/J)
Mag. Dr. Manfred Haimbuchner, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend Posieren von Polizisten für ÖVP-Zeitung (2204/J)
Ing. Norbert Hofer, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie betreffend Kosten der Verlängerung der S 31 (2205/J)
Herbert Kickl, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz betreffend eigenartige Vorgehensweise beim AMS (2206/J)
Mag. Dr. Manfred Haimbuchner, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Lufttaxi für Mensdorff-Pouilly (2207/J)
Mag. Dr. Manfred Haimbuchner, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Justiz betreffend Lufttaxi für Mensdorff-Pouilly (2208/J)
Bernhard Vock, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend betreffend Selbstbedienungsladen BIG – F. (2209/J)
Bernhard Vock, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend betreffend Selbstbedienungsladen BIG – K. (2210/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Sonderurlaub gemäß § 74 BDG (2211/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend politisch motivierte Entscheidungen im Zentralausschuss BMLVS (2212/J)
Dr. Martin Strutz, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur betreffend desolate Schulen in Kärnten (2213/J)
Mag. Johann Maier, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betreffend „Käse oder Kunstkäse in Lebensmitteln (Analog-Käse)“ (2214/J)
Dr. Susanne Winter, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz betreffend zusätzliche Stellen beim AMS (2215/J)
Harald Vilimsky, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie betreffend Unklarheiten in Bezug auf 2009 und 2010 anfallende Kosten in Zusammenhang mit der Postmarktliberalisierung (2216/J)
Harald Vilimsky, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend Versagen des Einsatzleiters Dr. L. bei gewalttätigen Ausschreitungen einer Gegendemonstration im Rahmen einer FPÖ-Veranstaltung (2217/J)
Harald Vilimsky, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Justiz betreffend Personen in Strafhaft (2218/J)
Dr. Walter Rosenkranz, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur betreffend Unterrichtsevaluierung von Integrationsklassen (2219/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie betreffend Missstände in Fahrschulen (2220/J)
Anneliese Kitzmüller, Kolleginnen und Kollegen an den Bundeskanzler betreffend das „Gender Mainstreaming“ in Österreich und dessen Auswirkungen auf die Familienfreundlichkeit (2221/J)
Anneliese Kitzmüller, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst betreffend das „Gender Mainstreaming“ in Österreich und dessen Auswirkungen auf die Familienfreundlichkeit (2222/J)
Anneliese Kitzmüller, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten betreffend das „Gender Mainstreaming“ in Österreich und dessen Auswirkungen auf die Familienfreundlichkeit (2223/J)
Anneliese Kitzmüller, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz betreffend das „Gender Mainstreaming“ in Österreich und dessen Auswirkungen auf die Familienfreundlichkeit (2224/J)
Anneliese Kitzmüller, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Finanzen betreffend das „Gender Mainstreaming“ in Österreich und dessen Auswirkungen auf die Familienfreundlichkeit (2225/J)
Anneliese Kitzmüller, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend das „Gender Mainstreaming“ in Österreich und dessen Auswirkungen auf die Familienfreundlichkeit (2226/J)
Anneliese Kitzmüller, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend das „Gender Mainstreaming“ in Österreich und dessen Auswirkungen auf die Familienfreundlichkeit (2227/J)
Anneliese Kitzmüller, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Justiz betreffend das „Gender Mainstreaming“ in Österreich und dessen Auswirkungen auf die Familienfreundlichkeit (2228/J)
Anneliese Kitzmüller, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betreffend das „Gender Mainstreaming“ in Österreich und dessen Auswirkungen auf die Familienfreundlichkeit (2229/J)
Anneliese Kitzmüller, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend das „Gender Mainstreaming“ in Österreich und dessen Auswirkungen auf die Familienfreundlichkeit (2230/J)
Anneliese Kitzmüller, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur betreffend das „Gender Mainstreaming“ in Österreich und dessen Auswirkungen auf die Familienfreundlichkeit (2231/J)
Anneliese Kitzmüller, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie betreffend das „Gender Mainstreaming“ in Österreich und dessen Auswirkungen auf die Familienfreundlichkeit (2232/J)
Anneliese Kitzmüller, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend betreffend das „Gender Mainstreaming“ in Österreich und dessen Auswirkungen auf die Familienfreundlichkeit (2233/J)
Anneliese Kitzmüller, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Wissenschaft und Forschung betreffend das „Gender Mainstreaming“ in Österreich und dessen Auswirkungen auf die Familienfreundlichkeit (2234/J)
Mag. Dr. Martin Graf, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Wissenschaft und Forschung betreffend des Department für Gerichtliche Medizin der MUW (Medizinische Universität Wien) (2235/J)
Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend kostenloses Upgrading in österreichischen Krankenhäusern (2236/J)
Mag. Johann Maier, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend „Disco-Unfälle in Österreich“ (2237/J)
Mag. Johann Maier, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Justiz betreffend „Book Search – Urheberrechtsverletzungen – Massive Kritik an Google“ (2238/J)
Mag. Ewald Stadler, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Justiz betreffend die Einstellung eines Verfahrens durch die Staatsanwaltschaft Graz (2239/J)
Dr. Kurt Grünewald, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend Qualitätssicherung des (nieder-)österreichischen Trinkwassers (2240/J)
Mag. Johann Maier, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend „Verletzungen und Todesfälle von Exekutivbeamten im Dienst“ (2241/J)
Christoph Hagen, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend Quad und ATV (2242/J)
Christoph Hagen, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend Microcars (2243/J)
Gerhard Köfer, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten betreffend Wahlwerbung des EU-Parlaments (2244/J)
Gerhard Köfer, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten betreffend Brand im Gebäude der EU-Kommission in Brüssel (2245/J)
Josef Bucher, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Finanzen betreffend von der OeNB geplante Reservenbildungen (2246/J)
Hermann Krist, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend freie/ausgeschriebene Planstellenbesetzung im Bereich des Landespolizeikommandos Oberösterreich (2247/J)
Dietmar Keck, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend die Mitwirkung und Teilnahme der Polizei an Veranstaltungen mit offensichtlich parteipolitischem und/oder kommerziellem Hintergrund (2248/J)
Dietmar Keck, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend neue Zuständigkeiten für beendende Maßnahmen gemäß FPG (2249/J)
Dietmar Keck, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend die mögliche Kürzung von Zivildienststellen in Linz zum Nachteil der älteren und pflegebedürftigen Bevölkerung (2250/J)
Dr. Ruperta Lichtenecker, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betreffend Atommülllager in Tschechien (2251/J)
Ing. Norbert Hofer, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betreffend Unklarheiten in Bezug auf thermische Sanierungen durch die ÖBB (2252/J)
Dipl.-Ing. Gerhard Deimek, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie betreffend Unklarheiten in Bezug auf thermische Sanierungen durch die ÖBB (2253/J)
Ing. Christian Höbart, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend Kindesmissbrauch in Österreich (2254/J)
Ing. Christian Höbart, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend betreffend Computerspielsucht in Österreich (2255/J)
Ing. Christian Höbart, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend Computerspielsucht in Österreich (2256/J)
Dr. Andreas Karlsböck, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend Kokain in österreichischen Lebensmitteln (2257/J)
DDr. Werner Königshofer, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Unregelmäßigkeiten bei der Spesenabrechnung im Bereich der Sportförderung (2258/J)
Christian Lausch, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Finanzen betreffend KIAB-Tätigkeit (2259/J)
Dr. Walter Rosenkranz, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Finanzen betreffend Unregelmäßigkeiten in Ausschreibungsverfahren und die Personalbeschaffungspolitik des BMF (2260/J)
Bernhard Vock, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Justiz betreffend Haftung von Raiffeisen-Mitgliedern (2261/J)
Bernhard Themessl, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz betreffend grenzüberschreitende Handwerksdienstleistungen (2262/J)
Harald Vilimsky, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie betreffend nicht öffentliche Eisenbahnübergänge (2263/J)
Dr. Susanne Winter, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie betreffend Verkehrsunfälle auf der Ennstal Straße (B 320) (2264/J)
Edith Mühlberghuber, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Justiz betreffend die Rückzahlung von Unterhaltsvorschüssen (2265/J)
Edith Mühlberghuber, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend betreffend die Rückzahlung von Unterhaltsvorschüssen (2266/J)
Franz Riepl, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Gesundheit betreffend die Entwicklung der Jugendlichenuntersuchungen (2267/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der RAAB-Kaserne (2268/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der RADETZKY-Kaserne (2269/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der SCHWARZENBERG-Kaserne (2270/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der WALLENSTEIN-Kaserne (2271/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der WALLNER-Kaserne (2272/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der ZEHNER-Kaserne (2273/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der WINTERSTELLER-Kaserne (2274/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der OSTARRICHI-Kaserne (2275/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der STANDSCHÜTZEN-Kaserne (2276/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der STARHEMBERG-Kaserne (2277/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der PONTLATZ-Kaserne (2278/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der LUTSCHOUNIG-Kaserne (2279/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der LIECHTENSTEIN-Kaserne (2280/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der MARIA-THERESIEN-Kaserne (2281/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der HASPINGER-Kaserne (2282/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der VEGA-PAYER-WEYPRECHT-Kaserne (2283/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der WALGAU-Kaserne (2284/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der VON-DER-GRÖBEN-Kaserne (2285/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der WINDISCH-Kaserne (2286/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der Heeresmunitionsanstalt HIEFLAU (2287/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der Heeresmunitionsanstalt GROßMITTEL (2288/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der Heeresmunitionsanstalt BUCHBERG (2289/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der Heeresbekleidungsanstalt BRUNN (2290/J)
Josef Muchitsch, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend Schreiben von Herrn HC Strache an Herrn NN (2291/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der GOIGINGER-Kaserne (2292/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der Heeresversorgungsanstalt OBERHOFENWEG (2293/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der HACKHER-Kaserne (2294/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der Heeresmunitionsanstalt STADL-PAURA (2295/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der Heeresmunitionsanstalt INNSBRUCK (2296/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der MARTIN-Kaserne (2297/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der militärischen Liegenschaft BREITENSEE (2298/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der KROBATIN-Kaserne (2299/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der militärischen Liegenschaft SIMMERING (2300/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der MONTECUCCOLI-Kaserne (2301/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der VAN-SWIETEN-Kaserne (2302/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der KUENRINGER-Kaserne (2303/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der TILLY-Kaserne (2304/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der STRUCKER-Kaserne (2305/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der ANDREAS-HOFER-Kaserne (2306/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der BOLFRAS-Kserne (2307/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der GABLENZ-Kaserne (2308/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der Kaserne FLUGFELD (2309/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der HENSEL-Kaserne (2310/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der BELGIER-Kaserne (2311/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der BENEDEK-Kaserne (2312/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der Betriebsstelle PLANKENAU (2313/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der BIRAGO-Kaserne (2314/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der HILLER-Kaserne (2315/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der HESSEN-Kaserne (2316/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der JANSA-Kaserne (2317/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der BURG (2318/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der BURSTYN-Kaserne (2319/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der DABSCH-Kaserne (2320/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der ERZHERZOG-JOHANN-Kaserne (2321/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der DAUN-Kaserne (2322/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der EUGEN-Kaserne (2323/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der FRUNDSBERG-Kaserne (2324/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der LANDWEHR-Kaserne (2325/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der LAUDON-Kaserne (2326/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der Werkstätten Garagen KENDLERSTRASSE (2327/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der KHEVENHÜLLER-Kaserne (2328/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der TOWAREK-Schul-Kaserne (2329/J)
Mario Kunasek, Kolleginnen und Kollegen an den Bundesminister für Landesverteidigung und Sport betreffend Nutzung der TÜRK-Kaserne (2330/J)
*****
Dr. Peter Pilz, Kolleginnen und Kollegen an die Präsidentin des Nationalrates betreffend „Würde des Hauses“ (21/JPR)
Beginn der Sitzung: 9.01 Uhr
Vorsitzende: Präsidentin Mag. Barbara Prammer, Zweiter Präsident Fritz Neugebauer, Dritter Präsident Mag. Dr. Martin Graf.
*****
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Guten Morgen, meine Damen und Herren! Ich eröffne die Sitzung.
Für den heutigen Sitzungstag sind folgende Abgeordnete als verhindert gemeldet: Herr Abgeordneter Praßl und Herr Abgeordneter Öllinger.
Meine Damen und Herren, ich mache darauf aufmerksam, dass wir in Kürze eine Abstimmung haben werden. Daher ersuche ich Sie, Ihre Plätze einzunehmen.
Vertretung von Mitgliedern der Bundesregierung
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Für diese Sitzung gebe ich die Vertretung eines Mitgliedes der Bundesregierung, welches sich in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union aufhält, wie folgt bekannt: Der Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten Dr. Michael Spindelegger wird durch den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich vertreten.
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Ich weise die eingelangte Regierungsvorlage betreffend das 3. Sozialrechts-Änderungsgesetz 2009, 197 d.B., dem Ausschuss für Arbeit und Soziales zu.
Ankündigung einer Dringlichen Anfrage
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Der Klub der Grünen hat gemäß § 93 Abs. 2 der Geschäftsordnung das Verlangen gestellt, die vor Eingang in die Tagesordnung eingebrachte schriftliche Anfrage 2100/J der Abgeordneten Dr. Glawischnig-Piesczek, Kolleginnen und Kollegen an die Bundesministerin für Inneres betreffend Versäumnisse im Kampf gegen den Rechtsextremismus dringlich zu behandeln.
Gemäß der Geschäftsordnung wird die Dringliche Anfrage um 15 Uhr behandelt werden.
Behandlung der Tagesordnung
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Es ist vorgeschlagen, die Debatte über die Punkte 1 bis 3 der Tagesordnung zusammenzufassen.
Wird dagegen eine Einwendung erhoben? – Das ist nicht der Fall.
Wir gehen in die Tagesordnung ein.
Redezeitbeschränkung
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Nach Rücksprache mit den Mitgliedern der Präsidialkonferenz ist für den heutigen Sitzungstag sowie für die folgenden Sitzungstage bis einschließlich Donnerstag, 28. Mai 2009, jeweils eine Tagesblockredezeit von 9 „Wiener Stunden“ vorgeschlagen, sodass sich folgende Redezeiten pro Sitzungstag ergeben: SPÖ und ÖVP je 122, FPÖ 108 sowie BZÖ und Grüne je 95 Minuten.
Für die Budgetdebatte am Freitag, dem 29. Mai 2009, ist eine Tagesblockredezeit von 8 „Wiener Stunden“ festgelegt worden, sodass sich für diesen Tag folgende Redezeiten ergeben: SPÖ und ÖVP je 108, FPÖ 96 sowie BZÖ und Grüne je 84 Minuten.
*****
Im Sinne einer in der Präsidialkonferenz einvernehmlich abgesprochenen Vorgangsweise wird die Debatte zum Bundesfinanzrahmengesetz und zu den Bundesfinanzgesetzen 2009 und 2010 folgendermaßen gegliedert:
Debatte zum Bundesfinanzrahmengesetz und Generaldebatte zu den Bundesfinanzgesetzen 2009 und 2010, weiters
einen Teil Oberste Organe und Bundeskanzleramt,
einen Teil europäische und internationale Angelegenheiten,
einen Teil Landesverteidigung und Sport,
einen Teil Wirtschaft, Familie und Jugend,
einen Teil Wissenschaft und Forschung,
einen Teil Gesundheit,
einen Teil Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz,
einen Teil Unterricht, Kunst und Kultur,
einen Teil Verkehr, Innovation und Technologie,
einen Teil Justiz,
einen Teil Inneres,
einen Teil Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft
und einen weiteren Teil Finanzen
sowie jeweils Text des Bundesfinanzgesetzes und restliche Teile der Anlage I einschließlich Anlagen II bis IV.
Diese Gliederung ist den Abgeordneten schriftlich zugegangen. Bei der Verhandlung des Bundesvoranschlages werden die entsprechenden Themenbereiche am selben Tag jedenfalls zu Ende beraten. Die Sitzung wird danach unterbrochen.
Die Abstimmungen – jeweils die zweite und dritte Lesung – über das Bundesfinanzrahmengesetz und die Bundesfinanzgesetze 2009 und 2010 werden am Freitag, dem 29. Mai, stattfinden.
Ferner wurde in der Präsidialkonferenz Konsens über die Gestaltung der Debatte zu den vorliegenden Verhandlungsgegenständen erzielt. Bei jedem Ressortteil wird zunächst pro und contra gesprochen. Vor Eingehen in die Debatte über das nächste Ressortbudget kommen jedenfalls alle zu diesem Teil gemeldeten Redner und Rednerinnen zu Wort.
Die Redezeitregelung für Regierungsmitglieder gemäß § 57 Abs. 8 GOG wird nicht in Anspruch genommen. Die Redezeit des ressortzuständigen Regierungsmitgliedes, die 20 Minuten überschreitet, beziehungsweise die Redezeit des zuständigen Staatssekretärs, die 10 Minuten überschreitet, wird auf die Redezeit der entsprechenden Regierungsfraktion angerechnet werden.
Bei der Debatte zum Bundesfinanzrahmengesetz und der Generaldebatte zu den Bundesfinanzgesetzen 2009 und 2010 am 20. Mai 2009 gelten alle Regierungsmitglieder und Staatssekretäre als ressortzuständig. Die Redezeit ressortfremder Regierungsmitglieder beziehungsweise StaatssekretärInnen wird jedenfalls auf die Redezeit der entsprechenden Regierungsfraktion angerechnet.
Ausgenommen davon soll die Redezeit des Herrn Vizekanzlers bei der unter den Themenbereichen „Oberste Organe“ und „Bundeskanzleramt“ abgehaltenen Debatte sein, sofern die Redezeit die Dauer von 10 Minuten nicht überschreitet.
Hierüber hat der Nationalrat abzustimmen.
Ich bitte jene Damen und Herren, die diesem Vorschlag zustimmen – diesem langen Vorschlag, den ich jetzt in aller Ausführlichkeit referiert habe –, um ein entsprechendes Zeichen. – Das ist einstimmig angenommen. (Abg. Riepl – auf die leeren Sitzplätze der Abgeordneten der FPÖ weisend –: Die Blauen machen blau!)
Bericht des Budgetausschusses über die Regierungsvorlage (110 d.B.): Bundesgesetz, mit dem das Bundesfinanzrahmengesetz 2009 bis 2012 und das Bundesfinanzrahmengesetz 2010 bis 2013 erlassen werden (199 d.B.)
2. Punkt
Bericht des Budgetausschusses über die Regierungsvorlage (111 d.B.): Bundesgesetz über die Bewilligung des Bundesvoranschlages für das Jahr 2009 (Bundesfinanzgesetz 2009 – BFG 2009) samt Anlagen (200 d.B.)
3. Punkt
Bericht des Budgetausschusses über die Regierungsvorlage (112 d.B.): Bundesgesetz über die Bewilligung des Bundesvoranschlages für das Jahr 2010 (Bundesfinanzgesetz 2010 – BFG 2010) samt Anlagen (201 d.B.)
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Wir gelangen nun zu den Punkten 1 bis 3 der Tagesordnung, über welche die Debatte unter einem durchgeführt wird.
Auf eine mündliche Berichterstattung wurde verzichtet.
Wir gehen in die Debatte ein. (Abg. Bucher: Zur Geschäftsbehandlung!)
Zur Geschäftsordnung hat sich Herr Klubobmann Bucher zu Wort gemeldet. – Bitte.
9.08
Abgeordneter Josef Bucher (BZÖ) (zur Geschäftsbehandlung): Frau Präsidentin! Hohes Haus! Wir beraten in dieser und der nächsten Woche das Budget für 2009 und für 2010. Führende Wirtschaftsexperten des Landes – vor allem einer, dem auch
der Finanzminister sehr vertraut –, und ein Institut (Rufe bei der SPÖ: Lauter! Lauter!), das maßgeblich dazu beigetragen hat, dass das Budget 2010 erstellt werden konnte, haben ihre Prognosen zurückgenommen und gesagt, dass sich die Budgetzahlen so nicht halten lassen – vor allem für das Jahr 2010 –, dass es daher unredlich und unverantwortlich ist, das Budget 2010 so zu verabschieden, wie es vonseiten des Herrn Finanzministers vorgelegt wurde.
Daher stellen wir gemäß § 53 Abs. 6 Z 2 der Geschäftsordnung den Antrag, den Bericht des Budgetausschusses über die Regierungsvorlage (112 d.B.): Bundesgesetz über die Bewilligung des Bundesvoranschlages für das Jahr 2010 (Bundesfinanzgesetz 2010 – BFG 2010), samt Anlagen (201 d.B.), an den Budgetausschuss zu verweisen, um dort die Beratungen fortzusetzen, um dort anhand verlässlicher Zahlen und Daten ein Budget für das Jahr 2010 zu erstellen, das einigermaßen den Realitäten entspricht. – Danke. (Beifall beim BZÖ. – Abg. Ing. Westenthaler: Weg mit dem Mogelbudget!)
9.09
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Ich sehe eine weitere Wortmeldung zur Geschäftsbehandlung: Herr Abgeordneter Mag. Kogler. – Bitte.
9.10
Abgeordneter Mag. Werner Kogler (Grüne) (zur Geschäftsbehandlung): Frau Präsidentin! Die Begründung des Rückverweisungsantrages wird im Laufe der Debatte wahrscheinlich noch öfter fallen. (Vizekanzler Dipl.-Ing. Pröll: Wann machen wir es dann?) – Guten Morgen, Herr Bundesminister, Herr Vizekanzler! (Vizekanzler Dipl.-Ing. Pröll: Guten Morgen!)
Der Antragsteller hat in der Sache recht, und deshalb ist das auch für die formale Begründung heranzuziehen. Schon die Zahlen für das diesjährige Budget sind sehr wackelig. Dafür können Sie unter Umständen nichts, dass sich die Wirtschaftssituation in ihren Prognosen so rasant verändert, Sie könnten aber schon dafür Sorge tragen, dass wenigstens für das nächste Jahr die Zahlen genauer sind. Es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so, dass dieses Zahlenwerk auf Sand gebaut wird, und deshalb ist es einfach vernünftig, die Vorlage rückzuverweisen.
Generell ist es doch so, dass diese Doppelbudgets die Wahrscheinlichkeit in sich bergen, ungenauer zu sein, als wenn das Budget jeweils im Herbst vorgelegt wird. Das ist doch ganz logisch. Sie wissen ganz genau, dass bei vielen Experten diese „Doppelbudgetiererei“ ohnehin nicht gut ankommt, aber wenn Sie es darauf anlegen, mit Zahlen zu arbeiten, die vermutlich nicht stimmen werden, können Sie das machen.
Ich zitiere abschließend Herrn Felderer vom IHS, der heute früh im Radio ausdrücklich gesagt hat, dass die Wirtschaftswachstumsprognosen noch weiter nach unten revidiert werden und dass sich das mit dem Budget wahrscheinlich so nicht ausgehen wird.
Sie können ja gar nicht einmal so viel dafür, aber seien Sie wenigstens so gut und machen Sie das, was Ihre Aufgabe ist: Legen Sie möglichst genaue Zahlen vor! Im Übrigen mache ich Sie darauf aufmerksam: Der Grundsatz der Budgetwahrheit lässt sich aus der Verfassung herleiten, und auch der sind Sie verpflichtet! (Beifall bei Grünen und BZÖ.)
9.12
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Eine weitere Wortmeldung zur Geschäftsbehandlung: Herr Abgeordneter Hofer. – Bitte.
9.12
Abgeordneter Ing. Norbert Hofer (FPÖ) (zur Geschäftsbehandlung): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Herr Bundesminister! Herr Staatssekretär! Meine Damen und Herren! Wir werden den Antrag des BZÖ unterstützen, aber nicht deswegen, weil wir die Arbeit im Hohen Haus blockieren wollen, sondern weil sich die Voraussetzungen tatsächlich geändert haben und wir als Mandatare die Verpflichtung haben, auf Basis möglichst tragfähiger Zahlen ein Budget zu beschließen.
Wenn wir nun in den nächsten Tagen die Debatte abführen und ein Budget beschließen werden, das so nicht haltbar ist, so ist das fahrlässig. Daher ist es tatsächlich notwendig, sich diese Mehrarbeit zu machen, rückzuverweisen, die neuen Zahlen heranzuziehen und dann ein möglichst genaues Budget zu beschließen. (Beifall bei der FPÖ.)
9.12
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Eine weitere Wortmeldung zur Geschäftsbehandlung: Herr Klubobmann Dr. Cap. – Bitte.
9.12
Abgeordneter Dr. Josef Cap (SPÖ) (zur Geschäftsbehandlung): Ich möchte nur vorausschicken, dass sich die Argumentationsweise der Oppositionsparteien hier ein bisschen widerspricht. (Abg. Dr. Strutz: Ergänzt!) Auf der einen Seite wird immer behauptet, dass die Prognostiker nicht recht haben, aber jetzt werden die Prognostiker plötzlich herangezogen, um kundzutun, dass sie doch recht haben. Verbunden wird das noch mit einer apokalyptischen Grundeinstellung, die uns bei der Opposition in manchen Fragen nicht neu ist, daher auch heute nicht.
Ihr Vorschlag, den Sie da getätigt haben, Herr Abgeordneter Bucher, käme natürlich auch einem gewissen Aufruf zur Arbeitsverweigerung gleich. Gerade jetzt aber will die Bevölkerung, dass wir ein Budget beschließen, und zwar ein Budget, das auch über das Jahr 2009 hinausgeht, damit die Regierung arbeiten und gegen die Krisenentwicklung tätig sein kann. Daher wäre eine Rückverweisung in höchstem Maße unverantwortlich und unklug. Sollte es Adaptierungsnotwendigkeiten geben, dann kann diese Adaptierung – wir sehen uns ja oft genug hier im Plenum oder auch in den Ausschüssen – auch vorgenommen werden.
Wir können – zu Ihrem Bedauern, Herr Abgeordneter Bucher – dem Antrag natürlich nicht beitreten. (Beifall bei SPÖ und ÖVP.)
9.14
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Eine weitere Wortmeldung zur Geschäftsbehandlung: Herr Klubobmann Kopf. – Bitte.
9.14
Abgeordneter Karlheinz Kopf (ÖVP) (zur Geschäftsbehandlung): Meine Damen und Herren! Ich weiß nicht, welchem Herrn Felderer Herr Kogler heute zugehört hat, denn jener Herr Felderer, dem ich heute früh im „Morgenjournal“ zugehört habe, nämlich Herr Bernhard Felderer, Vorsitzender des Staatsschuldenausschusses und anerkannter Wirtschaftsforscher, hat im Wesentlichen die Zahlen, die der Herr Finanzminister dem Budget zugrundegelegt hat, heute früh bestätigt. Also Sie müssen jemand anderem zugehört haben. (Abg. Mag. Kogler: Sie haben ja einen falschen Radio!)
Aber eines ist klar: Am genauesten wäre das Budget, das man hinterher beschließt, nach Ablauf des Jahres. Wenn Sie diesen Weg gehen wollen, dann gehen Sie ihn – wir gehen ihn nicht mit! (Beifall bei ÖVP und SPÖ.)
9.14
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Ich halte fest, dass der von Herrn Klubobmann Bucher gestellte Antrag auf Rückverweisung der Materie an den Ausschuss ordnungsgemäß gestellt wurde und in Entsprechung des § 53 Abs. 6 Z 2 der Geschäftsordnung am Ende der Debatte, also am Freitag, dem 29. Mai, zur Abstimmung gelangen wird.
*****
Wir gehen damit in die Debatte zu den Tagesordnungspunkten 1 bis 3 ein.
Als Erster zu Wort gelangt Herr Abgeordneter Gradauer. 6 Minuten. – Bitte.
9.15
Abgeordneter Alois Gradauer (FPÖ): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Herr Vizekanzler! Herr Staatssekretär! Hohes Haus! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Spare in der Zeit, dann hast du in der Not! – Das ist ein Motto, das in der Bevölkerung sehr bekannt ist, nur leider bei der Bundesregierung nicht. In den Jahren 2006 bis 2008 hat man nämlich durch eine Gott sei Dank sehr gute Konjunktur 14,7 Milliarden € mehr eingenommen, als geplant waren, und das wären Reserven gewesen, die man in Krisenzeiten, in denen wir uns heute befinden, dringend gebraucht hätte. Aber SPÖ und ÖVP haben es geschafft, die gesamten Mehreinnahmen auch wieder auszugeben. Die Defizitlawine ist in der Zwischenzeit auf 180 Milliarden € angestiegen. (Zwischenruf des Abg. Gahr.)
Das Budget für 2009 und für 2010 – wir haben gerade darüber gesprochen – ist vom heutigen Tag an, seit es gedruckt ist, Makulatur, denn die Ziffern, die Zahlen, die darin abgebildet sind, sind von Haus aus falsch. Ausgegangen ist der Finanzminister bei der Erstellung dieses Budget von 2,2 Prozent Wirtschaftsabschwung. Wir wissen in der Zwischenzeit, dass der Abschwung laut EU und OECD 4 Prozent beträgt; auch bestätigt durch die Ziffern und Zahlen des Jahres 2009 mit minus 3,6 Prozent in Österreich.
Das bedeutet, dass die Eckpunkte im Budget falsch gewählt sind. Nicht 13 Milliarden € Defizit sind es, sondern wir werden wahrscheinlich 2009 und 2010 an die 20 Milliarden € Defizit pro Jahr herankommen. 20 Milliarden Defizit – eine unvorstellbare Zahl! 20 Milliarden Defizit, das entspricht in etwa dem Wert von 80 000 Einfamilienhäusern!
Warum ist das so? – Weil der Abschwung der Wirtschaft natürlich die Einkommensteuer, die Lohnsteuer, die Körperschaftsteuer und die Mehrwertsteuer, also alle wesentlichen Steuern, nach unten senkt. Ich würde daher wirklich empfehlen, den Antrag, den Kollege Bucher vorhin eingebracht hat, zu unterstützen. Es ist noch nicht zu spät, das Budget für 2010 noch einmal zu gestalten.
Der Schuldenstand bis zum Jahre 2013 wird ganz gewaltig auf 280 Milliarden € explodieren. 280 Milliarden Schulden des Staates Österreich – und wenn man ÖBB und ASFINAG dazuzählt, so kommt man auf über 300 Milliarden € Staatsschulden. Fast ein BIP sind wir in Österreich schuldig. Dazu kommen bedauerlicherweise noch sehr hohe Arbeitslosenzahlen, 500 000 oder 600 000 Arbeitslose laut Prognose. – Für mich als ordentlichen Kaufmann eine absolute Katastrophe des Budgets. Eine absolute Katastrophe!
Sie, Herr Finanzminister, bleiben die Antwort schuldig, wie Sie diesen Schuldenstand jemals wieder abzubauen gedenken. (Beifall bei der FPÖ.) Ich glaube, dass Sie dieser Tatsache ganz hilflos gegenüberstehen. Was mich so stört an Ihnen, ist, dass Sie die Dinge anscheinend unheimlich gleichgültig zur Kenntnis nehmen.
Nachfolgende Generationen werden daran zu tragen haben. Jeder von uns hat momentan einen Rucksack von 30 000 € am Buckel, und wir zahlen 11 Milliarden €
Zinsen pro Jahr für die Schulden. – 11 Milliarden € müssen pro Jahr an Zinsen bezahlt werden – ein Horrorszenario schlechthin!
Herr Finanzminister, wären Sie in der Privatwirtschaft und würden Sie solche Pläne in einer privaten Firma liefern, dann wären Sie nicht lange der Finanzvorstand. – Das muss ich Ihnen sagen. (Abg. Neugebauer: Eine private Firma meldet sich beim Staat an!)
Es geht praktisch nach dem Motto: Oh, du lieber Augustin, alles ist hin!, und es gibt offenbar keine Alternativen. Ich sage, es gibt und es gäbe Alternativen, uns zwar ernsthaftes Sparen; Sparen, wo immer es möglich ist. Da müssten natürlich die Politik, die staatsnahen Einrichtungen, alle Manager, die hier arbeiten, mit gutem Beispiel vorangehen. Leider habe ich zu wenig Zeit, aber wir haben ja nächste Woche noch Gelegenheit, darüber zu reden.
Herr Auer, gestern haben Sie mich wegen meiner Äußerungen betreffend EU-Beitrag angeschossen. (Ruf bei der ÖVP: „angeschossen?“) Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man den EU-Beitrag, zumindest was die Nettozahlung, die 800 Millionen €, betrifft, auf 400 Millionen € senken sollte und könnte, wobei ich auch nicht verstehe, warum wir für die Landwirte den Umweg über die EU machen müssen. 1,5 Milliarden € gelangen über die EU wieder nach Österreich zurück, und von 250 Millionen € weiß man nicht, wer sie überhaupt bekommen hat. – Das zu Ihrer gestrigen Anmerkung. (Abg. Dr. Pirklhuber: Weniger! 1,1 Milliarden, nicht 1,5 Milliarden!)
Bevor man in diesem Staat an neue Steuern denkt, sollten sämtliche Einsparungsmöglichkeiten gehoben werden, die im Bund, in den Ländern, in den Gemeinden und in den staatsnahen Betrieben zur Verfügung stehen. Der ehemalige Finanzminister Dr. Androsch hat sicher recht, wenn er sagt, neue Steuern wären in der momentanen Situation Morphium, weil diese nur den Druck zu Reformen in Bund, Ländern und Gemeinden mildern würden. Offenbar geht es uns in Österreich noch immer zu gut. – Danke schön. (Beifall bei der FPÖ.)
9.22
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Als Nächster kommt Herr Abgeordneter Auer mit gewünschten 10 Minuten Redezeit zu Wort. – Bitte.
9.22
Abgeordneter Jakob Auer (ÖVP): Frau Präsidentin! Herr Bundesminister! Herr Staatssekretär! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Herr Kollege Gradauer, ich möchte festhalten, ich habe Sie gestern nicht „angeschossen“, sondern ich habe angesichts dessen, dass bäuerliche Vertreter Ihrer Fraktion hier immer noch und noch mehr an Mitteln fordern, nur daran erinnert, dass es nicht vereinbar und kompatibel ist, dass einerseits mehr gefordert wird und andererseits von Ihnen ausdrücklich der Hinweis kommt, man müsste die EU-Zahlung halbieren. Das geht nicht zusammen, meine Damen und Herren – nicht mehr und nicht weniger. Aber vielleicht macht ihr einmal ein internes Hearing, um diese Dinge und diese Fragen abzuklären. Das wäre durchaus denkbar. (Beifall bei der ÖVP.)
Spare in der Zeit, hat Herr Kollege Gradauer einen alten Spruch zitierend gemeint, dann hast du in der Not. – Da hat er völlig recht. (Abg. Bucher: Passt das für Raiffeisen auch?) Würde ich allerdings alles zusammenzählen, Herr Kollege Gradauer, was von Ihnen oder Ihrer Fraktion und der Opposition in den letzten Jahren insgesamt gefordert wurde, dann hätten wir jetzt schon ein größeres Defizit.
Wenn Herr Kollege Gradauer meint, der Herr Bundesminister für Finanzen wäre als Finanzvorstand einer Firma nur für kurze Zeit tätig, dann halte ich fest, meine Damen
und Herren, dass man auch noch dazusagen sollte: Bis jetzt melden sich die Firmen beim Staat an – und nicht umgekehrt.
Meine Damen und Herren! Vielleicht doch ein kurzer Rückblick auf die Budgetberatungen im Ausschuss und zugleich auch ein Dank. Die Fraktionsführer hatten ja voriges Jahr im März vereinbart, eine neue Vorgangsweise zu wählen, um die Budgetberatungen im Ausschuss spannender und interessanter zu gestalten. Wenn man die Sache objektiv betrachtet, so ist dies, glaube ich, durchaus gelungen – nicht unbedingt von vornherein zur Freude aller Ministerien, das sei bestätigt.
Vielleicht sollten wir uns aber auch hier im Plenum eine etwas andere Vorgangsweise überlegen, denn was machen wir denn tatsächlich? – Erste Lesung: Generaldebatte; gestern de facto wiederum: Generaldebatte; heute de facto wiederum: Generaldebatte (demonstrativer Beifall des Abg. Jury), der 26. Aufguss so quasi unter dem Motto: Es ist zwar schon alles gesagt, nur nicht von mir!, und vielleicht noch drei und vier Mal dasselbe, nur um Rituale aufrechtzuerhalten und Stricherllisten zu füllen. Ich glaube, das ist wirklich zu wenig, meine Damen und Herren. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten von SPÖ und BZÖ.)
Ich werde vielleicht einmal die Fraktionsführerkollegen aller Fraktionen einladen, um darüber nachzudenken, wie uns Ähnliches, was uns für den Ausschuss gelungen ist, auch fürs Plenum gelingen könnte.
Meine Damen und Herren, danken möchte ich zuerst Herrn Sektionschef Dr. Steger und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das neue Haushaltsrecht, das er uns in unzähligen Besprechungen nähergebracht hat (Beifall bei ÖVP und SPÖ), obwohl festzuhalten ist, dass er vielleicht noch Nachholbedarf hat, was die Aufklärung des einen oder anderen Kollegen betrifft, denn wenn ich an manche Beratung zurückdenke, so hatte ich manchmal den Eindruck, nicht alle wussten schon, dass wir ein einstimmig beschlossenes Haushaltsrecht haben.
Grundsätzlich darf ich mich auch besonders bei meinen Stellvertretern im Budgetausschuss bedanken, ob das der Kollege Gartlehner von der SPÖ, der Kollege Weinzinger von der FPÖ oder der Kollege Sonnberger aus der eigenen Fraktion war. Es war eine objektive, perfekte Vorsitzführung, und ich danke auch allen Klubmitarbeiterinnen und Klubmitarbeitern, gleich welcher Fraktion. Sie werden verstehen, dass ich auch meinen eigenen Verantwortlichen, Herrn Mag. Andy Samonig, erwähne. (Beifall bei der ÖVP.)
Besonderer Dank gebührt vor allem auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Parlaments, die ausgezeichnete Arbeit geleistet haben, denn Budgetausschussberatungen sind nun einmal sehr zeitintensiv. Also auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein besonderes Dankeschön! (Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten der SPÖ.)
Meine Damen und Herren, Sie alle haben uns die Beratungen im Ausschuss wesentlich erleichtert, und das ist durchaus auch positiv hervorzuheben.
Budget ist in Zahlen gegossene Politik, so wird das sehr oft gesagt. Dass der Beschluss eines Doppelbudgets manchmal schwierig ist, das sei auch unbestritten. Selbst in guten Zeiten wurde sehr oft kritisch vermerkt, dass die Zahlen, die Fakten nicht haltbar wären. In den letzten Jahren hat sich aber fast immer herausgestellt, dass sich die Ziffern im Rechnungsabschluss wesentlich besser dargestellt haben.
Ich bin halt ein bisschen vorsichtig geworden, wenn die Wirtschafts-„Weisen“, die Experten, die Ratingagenturen uns immer verschiedene Dinge verkünden, denn wenn die immer recht gehabt hätten, dann hätten wir jetzt nicht diese Wirtschaftskrise, diese Finanzkrise, denn die hätten das ja alles sehen müssen.
Offensichtlich war deren Urteil auch nicht so positiv, meine Damen und Herren. (Zwischenruf des Abg. Jury.) – Jobhopper sind es, ja. Eines ist aber deutlich geworden: Was Ratingagenturen zum Teil von sich gegeben haben und was sich der IWF und auch ein gewisser Krugman in der Bonitätsbeurteilung geleistet haben, das ist ein Skandal. – Das sei auch einmal festgehalten. (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Jury.)
Die gleichen Ratingagenturen, die in den letzten Wochen Österreich hinuntergeschrieben haben, haben vor Monaten noch Produkten die beste Bonität ausgestellt, durch deren Auswirkungen auch die österreichische Volkswirtschaft Schaden genommen hat.
Meine Damen und Herren, ein Hinweis: Europa und vielleicht auch wir in Österreich sollten nicht alles, was aus Amerika kommt, kritiklos übernehmen. Es war ja interessant: Was uns in Europa Ratingagenturen und amerikanische Finanzwissenschaftler mit Basel II sozusagen aufs Auge gedrückt haben, ist ja bemerkenswert. (Zwischenruf des Abg. Dr. Pirklhuber. – Abg. Scheibner: Wo wird darüber diskutiert? – Abg. Dr. Pirklhuber: Das ist ja wichtig!) Die Amerikaner erfinden die Regeln, und sie halten sie selber nicht ein. Basel II ist nämlich tatsächlich falsch angelegt.
Kollege Pirklhuber, gerade aus Ihrer Fraktion war man ja der Meinung, Basel II müsste noch schärfer formuliert werden, als es dann letztlich umgesetzt wurde. (Abg. Mag. Kogler: So ein Blödsinn!) Schauen Sie einmal nach in Ihren Protokollen, dann werden Sie das selber lesen, wenn Sie schon vergessen haben, was Sie damals von sich gegeben haben! (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Mag. Kogler: Das ist ja unglaublich!)
Tatsache ist, dass Basel II falsch angelegt ist. Es gibt enge Grenzen fürs Kleingeschäft, und für die großen internationalen Finanzierungen gibt und gab es bis jetzt keine Regulierungen, auch nicht für internationale Finanztransaktionen.
Grundsätzlich ist aber festzuhalten, dass sich die Weltwirtschaft offensichtlich bereits erholt. „Talfahrt noch heuer zu Ende“ titeln die „Oberösterreichischen Nachrichten“ heute bezüglich der Weltwirtschaft. Und weiter: „Konjunktur-Pflänzchen bekommt Nahrung aus allen Teilen der Welt.“ Jetzt weiß ich schon, es ist ein zartes Pflänzchen (Abg. Mag. Kogler: Nehmen Sie das zurück! Sie haben Ihre Raiffeisen-Filialen verraten!) – Herr Kollege Kogler, regen Sie sich nicht auf! Sie haben nachher Zeit und Möglichkeiten genug, sich hier zu äußern, und das werden Sie auch in gekonnter Weise tun. (Abg. Mag. Kogler: Wenn man sich das anhört, kommt man ja gar nicht dazu, das in einer vernünftigen Redezeit zu widerlegen!)
Es ist schade, wenn Sie hier Ihre Nerven strapazieren. Das schadet Ihrem Blutdruck und auch Ihrer Ausdrucksweise. Halten Sie sich zurück, Sie haben nachher Chancen genug – auch noch die gesamte nächste Woche –, das hier zu artikulieren! (Abg. Mag. Kogler: Halten Sie sich an die Wahrheit! – Zwischenruf des Abg. Dr. Pirklhuber.)
Ich bin am Rednerpult, Herr Kollege Pirklhuber. Ich bin am Rednerpult, Herr Kollege! (Abg. Mag. Kogler: Ihre Fraktion ist völlig umgefallen in dieser Sache! Das ist ja unglaublich! Nur, weil Sie von Raiffeisen gezahlt werden, brauchen Sie nicht !)
Herr Kollege Kogler, ich würde Sie bitten, diese Unterstellung zurückzunehmen! Ich werde hier im Parlament nicht von Raiffeisen, sondern vom österreichischen Staat bezahlt! Nehmen Sie das zur Kenntnis! (Zwischenbemerkung von Vizekanzler Dipl.-Ing. Pröll.) – Sie auch! (Beifall bei der ÖVP. – Vizekanzler Dipl.-Ing. Pröll: Das ist schon wieder so ein Wahnsinn! – Abg. Mag. Kogler: Stehen Sie dazu, was Sie als Verantwortlicher gemacht haben!) – Was habe ich gemacht? (Abg. Mag. Kogler: Na, was haben Sie denn abgestimmt bei Basel II?) – Was habe ich gemacht? Was habe
ich gemacht, Herr Kollege Kogler? – Dasselbe wie Sie, wir haben es einstimmig beschlossen, oder? (Heiterkeit und Beifall bei der ÖVP. – Abg. Mag. Kogler: Ja sicher!) Oder wissen Sie es nicht mehr? Vielleicht kann man Ihrem Gedächtnis ein wenig nachhelfen. (Abg. Mag. Kogler: Aber Sie reißen ja das Fassl auf, völlig unmotiviert!)
Meine Damen und Herren, dieses Doppelbudget der Jahre 2009 und 2010 ist ein positiver Ansatz, um die Krise zu bewältigen. Diese Budget ist fundiert, und Sie werden sehen, dass der Rechnungsabschluss uns recht geben wird, und Sie werden staunen, wie präzise dieses Budget angelegt ist. Natürlich gibt es neue Herausforderungen, dies ist unbestritten. Aber wenn es jemanden gäbe, der genau und präzise voraussagen könnte, wie sich die Wirtschaft entwickelt – wie sich die Daten- und Faktenlage ergeben wird –, dann sollte er Hellseher werden. Ich bin dazu nicht in der Lage.
Wichtig ist, nach bestem Wissen und Gewissen die Zahlen und Fakten darzulegen. Das hat der Herr Bundesminister getan. Diese Regierung hat sich bemüht, ein positives Doppelbudget auf den Weg zu bringen (Abg. Bucher: Positiv? Ein positives Budget?) und die Antworten für die schwierige Zeit, die vor uns liegt, dementsprechend zu geben. Meine Damen und Herrn! (Abg. Ing. Westenthaler: Was ist da positiv?) – Ja, Herr Kollege Westenthaler: Was ist positiv? Das könnte man sich auch fragen, was Ihre Redebeiträge betrifft! (Heiterkeit und Beifall bei der ÖVP.)
9.31
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Nun gelangt Herr Abgeordneter Mag. Stadler zu Wort. Redezeit: 10 Minuten. – Bitte.
9.31
Abgeordneter Mag. Ewald Stadler (BZÖ): Frau Präsidentin! Hohes Haus! Guten Morgen, Herr Kollege Faul – wo ist er denn? (Abg. Ing. Westenthaler: Der hängt am Tropf!) Oje, bitte schaut nach, was er macht! Nicht, dass er dann wieder an der Rostra durchdreht. (Abg. Ing. Westenthaler: Der hängt am Tropf! – Zwischenruf der Abg. Mag. Wurm.) – Nein, ich mache mir Sorgen um ihn, wirklich. Wenn ich mir ansehe, was er gestern Abend hier aufgeführt hat: Bitte, ihr müsst ein bisschen kollegialer mit eurem Kollegen Faul umgehen. Ich habe ihn heute in der Früh schon gesehen, da hat er schon wieder so geschwitzt und das Sakko ausgezogen. Ich weiß nicht, was mit ihm los ist. Ich habe die Hoffnung gehabt, dass er heute seine sieben Sinne wieder beieinander hat. (Beifall beim BZÖ. – Abg. Dr. Matznetter: Sieben Sinne?! sind nur fünf!)
Meine Damen und Herren! Hohes Haus! Wenn Sie sich um den Kollegen Faul keine Sorgen machen, dann erlauben Sie, dass wir uns die Sorgen machen. Herr Kollege Kopf (Abg. Riepl: Wie viele Sinne haben Sie beisammen heute?) – Schauen Sie, ich möchte Ihr Gezeter nicht hören, wenn sich einer von uns gestern so aufgeführt hätte wie Ihr Kollege Faul, meine Damen und Herren! (Beifall beim BZÖ. – Abg. Riepl: Sie führen sich immer auf!) – Im Glashaus sitzen und mit Steinen werfen, da seid ihr Weltmeister!
Herr Kollege Kopf, ich muss Ihnen jetzt das Zitat des Chefs des IHS, Bernhard Felderer, vortragen. (Abg. Kopf: Aber das ganze, bitte! Nicht selektiv zitieren!) – Ja, ich trage das vor. Du hast heute offensichtlich wirklich das falsche Programm drinnen gehabt. Ich habe sogar den Verdacht, dass du eine alte Sportsendung von Andi Felder angehört hast. CD herausnehmen und einfach nur aktuelles Radio einschalten, dann geht das schon.
Heute in der Früh sagte Bernhard Felderer, Chef des IHS, dass er die Mindereinnahmen gegenüber 2008 in diesem Jahr auf 5 Milliarden € schätzt. Das sind nach
Adam Riese (Abg. Kopf: Gegenüber 2008, nicht gegenüber dem Budget! – Zwischenrufe der Abgeordneten Dr. Matznetter und Riepl.) – Mindereinnahmen gegenüber 2008. Gegenüber heißt (Vizekanzler Dipl.-Ing. Pröll: Ist ja budgetiert!) – Ja, ja. Langsam, langsam! Das sind etwa 5 Milliarden (Ruf bei der ÖVP: Das steht im Budget! – Abg. Bucher – in Richtung Regierungsbank –: Nicht nervös werden! – Abg. Mag. Wurm: Das steht im Strategiepapier! – Vizekanzler Dipl.-Ing. Pröll: Bist du narrisch!) – „Bist du narrisch“ ist nicht wahr, Herr Kollege! Das ist der Felderer, der ist Ihr Hauptberater. Der schreibt hier: 5 Milliarden € in diesem Jahr, 2009. (Abg. Kopf: Gegenüber 2008! – Zwischenruf des Abg. Dr. Matznetter.) – Wunderbar! Es kommt schon noch dicker, jetzt geht es weiter:
Das böse Erwachen kommt erst später. Felderer erwartet, dass nach der Krise viele Staaten eine zusätzliche Staatsverschuldung von 20 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und mehr haben werden. (Abg. Kopf: Steht im Budget!) Österreichs Verschuldung werde von 58 Prozent Anfang 2008 auf 77 Prozent Ende 2011 steigen.
Originalzitat: „Da wird man sicher eine Korrektur der bisherigen mittelfristigen Budgetplanung durchführen müssen.“ (Abg. Mag. Wurm: Das stimmt nicht! Strategie! – Abg. Dr. Stummvoll: Mittelfristig!) – Zitat Felderer, nicht Ewald Stadler! Nicht „bist du narrisch!“, wie der Herr Vizekanzler sagt.
Weil Sie es gar so „narrisch“ finden, zitiere ich es noch einmal: „,Da wird man sicher eine Korrektur der bisherigen mittelfristigen Budgetplanung durchführen müssen‘, so Felderer. 2011“ – Herr Vizekanzler, das ist gar nicht so weit weg; 2011 haben wir schon in eineinhalb Jahren – „werde es Staaten geben, die sich ans Sanieren machen, und eine andere Gruppe, die es nicht schafft. ‚Und dann wird klar, dass wir uns solche Schulden nicht in beliebiger Höhe leisten können, und dass wir sie zurückführen müssen.‘“ – Zitatende.
„Bist du narrisch“, sagt der Herr Vizekanzler dazu, meine Damen und Herren. Sehen Sie, das haben wir auch gedacht: Bist du narrisch! Zurück in den Budgetausschuss, ein anderes Budget muss her, das von weniger narrischen Annahmen ausgeht, Herr Vizekanzler, Herr Finanzminister! (Beifall beim BZÖ. – Zwischenrufe bei der ÖVP.)
Schauen Sie, ich möchte mich auf einen Sektor konzentrieren, der dem Bürger derzeit wichtig ist: auf die Sicherheit. Die Österreicher wollen Sicherheit haben! (Zwischenruf des Abg. Dr. Matznetter.) Alle Meinungsumfragen zeigen: Sie wollen soziale Sicherheit haben, sie wollen öffentliche Sicherheit haben, und sie wollen Arbeitsplatzsicherheit haben. Wie schaut die Arbeitsplatzsicherheit dieser Bundesregierung aus? Arbeitsplatzsicherheit schaut so aus, dass die sozialdemokratische Fraktion derzeit mit ihrem A-Team – ich weiß gar nicht, was das sein soll, ein A-Team; ich glaube, das ist der Herr Swoboda; und ich habe immer gedacht, das ist der Mister Bean da hinten auf dem Plakat, aber ich habe dann festgestellt, dass es der Kollege Leichtfried ist (Heiterkeit beim BZÖ); den kannte ich nicht, den kennt niemand in Österreich (Beifall beim BZÖ) – Folgendes inseriert: Wer schaut in der EU darauf, dass unser Arbeitsmarkt Schutz bekommt? – Das A-Team! (Abg. Ing. Westenthaler: Ist der Faul auch drauf?) – Ich sage Ihnen jetzt, wie das ausschaut! (Demonstrativer Beifall bei der SPÖ.)
Dieses A-Team – gut, dass Sie schon applaudiert haben, aber es war zu früh – beschließt im Haus eine schwammige Stellungnahme zu einer Asylrichtlinie, durch die in Zukunft jedem Asylanten spätestens sechs Monate nach Asylantragstellung voller Zutritt zum Arbeitsmarkt gewährt wird, und das, wo wir zum Ende des Jahres bis zu 500 000 – hat Ihr Kollege da hinten gesagt – Arbeitslose befürchten müssen, meine Damen und Herrn! Das ist der Schutz des A-Teams für den Arbeitsmarkt in Österreich! Sicherheit des Arbeitsplatzes? – Weit gefehlt, meine Damen und Herren! (Abg. Ing. Westenthaler: Mölzer war nicht da!)
Sie von der Österreichischen Volkspartei können sich hier auch nicht davonstehlen. Jetzt inseriert die ÖVP, dass sie die Einzigen waren, die immer schon dagegen waren, diese Asylrichtlinie zu beschließen. (Vizekanzler Dipl.-Ing. Pröll: War so!) – Einen Schmarr’n war das so! (Abg. Ing. Westenthaler: Wer weiß, wofür das „A“ steht?!) Ich sage Ihnen, Ihre eigene Fraktion draußen – die EVP – hat nämlich mehrheitlich dafür gestimmt. Ihre Abgeordneten haben im letzen Moment noch die Kurve gekratzt. (Zwischenruf des Abg. Kopf.)
Und das, was Sie hier im Haus beschlossen haben, ist die sogenannte „Kritisch-Dreinschau-Regelung“. Ich zeige sie Ihnen. Da heißt es:
„Der Arbeitsmarktzugang fällt in die nationale Kompetenz der Mitgliedsstaaten. Ein harmonisierter Zugang zum Arbeitsmarkt 6 Monate nach Antragstellung wird daher kritisch gesehen.“
Dann geht es weiter: „Die Einschränkung der Entzugsgründe bei der Grundversorgung wird daher kritisch gesehen.“ – „... Schubhaftbedingungen in der Aufnahme-Richtlinie werden“ daher „kritisch gesehen.“ – „... Gruppe besonders schutzwürdiger auf psychisch kranke Personen wird“ daher „kritisch gesehen.“
Sagen Sie, können Sie etwas anderes auch noch, außer kritisch dreinzuschauen und dann doch dafür zu sein? (Beifall beim BZÖ.)
Ihre Innenministerin hat im Rat dafür gestimmt. Ich bin überzeugt, dass sie heftig kritisch dreingeschaut hat, aber leider hat es niemand bemerkt, meine Damen und Herren, denn bei der Abstimmung war sie dafür! (Abg. Ing. Westenthaler – auf Vizekanzler Dipl.-Ing. Pröll deutend –: Er schaut schon wieder kritisch drein!) Im EU-Parlament hat Herr Karas, der stellvertretende Fraktionschef, der zweitgereihte Spitzenkandidat – es ist ja nicht so ganz sicher, wer dort Spitzenkandidat ist – mit vier Fünfteln seiner Fraktion für diese Richtlinie gestimmt, meine Damen und Herren. So sieht in Wirklichkeit Ihre Politik aus! Das ist Arbeitsmarktsicherheit à la ÖVP, à la SPÖ und Ihres A-Teams. (Abg. Ing. Westenthaler: Wofür steht dieses „A“?!)
Der zweite Punkt ist die Problematik der öffentlichen Sicherheit: Derzeit steigen in Österreich – speziell in Ost-Österreich – die Zahlen der Einbrüche in Wohnungen und Häuser in ungeahnte Höhen.
Von Frau Bundesministerin Fekter haben wir in letzter Zeit überhaupt nichts bemerkt. Die ist damit beschäftigt zu kaschieren, dass der Herr Strasser offensichtlich seine eigenen Privatspitzel bei Hausdurchsuchungen in der Meinl-Bank einsetzt. Haben Sie das bemerkt? Dazu kommt eine parlamentarische Anfrage. Heute hat darüber sogar eine Zeitung geschrieben. Die waren noch präziser als ich, die haben sogar eine eidesstattliche Erklärung dafür.
Man muss sich vorstellen, der ehemalige Innenminister hat eine Privatspitzel-Firma, an der er mit 10 Prozent beteiligt ist. Bei dieser Firma ist ein ehemaliger Polizeichef, der Herr Sturm, dabei. Der Herr Havranek – der ist der SPÖ übrigens gut bekannt; er hat Ihnen schon einmal Gutachten verkauft, die er später dann dem Gericht auch noch verkauft hat – ist dort Geschäftsführer, und die nehmen als Privatspitzel des Herrn Strasser an einer Hausdurchsuchung bei der Meinl-Bank teil. Sie dürfen dreimal raten, wo die ganzen Daten hingegangen sind. – So sieht das aus. Das ist alles im Innenministerium bekannt. (Vizekanzler Dipl.-Ing. Pröll: Unfassbar!) – Bitte, das ist nicht unfassbar. Wenn Sie heute schon so narrisch gut drauf sind, dann gebe ich Ihnen gleich den Zeitungsartikel, vielleicht können Sie sich in der Zwischenzeit den Zeitungsartikel durchlesen. (Beifall beim BZÖ.)
Soll ich Ihnen diesen Artikel vorlesen? – „Meinl: Neuerlich Wirbel um Hausdurchsuchung“. – Sie können das nachlesen, das ist alles perfekt recherchiert! Die sind
übrigens genauer als ich in meiner Anfrage. Das heißt, die haben das noch besser herausgefunden, was sich hier abgespielt hat.
Ich könnte Ihnen jetzt sonder Zahl – und wir werden das im Zusammenhang mit dem Misstrauensantrag gegen die Frau Fekter noch machen – Beispiele dafür bringen, wie dieses Ministerium die Sicherheit gefährdet: Kriminalitätsrate steigt, unselige Asylrichtlinie, Schlepperskandal in Salzburg vertuscht; ein Ehepaar schleppt über tausend Illegale ins Land, und das wird vertuscht, denn das hat nicht in den Wahlkampf gepasst. – Das ist die Aufgabe dieser Ministerin!
Weiters: Bleiberechtsanträge in Rekordhöhe, obwohl die Ministerin gesagt hat, das werden nur ein paar sein. Mensdorff-Pouilly – bis heute wurde der ganze Sumpf im Innenministerium mehr vertuscht als aufgeklärt! Dann die Geschichte, wie der Herr Strasser mit seiner Privat-Stasi hier agiert. Schubhaftzentrum in Leoben: ein einziger Affront gegen die dortige Bevölkerung – Innenministerin Fekter dafür verantwortlich!
Das Maß ist voll, meine Damen und Herren! Das ist nicht öffentliche Sicherheit, wie Sie sie zu gewährleisten hätten. Dafür zahlt der Steuerzahler nicht seine Steuern, dass er sich am Schluss selber die private Sicherheit organisieren muss. Aber dafür bietet ja auch der Herr Strasser noch eine zweite Firma an. Er hat das Sicherheitsministerium ausgehöhlt, und dann bietet er eine Privatfirma an und bietet auf privatrechtlicher Ebene Sicherheit an, meine Damen und Herren! (Zwischenruf des Abg. Hornek.) Die kann man sich kaufen, wenn man es sich leisten kann.
Dafür soll der österreichische Steuerzahler zur Kasse gebeten werden? – Nein! Der Urgrund des Staates, Herr Vizekanzler, ist die Gewährung von innerer und äußerer Sicherheit. Die äußere Sicherheit ist Gott sei Dank nicht gefährdet, aber die innere Sicherheit ist unter dieser Ministerin massiv gefährdet, meine Damen und Herren! Und daher werden wir hier mit der Frau Bundesminister ganz anders reden müssen. (Beifall beim BZÖ.)
Gestern hat sich im Rahmen der Debatte um die Randalierer beim WKR-Ball herausgestellt, zwei Ungarn – das hat sie ganz salopp gesagt – sind dabei erwischt worden. Mittlerweile verlangt sogar schon die Partei des Innenministers von Italien Grenzkontrollen! Diese ungarischen Randalierer – früher hat man solche Randalierer an der Grenze abgefangen, ich habe das noch in Erinnerung, diesen internationalen Randalierertourismus, der hier stattfindet – können ja jetzt sozusagen in ganz Europa ihre Randalierertätigkeit entfalten, wie sie wollen. (Abg. Großruck: Der Strache ...!) – Das hat nichts mit dem Herrn Strache zu tun! Das hat damit zu tun, dass Sie das nicht mehr im Griff haben, dass die Banden, die quer durch Europa fahren können, alte Frauen in ihren Häusern ausplündern können, wie der Fall jetzt in Wolfsberg zeigt, die Polizei sagt, es wird nicht mehr kontrolliert, wir werden der Sache nicht mehr Herr – und die Frau Innenministerin schläft dazu. Das ist die Problematik, die sich dahinter verbirgt! (Beifall beim BZÖ.)
Wir werden Sie hier nicht aus der Ziehung lassen. Innere Sicherheit, soziale Sicherheit, Arbeitsplatzsicherheit – das müsste die Maxime sein in Zeiten wie diesen, die Sie den Bürgern zu liefern hätten. Ihr Budget spricht eine andere Sprache. Ihr Budget ist der Versuch, die Krise schönzuschreiben, der Versuch, mit falschen Annahmen ein Budget durchs Haus zu bringen, ein Budget, von dem Sie genau wissen, dass es gar nicht halten wird. Und eine derartige Budgetpolitik, Herr Vizekanzler, werden wir sicher nicht mittragen! (Beifall beim BZÖ.)
9.43
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Als Nächster gelangt Herr Abgeordneter Krainer zu Wort. 5 Minuten. (Abg. Ing. Westenthaler: Der Ewald Stadler wird dem Haus fehlen! – Vizekanzler Dipl.-Ing. Pröll: Geht er nach Vorarlberg zurück, oder was?)
9.43
Abgeordneter Kai Jan Krainer (SPÖ): Das ist noch nicht sicher, ob „der Ewald“ dem Hause fehlen wird, denn zuerst einmal muss das BZÖ genug Stimmen bekommen, und das scheint noch nicht der Fall zu sein.
Aber vom EU-Wahlkampf vielleicht wieder zurück zur Budgetdebatte. Das, was das Ergebnis nicht nur des Expertenhearings, sondern der gesamten Debatte im Budgetausschuss war, ist, dass es keine Alternative zu diesem Budget gibt, keine ernsthafte Alternative dazu.
Das Budget setzt einige Schwerpunkte. Das Thema Sicherheit ist bereits angesprochen worden. Ja, das Budget folgt hier einer anderen Politik als früher. Als Blau und Orange in der Regierung waren, hat es allein in Wien tausend Polizisten weniger gegeben, jetzt bilden wir tausend Polizisten mehr aus. (Widerspruch beim BZÖ.)
Das ist halt der Unterschied, ob Schwarz/Blau in einer Regierung ist oder Rot: Die einen schaffen die Polizei ab, die anderen, nämlich die Roten, sorgen dafür, dass es wieder mehr Polizei gibt. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Scheibner: Wo sind eure Polizisten? – Abg. Strache: So wenige Polizisten wie heute hat es überhaupt noch nie gegeben! Rekordminus zurzeit! – Abg. Ing. Westenthaler: Der Faul allein braucht schon drei Polizisten!)
Das können Sie im Budget nachschauen – ich weiß, Sie haben es wahrscheinlich in den letzten 14 Tagen nicht geschafft, ins Budget hineinzuschauen, aber wenn Sie das tun, werden Sie das sehen.
Das Budget sieht eine massive Steuersenkung in erster Linie im Bereich der kleinen und mittleren Einkommen vor. Der erste Schritt der Steuerreform erfolgte bereits mit 1. Juli letzten Jahres, der zweite Schritt ist rückwirkend per 1. Jänner einem Großteil bereits ausbezahlt worden. Auch ein Unterschied zu der Zeit, als Blau und Orange in der Regierung waren, denn: Was war die durchschnittliche Entlastung bei der „größten Steuerreform aller Zeiten“? – 7 € im Monat! Wir liegen bei einer durchschnittlichen Entlastung von einigen hundert Euro pro Jahr. (Abg. Ursula Haubner: Wer kriegt das? Wo ist das?) Das ist halt der Unterschied, ob Schwarz und Orange in der Regierung sind oder Rot.
Es gibt Schwerpunkte im Bereich Bildung, Forschung und Entwicklung und natürlich bei Soziales – Arbeitsmarkt, aktive und passive Arbeitsmarktpolitik, Gelder für Kurzarbeit et cetera, was gerade in der Krise wichtig ist.
Eine Kritik gab es, und zwar daran, dass noch nicht klar ist, wie man das Defizit wieder abbaut, dass es noch kein Programm dazu gibt. Was die Experten dazu gesagt haben, ist, dass es notwendig ist, die Zeit zu nützen, das nächste Jahr das Programm zu entwickeln, wie man das Defizit wieder zurückfährt. Und da sage ich auch als Vertreter der Sozialdemokratie hier im Haus: Das ist relativ einfach. Ja, natürlich wird man sich das ausgabenseitig anschauen, anschauen müssen, wo man den Staat effizienter machen kann (Abg. Ing. Westenthaler: Mein Gott, ist der langweilig!), wo wir auch bei den Ausgaben noch sparen können, aber wir müssen uns auch die Einnahmenstruktur anschauen.
Es ist auch in der Regierungsvereinbarung verankert, dass wir uns die Steuerstruktur anschauen und uns genau anschauen, wie wir die Einnahmen erzielen, wie wir Kapitaleinkommen besteuern, wie wir Arbeit besteuern und wie wir dafür sorgen können, dass es mehr Steuergerechtigkeit gibt. Und ja: Wenn wir einnahmenseitig etwas machen müssen, dann gibt es Steuern, die sind Gift für die Konjunktur – das sind vor allem Steuern auf Arbeit, Abgaben auf Arbeit –, und es gibt Steuereinnahmen,
die keinen oder kaum einen Einfluss auf die Konjunktur haben, und das sind Vermögens- und vermögensbezogene Steuern.
Das heißt, wir werden uns ganz genau überlegen müssen bei Steuerstrukturfragen und auch bei der Frage, wie man das Budget saniert, dass wir das so machen, dass wir die Beschäftigung nicht stören, dass wir die Wirtschaft nicht stören, die Konjunktur nicht stören. Das heißt aber nichts anderes, als Steuern und Abgaben auf Arbeit zu senken und im gleichen Zug Steuern und Abgaben auf Vermögen oder vermögensbezogene Steuern zu erhöhen. Das ist ganz einfach. Und wenn Sie das konjunkturwirksam machen wollen, dann ist das sicher der richtige Weg. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Dr. Bartenstein: ... Häuselbauer! – Abg. Dr. Stummvoll: Die Grundsteuer!)
Es geht hier um Aktienspekulation. Da sind Sie vielleicht betroffen, Kollege Bartenstein, das tut mir leid für Sie, aber ich sage Ihnen eines: Wenn jemand aus Aktienspekulation Geld verdient, dann soll er dafür genauso seine Steuern zahlen wie jemand, der arbeiten geht. Es ist überhaupt nicht einzusehen, dass jemand, der am Hochofen steht, dafür zahlt, und jemand, der mit Aktien spekuliert, keine Steuer dafür zahlt! (Beifall bei der SPÖ.)
Was mich ein wenig irritiert, ist jetzt die Diskussion über Doppelbudgets. Wir diskutieren jetzt in Wahrheit das Bundesfinanzrahmengesetz; das ist nicht ein Doppelbudget, sondern ein Vierfachbudget. Wir haben ja einstimmig gesagt, dass wir die mittelfristige gesetzliche Bindung wollen bei der langfristigen Sache. Ich gehe davon aus, dass es eines der letzten Doppelbudgets ist, die wir brauchen, weil wir jetzt ohnehin jedes Jahr Vierjahresbudgets haben, und da geht es nicht darum, ob die auf Sand gebaut sind, sondern die gelten, das wird ein Gesetz, und es gibt gesetzliche Bindungen. Die gesetzlichen Bindungen gibt es nicht auf alles – nein. Die Einnahmen können Sie nicht gesetzlich festschreiben, und auch gewisse Ausgaben können Sie gesetzlich nicht festschreiben, wie die Ausgaben für Pensionen und für Arbeitslosigkeit. Aber alle anderen Ausgaben gelten, und die gelten ab dem Tag, wo wir das beschließen, und sind Gesetz. Das ist nichts, was nicht zählt und nichts wert ist. Das ist ein Gesetz, und so wird es sein, und so wird es auch halten, und sonst nichts.
Was mich ein bisschen wundert, ist diese Voodoo-Budgetpolitik der Freiheitlichen: einerseits Ausgaben in allen möglichen Bereichen erhöhen, andererseits die Steuern um mehrere Milliarden Euro senken, aber kein Defizit machen. Wie das funktionieren soll, hat mir in den letzten zwei Wochen keiner erklären können; vielleicht schafft das jetzt irgendjemand. Ich glaube daran nicht. Das ist eine einfache Voodoo-Politik. Das funktioniert nicht. Ausgaben erhöhen, Einnahmen senken und kein Defizit – das funktioniert nirgends.
Insofern ist es gut, dass Sie nicht in der Regierung sind, denn wir haben schon erlebt, was es für Auswirkungen für Österreich hat, wenn ein Freiheitlicher Finanzminister ist. Wir können jetzt in Wahrheit all das, was da zerstört worden ist, wieder langsam und mühsam aufbauen. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Strache: Da lebt hier jemand in einer Scheinwelt!)
Der Kollege Auer hat hier gedankt: seinen Stellvertretern, den Bediensteten des Hauses, den Beamten, den Ministerien. Dem Dank kann ich mich hier anschließen. Einem hat er aber nicht gedankt – das ist klar! –, nämlich sich selber für seine Arbeit. Insofern auch ein Danke an den Kollegen Auer als Vorsitzenden des Budgetausschusses für die gemeinsame Arbeit an diesem Budget! (Beifall bei SPÖ und ÖVP.)
Ich wünsche noch eine spannende Diskussion, bis wir am 29. Mai dieses Budget hier auch beschließen. (Beifall bei der SPÖ.)
9.49
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Nun gelangt Frau Abgeordnete Klubobfrau Dr. Glawischnig-Pieszcek zu Wort. Ich stelle die Uhr wunschgemäß auf 10 Minuten. – Bitte. (Abg. Ing. Westenthaler: Herr Vizekanzler, war das jetzt euer Koalitionspartner, der da gesprochen hat? Der hat euch durch Sonne und Mond geschossen!)
9.50
Abgeordnete Dr. Eva Glawischnig-Piesczek (Grüne): Frau Präsidentin! Herr Bundesminister! Herr Staatssekretär! Herr Kollege Auer, Vorsitzender des Budgetausschusses, hat vorhin beklagt, dass das hier ein Ritual ist, eine Endlosdebatte, und bis nicht jeder alles gesagt hat, sitzen wir jetzt sieben Tage im Nationalrat.
Dieses Ritual wäre nicht so lähmend, gäbe es eine ernsthafte Bereitschaft, die Argumente, die hier vorgebracht werden, auch aufzugreifen oder zumindest ernsthaft zu beantworten. Wenn man sich als Regierung oder als ÖVP und SPÖ gleich am ersten Tag herstellt und sagt: Friss, Vogel, oder stirb!, und überhaupt keine Argumente mehr ernsthaft diskutieren möchte, dann kann man sich das tatsächlich sparen. (Beifall bei den Grünen.)
Ich sage noch ein Beispiel, das auch Sie betrifft und worüber man im Rahmen der Budgetverhandlungen im Ausschuss, aber auch in den kommenden Tagen durchaus noch diskutieren kann. Sie haben gesagt – zu Recht! –, die Gemeinden brauchen mehr Geld, mehr Investitionsmöglichkeiten. Die sitzen auf baureifen Projekten, könnten unheimlich viel für Arbeitsplätze und Konjunktur beitragen und kriegen teilweise kein Geld von den Banken, haben also ein riesiges Liquiditätsproblem. (Abg. Auer: Nein, von der Bank kriegen sie es!) Nicht alle! Es gibt auch einige, die dieses Problem immer noch haben.
Aber trotzdem: Sie brauchen auch frisches Geld, sie brauchen Unterstützung in der Größenordnung von 1 bis 2 Milliarden €. Das war Ihr Vorschlag und ist auch unser Vorschlag. Es gibt keine ernsthafte Chance, diese wirklich gute Idee im Rahmen dieser Budgetverhandlungen irgendwo unterzubringen. Das ist aber nicht unsere Schuld, sondern das ist Ihre Schuld beziehungsweise die Ihres Finanzministers. Es tut mir leid! (Beifall bei den Grünen.)
Ein sehr wichtiges Argument, auf das wir mittlerweile die gesamte Budgetdebatte hindurch warten, Herr Bundesminister, ist die Frage, wie Sie mit diesem gewaltigen Defizit in der Zukunft umgehen wollen. Offensichtlich wollen Sie die Karten nicht auf den Tisch legen, sondern wollen den Kopf lieber in den Sand stecken. Und Sie wollen offensichtlich auch den Eindruck erwecken – das schimmert immer wieder durch –, dass dieses Defizit, das aus unserer Sicht auch in Ordnung ist – man muss jetzt azyklisch investieren, man muss jetzt ein Defizit machen, antizyklisch arbeiten; ja, dazu bekennen wir uns –, geerbt wurde. Bekennen auch Sie sich zu diesem Defizit und verweisen Sie nicht immer auf die ererbten Schulden aus der Vergangenheit, aus der Ära Kreisky in den siebziger Jahren, denn das ist wirklich lächerlich!
Ich bringe nun die nüchternen Zahlen: Wir hatten am Anfang der achtziger Jahre einen Schuldenstand von 27, 28, 29 Milliarden, in dieser Größenordnung. Das ist die ererbte Schuldenlast. Allein aufgrund dessen, was sich jetzt verändern wird im Rahmen dieser Budgetplanung von Herrn Finanzminister Pröll, wird die öffentliche Verschuldung von 180 Milliarden € auf rund 250 Milliarden € ansteigen, und das ist immer noch die Untergrenze.
Sie können jetzt die Wirtschaftsforscher kritisieren und sie prügeln, weil diese die Prognosen ständig revidieren, nur: Das Ergebnis bleibt einfach das Ergebnis, mit dem Sie in Ihrer Kasse wirtschaften müssen. Und es wird mehr werden, denn Ihre Budgetprognose orientiert sich noch am März. Da lautete die Prognose: minus 2 Prozent. Es
werden aber wahrscheinlich minus 4 Prozent Wirtschaftswachstum werden. Das heißt: allein heuer noch einmal 3 Milliarden Defizit.
Das ist das Problem. Es ist wahrscheinlich jetzt weniger das Problem, über das Defizit zu reden, sondern man muss sich einmal die Schuldenlast ansehen. Das größte Problem ist allerdings, wenn man nicht ernsthaft die Karten auf den Tisch legt, wie man dieses Problem in Zukunft lösen will. Sie verweigern einerseits eine Diskussion über Einnahmen, neue Einnahmen, eine geänderte Steuerstruktur, Sie verweigern jegliche Diskussion darüber, in welchem Bereich Sie auch brutale Sparpakete machen wollen – Sie sollten hier auch einmal eine offenere Art an den Tag legen –, und Sie argumentieren ausschließlich: Wirtschaftswachstum.
Jetzt möchte ich Ihnen nur etwas vorrechnen: Wenn Sie dieses Defizit in den Griff kriegen wollen, dann brauchen wir ein Wirtschaftswachstum, das sich im Bereich von chinesischen Verhältnissen bewegt. Dann brauchen wir ein Wirtschaftswachstum von etwa 10 Prozent zusätzlich. (Zwischenbemerkung von Vizekanzler Dipl.-Ing. Pröll.) Rechnen Sie mir das vor! Sie können mir das gerne vorrechnen. Allein wenn Sie das Maastricht-Defizit erreichen wollen, brauchen Sie ein Wachstum von 4 bis 5 Prozent, um das Defizit in den Griff zu kriegen.
Also: Legen Sie die Karten auf den Tisch und sagen Sie ehrlich, das wird so nicht funktionieren. (Beifall bei den Grünen.)
Was die Ausgabenkürzungen angeht: Wir haben jetzt den Streit um CERN erlebt. Das sind 20 Millionen €, und da ist es hin- und hergegangen in der Regierung, dass es nur so rauscht! 20 Millionen €! Und wenn Sie sagen, Sie wollen das alles ausgabenseitig sanieren, dann kriegen, glaube ich, alle Beteiligten einen Lachkrampf, denn das ist wirklich nicht möglich!
Das Letzte, das dann immer noch kommt, ist die Verwaltungsreform als großes Über-Ziel. Die Verwaltungsreform ist aber eine ausschließliche Überschrift. Da findet sich im Budget de facto keine konkrete Maßnahme, bis wann was umgesetzt wird, sondern da gibt es halt Arbeitsgruppen, und da hofft man, dass irgendwann einmal – und das ist optimistisch – 2 bis 3 Milliarden hereinkommen.
Das ist Ihr Zukunftskonzept! Das reicht definitiv nicht, und Sie sollten endlich die Karten auf den Tisch legen und mit uns ernsthaft diskutieren und damit der Bevölkerung einmal reinen Wein einschenken, wie es mit Österreich und mit dem österreichischen Haushalt, mit dem österreichischen Budget wirklich weitergeht. (Beifall bei den Grünen.)
Ein mir sehr wichtiger Punkt, aber ich glaube, für alle in diesem Haus sehr wichtiger Punkt ist: Wie geht es den Menschen, die jetzt in dieser Krise doppelt belastet sind, weil sie ohnehin schon ein niedriges Einkommen haben, vielleicht noch arbeitslos werden oder in Kurzarbeit gehen müssen, Sozialhilfe beziehen? Wie geht es denen? – Auch hier ist ein Widerspruch mit Ihrem Konzept feststellbar. Sie sagen: Konjunktur, Kaufkraft! Diese Menschen sollen zwar die Konjunktur ankurbeln, können aber nicht. Wenn man ihnen keine Erhöhung der Arbeitslosenunterstützung gibt, keine höhere Kurzarbeitsentschädigung, auch nicht höhere Sozialhilfe, bleiben die mit ihrem Niveau unter der Armutsgefährdungsgrenze.
Das ist in Österreich ein wirkliches Armutszeugnis, auch im internationalen Vergleich. In kaum einem anderen Land bekommen Arbeitslose, SozialhilfeempfängerInnen und Kurzarbeitende so wenig wie bei uns. (Beifall der Abg. Mag. Lunacek.) Die Nettoentschädigungsrate ist extrem niedrig – in anderen Ländern ist das nicht so. (Abg. Kopf: Die reale oder die formale?) Wir wollen das ändern, wir wollen hier mehr Gerechtigkeit, also: anheben!
Übrigens ist das immer eine große Forderung der SPÖ gewesen. Das war auch immer so ein Klassiker, der immer nur auf den 1.-Mai-Plakaten hin- und hergetragen wurde oder bei Demos von SPÖ-Politikern, aber offensichtlich nie in der Aktentasche war, wenn es um Regierungsverhandlungen und -gespräche geht: eine Anhebung der Nettoersatzrate.
Der wichtige Bereich, über den Sie auch immer gerne reden, der aber aus unserer Sicht in diesem Budget falsch angesetzt ist, sind die großen Investitionen. Wir sagen – und da sehen wir uns auf einer Linie mit vielen, vielen Expertinnen und Experten –: Direktinvestitionen in die soziale Infrastruktur. Das heißt, direkt Kindergärtner und Kindergärtnerinnen anstellen, direkt mehr Ressourcen, Lehrer/Lehrerinnen, direkt mehr Pflegepersonal, Universitäten, Gratiskindergarten und so weiter. Hier streiten Sie mit der Bildungsministerin um Millionen, um 100 bis 120 Millionen – auf der anderen Seite ist es aber überhaupt kein Problem, bei den ÖBB, bei der AUA oder bei den Banken Milliarden in die Hand zu nehmen!
Unsere Empfehlung an Sie ist jetzt in diesen Budgetverhandlungen noch: Nehmen Sie hier die Milliarden in die Hand! Wir brauchen in diesem Bereich, im Bereich Bildung, soziale Infrastruktur, Pflege, Gesundheit, die Milliarden. Das ist ganz wichtig! (Beifall bei den Grünen.)
Und wir brauchen finanzielle Mittel auch noch in einem anderen Bereich, und das haben Sie offensichtlich völlig verdrängt, obwohl Sie jahrelang für diesen Bereich gearbeitet haben, denn Sie waren ja Umweltminister. Seit dem 1. Jänner 2008 läuft die Uhr – nicht nur die Stoppuhr, sondern auch die Gelduhr. Da geht es um die Erreichung unserer Klimaschutzziele, und über diese Klimaschutzziele redet im Moment überhaupt niemand mehr, die werden wir mit Sicherheit nicht erreichen. Das heißt, im Jahr 2013 noch einmal 2 bis 3 Milliarden € an Strafzahlungen!
Die Gaskrise haben Sie schon wieder vergessen. Dass sich die Erdölpreise so entwickelt haben, haben Sie auch schon wieder vergessen. Dieses Problem ist einmal weggeschoben. Und ich prophezeie Ihnen eines: Wenn Sie nicht fähig sind, diese Krise jetzt auch als Chance wahrzunehmen und im Bereich Energiewende die Abhängigkeit von Öl und Gas zu reduzieren und so weiter, wird die Krise dann 2015, 2016, 2017 noch eine viel, viel größere sein.
Erstens werden wir sehr viel zahlen. Wir werden Arbeitsplätze die Donau hinunter schwimmen haben lassen, weil wir nicht investiert haben – nehmen Sie sich ein Beispiel an Oberösterreich mit 15 000 Arbeitsplätzen im Bereich Öko-Energiewirtschaft! –, und wir werden zusätzlich noch den Menschen, die mit hohen Gas- und Energiepreisen konfrontiert sind, in irgendeiner Weise helfen müssen.
Sie hätten jetzt die Chance, auch in diesem Bereich ganz andere Investitionsanreize zu setzen, als 100 Millionen im Bereich Althaussanierung einzusetzen. (Beifall bei den Grünen.)
In den wichtigen Bereichen streiten Sie um Millionen, und auf der anderen Seite geht es um Milliarden. Diese Sichtweise sollten Sie ein bisschen umdrehen, und Sie sollten vor allem die Karten auf den Tisch legen und nicht den Kopf in den Sand stecken, was die Budgetwahrheit für die nächsten fünf Jahre betrifft. – Danke. (Beifall bei den Grünen.)
9.59
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Es hat sich nun Herr Vizekanzler Dipl.-Ing. Pröll zu Wort gemeldet. – Bitte, Herr Vizekanzler.
10.00
Bundesminister für Finanzen Vizekanzler Dipl.-Ing. Josef Pröll: Sehr geehrte Frau Präsidentin! Hohes Haus! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich lese Ihnen eingangs ein Zitat vor zu der Debatte, die geführt wurde:
„Bei aller Seriosität, Herr Finanzminister: Wenn Sie diese ,Kampfansage an die Krise‘ so tituliert haben, dann war das eher eine ,Krampfansage‘, weil wir ein halbes Jahr warten mussten, zuwarten mussten, bis Sie endlich in der Lage waren, ein Budget vorzulegen.“
Wer hat das gesagt? (Abg. Bucher: Ich war das!) Josef Bucher, gestern. (Demonstrativer Beifall des Abg. Ing. Westenthaler.) Heute geht er her und sagt: Weg mit dem Budget, wir brauchen keines! (Abg. Bucher: 2010! 2010!) Was ist mit Ihnen über Nacht passiert, Herr Kollege Bucher? Das frage ich jetzt Sie. (Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten der SPÖ. – Abg. Bucher: Weiterlesen! – Abg. Ing. Westenthaler: Lesen Sie die ganze Rede vor!) Bleiben Sie bei aller Seriosität dabei! Gestern hat Ihnen das Budget noch zu lange gedauert – und heute wollen Sie gar keines mehr. Das ist ein spannender Rückschluss für das, was in den Oppositionsreihen derzeit passiert.
Ich möchte aber nun wieder auf eine sachliche Ebene der Budgetdebatte zurückkommen. Auch da hat sich ja gestern etliches getan, wenn man den Medien Glauben schenken darf. (Abg. Mag. Kogler: ... Das ist ja nicht mehr zum Aushalten da!)
Ich möchte mich bei meinen Beamtinnen und Beamten des Ministeriums bedanken, bei den Beamtinnen und Beamten der Ministerien insgesamt für sehr anstrengende, intensive Verhandlungen, für die Aufbereitung – und für eine Erfolgsgeschichte, die wir mit diesem Budget vorlegen können. (Beifall bei der ÖVP.)
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Herr Abgeordneter Westenthaler, von einer gewissen Nervosität geprägt, hat gesagt, wir brauchen und können das Budget jetzt nicht umsetzen, weil die Prognosen unsicher sind, weil sich die Themen ständig ändern, ein Doppelbudget sei nicht möglich.
Auch hier sei eines klar und deutlich gesagt: 2009 budgetiert, 2010 jetzt ebenfalls dem Parlament vorgelegt. Und sagen Sie auch dazu: Wann müssten wir denn das Budget für 2010 laut Gesetz verhandeln? Jetzt! (Abg. Ing. Westenthaler: Im Herbst!) Nein, jetzt verhandeln und im Herbst vorlegen! Welchen Unterschied macht das, meine sehr geehrten Damen und Herren? Befassen Sie sich mit der Realität und mit dem, was ist! (Abg. Ing. Westenthaler: Sie sagen ja, im Herbst ist die Krise aus!)
Deswegen macht das Doppelbudget absolut Sinn. Es gibt eine klare Perspektive auf Basis der Zahlen, die uns die Wirtschaftsforschung vorhergesagt hat: 2,2/2,5 Prozent minus. Wir budgetieren auf Basis der letzten Wirtschaftsprognose und haben mit diesem Budget vor allem eines geschafft: dass wir nicht nur in den ersten zwei Jahren 2009/2010, sondern auch darüber hinaus mit der Ausgabenobergrenze einen Deckel in der Verwaltung, bei den Ressorts eingezogen haben beziehungsweise mit der Beschlussfassung einziehen werden. Das macht doch Sinn!
Wir haben Stabilisatoren eingebaut, um die Krise zu bekämpfen, um uns auch die Möglichkeit zu lassen, sozusagen gegen den Zyklus der Wirtschaftskrise Geld zu platzieren. Wir haben dafür auch die Defizit- und Schuldenplanung ganz offen auf den Tisch gelegt: 3,6 Prozent, 4,7 Prozent in den nächsten Jahren. Jedes Zehntelprozent ist zu viel, aber notwendig.
Wenn sich Herr Abgeordneter Gradauer hier herausstellt und sagt, das darf alles nicht sein, und die Frau Abgeordnete Glawischnig sagt, die Schulden sind zu hoch, wir aber für die Bildung noch mehr ausgeben sollen, sage ich Ihnen: Wenn Sie nicht wollen, dass die Defizite diese Höhe annehmen, dass wir eine Verschuldung für die Zukunft
eingehen, dann müssen Sie den Menschen auch ehrlich hier sagen, Sie wollen keine Konjunkturpakete für die klein- und mittelständische Wirtschaft, Sie wollen keine Steuerentlastung zur Bekämpfung der Krise. Das ist die Realität! (Abg. Kopf: Steuererhöhungen!) Oder Sie wollen – der dritte Punkt –, wie sich das manche erträumen, massiv in die Steuererhöhung für den breiten Mittelstand gehen.
Das sind die drei Optionen gegenüber diesem Budget, das wir heute hier vorgelegt haben. Alle drei Optionen, nämlich keine Konjunkturpakete, keine Steuerreform und eine Steuererhöhung zum jetzigen Zeitpunkt, sind schwerst kontraproduktiv bei der Krisenbekämpfung. (Beifall bei der ÖVP.)
Deswegen bitte ich Sie, dass man die Realitäten anerkennt und sie auch entsprechend sieht.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, ein zweiter Punkt, den ich ansprechen will: Der europäische Vergleich sollte uns sicher machen. Wir haben, was die Frage des europäischen Vergleichs betrifft, im Bereich der Arbeitslosigkeit – jeder Arbeitslose ist einer zu viel – deutlich bessere Daten als der Rest Europas. (Abg. Mag. Kogler: Sie verdrehen ja alles! Kann man endlich eine ernste Debatte führen?!)
Wir liegen bei der Inflation im Durchschnitt. Wir haben bei den Budgetdefiziten, die wir geplant haben, eine bessere und noch dazu eine aktuellere Situation, weil kein anderes Land der Europäischen Union derzeit aktuell budgetiert, sondern die Budgets der Vergangenheit hochgerechnet werden. (Abg. Ing. Westenthaler: Was nützt das einem Arbeitslosen!?) Wir sind aktueller als alle anderen europäischen Länder und im Vergleich auch besser, was die Defizit- und auch die Schuldenentwicklung betrifft. Auch bei den Reallöhnen pro Kopf haben wir eine bessere Entwicklung als Gesamteuropa.
Europa wird uns insgesamt helfen, die Krise zu bewältigen, mit verschiedenen Parametern, mit der Stabilität des Euros. (Abg. Ing. Westenthaler: Abschaffung des Bankgeheimnisses!) Wir werden dafür Sorge tragen, dass das Begehren von Einzelnen, jetzt überhastet in die Eurozone hineinzudrängen, nicht Realität werden kann. Ich höre schon von manchen Parteien, man könnte hier auch überlegen, einen Konsens einzugehen. Nein, wir werden nicht zulassen, dass die Stabilität des Euroraums durch überhastete Beitritte gefährdet wird!
Zweitens: Wir werden eine europäische Finanzmarktaufsicht organisieren, um Lehren aus der Krise zu ziehen und auch zukünftig eine besser vernetzte Finanzmarktaufsicht für alle Finanzprodukte zu ermöglichen. (Abg. Ing. Westenthaler: Das Bankgeheimnis über Bord geworfen!)
Wir in der Bundesregierung haben natürlich auch, was die Frage der Stabilisierung Osteuropas betrifft, richtige Schritte gesetzt, mit der Stabilitätsoffensive – von Ihnen kritisiert und belächelt. Ich kann mich noch erinnern, welche Kommentare anlässlich der Reise nach Mittel- und Osteuropa hier gefallen sind. Was ist heute der Erfolg? Europa hat die Mittel zur Stabilisierung unserer Zukunftsräume in Mittel- und Osteuropa von 25 Milliarden € auf 50 Milliarden € verdoppelt! (Beifall bei der ÖVP.)
Wir haben den Internationalen Währungsfonds kritisiert, haben in Washington intensiv darüber diskutiert – und der Währungsfonds hat seine Daten korrigiert! Er ist nicht Ihnen mit Ihren Katastrophenmeinungen gefolgt, sondern hat letztendlich die realen Daten auf den Tisch gelegt. (Abg. Ing. Westenthaler: Das Bankgeheimnis habt ihr abgeschafft! Verschachert habt ihr es!)
Meine sehr geehrten Damen und Herren, was das Bankgeheimnis betrifft, ist es auch hier ganz einfach: Es wird das österreichische Bankwesengesetz mit seinem § 38 von niemandem in Europa in Frage gestellt. Es wird unverändert das Bankgeheimnis für
österreichische Staatsbürger in diesem Land aufrecht sein. Wir werden aber in Bezug auf ausländische Gelder, die hier geparkt sind, bei konkreten Verdachtsmomenten einen besseren Informationsaustausch, einen besseren Informationsfluss in Zukunft ermöglichen. Eine kluge, eine richtige Vorgangsweise, meine sehr geehrten Damen und Herren. (Beifall bei der ÖVP.)
Der letzte Punkt, den ich ja bei aller Emotion angesichts der Budgetdebatte und der bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament verstehen kann: Wir müssen schon aufpassen, dass eine derart wichtige Zukunftsfrage wie ein Doppelbudget, wie der Finanzrahmen Österreichs bis 2012/2013 nicht von Themen überlagert wird, die zwar für Emotionen gut sind, die aber in der Sache falsch sind.
Frau Abgeordnete Glawischnig, wenn Sie fragen: Wo sind denn die Milliarden für die Bildung?, dann sage ich Ihnen: Wir erhöhen das Budget für die Bildung gegenüber dem BVA 2008 um knapp 1 Milliarde €. Wir erhöhen die Budgets für die innere Sicherheit gegenüber 2008 so deutlich wie selten zuvor, nämlich um mehr als 5,7 Prozent, und wir investieren in tausend neue Polizisten für Österreich. (Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten der SPÖ. – Abg. Ing. Westenthaler: Wo steht das? Auf welcher Seite steht das im Budget?)
Machen Sie das alles nicht schlecht und madig! Das sind Investitionen zur richtigen Zeit in die richtige politische Schwerpunktsetzung. (Abg. Ing. Westenthaler: Skandalös!)
Am Ende meiner Ausführungen möchte ich zu diesem Budget und zur Debatte noch eines sagen: Der Abgeordnete Gradauer hat, wie leider auch viele andere von der Opposition, im Zusammenhang mit diesem Budget von einer Katastrophe gesprochen. (Ruf bei der FPÖ: Zu Recht!) Richten Sie keinen Schaden an diesem Land an! Wir stehen unter exakter Beobachtung von internationalen Ratingagenturen, wo es auch um die Einstufung der Bonität des Landes geht. Diese verlassen sich auf Daten, aber schauen auch genau darauf, wie Daten interpretiert werden, welche Dinge da in den Raum gestellt werden. Wer bei diesem Budget von einer Katastrophe spricht, der legt den Grundstein zum Schaden der Republik! (Widerspruch bei der FPÖ.) Und das ist, meine sehr geehrten Damen und Herren, wenn man sich die Daten ansieht, glatt der falsche Weg, glatt das falsche Signal. (Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten der SPÖ.)
10.09
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Zu einer tatsächlichen Berichtigung hat sich Herr Klubobmann Bucher zu Wort gemeldet. Sie kennen die Bestimmungen. 2 Minuten. – Bitte.
10.09
Abgeordneter Josef Bucher (BZÖ): Der Herr Vizekanzler hat mich nicht richtig wiedergegeben, zumindest meine Rede und Stellungnahme gestern. Er hat sinngemäß gesagt, dass ich gefordert hätte, man hätte das Budget schon viel früher beschließen müssen, und dass das daher im Widerspruch zu dem steht, was ich heute gefordert habe, nämlich zurück an den Start zu gehen.
Ich zitiere, was ich gestern gesagt habe: „Dieses Budget des ÖVP-Finanzministers ist keine Kampfansage an die Krise, sondern eher eine Krampfansage.“
Und weiters: „Es wäre sinnvoll gewesen, bereits im Februar ein Notbudget für 2009 zu beschließen und erst im Herbst das Budget für 2010.“
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Das ist die Wahrheit und auch sinnhaft. (Beifall beim BZÖ. – Vizekanzler Dipl.-Ing. Pröll – das Stenographische Protokoll in die
Höhe haltend –: Das ist eine BZÖ-Aussendung – und das ist das Protokoll! – Abg. Ing. Westenthaler: Ein Finanzminister, der bewusst falsch zitiert!)
10.10
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Nächster Redner: Herr Abgeordneter Dr. Stummvoll. Redezeit: 8 Minuten. – Bitte.
10.10
Abgeordneter Dkfm. Dr. Günter Stummvoll (ÖVP): Frau Präsidentin! Herr Vizekanzler! Herr Staatssekretär! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich wollte eigentlich zu Beginn meiner Rede auf meinen Koalitionskollegen Jan Krainer zu sprechen kommen, er ist aber jetzt nicht da. Ich stelle das zurück, würde bitten, vielleicht kann man ihn hereinholen. Ich würde ihm das gerne sagen, wenn er da ist.
Meine Damen und Herren, wenn wir dieses Budget heute, ich glaube, zum zweiten, dritten oder vierten Mal in einer Generaldebatte diskutieren, kommt es zwangsläufig zu Wiederholungen.
Ich glaube, das Merkmal dieses Doppelbudgets besteht darin, dass dieses Doppelbudget das widerspiegelt, was alle Ökonomen, alle Wirtschaftspolitiker als die größte Herausforderung der letzten achtzig bis hundert Jahre darstellen. Es ist ein Doppelbudget, das nach dem Motto erstellt wurde: Die Krise bekämpfen, den Menschen helfen, die Wirtschaft stärken.
Wichtig war zunächst einmal die Stabilisierung der Finanzmärkte. Dazu haben wir das berühmte Bankenpaket beschlossen – nicht für die Banken, sondern für den kleinen Sparer, dessen Einlagen gesichert sein sollen, und vor allem für jene Klein- und Mittelbetriebe, die Kredite zur Finanzierung ihrer Investitionen brauchen. Und wir haben zwei gewaltige Konjunkturpakete geschnürt: einmal die Mittelstandsmilliarde zur Förderung des Mittelstandes und dann ein Programm zur Ankurbelung der Investitionen. Beides zusammen ein Ausmaß von 6 Milliarden €.
Das heißt, das Defizit, das wir mit 3,5 Prozent ausweisen, wäre eines von nur 1,5 Prozent, wenn wir das nicht gemacht hätten. Aber es wäre verantwortungslos gewesen angesichts dieser Herausforderung, diese Maßnahmen nicht zu setzen, meine Damen und Herren. Und das zeigt, dass wir durchaus bereit sind, auch Dinge zu tun, Herr Kollege Westenthaler, die zum Teil natürlich unserer Grundlinie in der Hochkonjunktur widersprechen. In der Hochkonjunktur haben wir gesagt, wir müssen die Schulden abbauen – haben wir auch gemacht. Haben wir gemacht auch in der Koalition mit euch. Wir haben die Staatsschuldenquote von 68 Prozent auf 59 heruntergedrückt. Aber jetzt haben wir eine völlig andere Situation. Jetzt müssen wir Geld in die Hand nehmen. Und ich werde gleich darauf zu sprechen kommen, was die nächste große Herausforderung ist.
Wir haben auch versucht, alles zu unternehmen, was in Richtung Kaufkraftstärkung geht. Aber bitte lassen wir da auch die Kirche im Dorf. Ich habe im Budgetausschuss die Frage gestellt, ob das richtig ist, was Herr Präsident Tumpel vor der Demonstration gesagt hat. Da hat er nämlich gesagt, dass von einem Euro Einkommenssteigerung 99 Prozent inlandswirksam werden.
Inzwischen haben wir die Zahlen vom Wifo: Von einem Euro zusätzlichem Einkommen werden 25 Prozent inlandswirksam – der Rest geht in Importe, in Auslandsreisen und auf Sparbücher. Das heißt, es sind 25 Prozent. Ich glaube, es ist schon ein Unterschied, ob ich sage, 99 Prozent werden inlandswirksam oder 25 Prozent. Also der Kollege Tumpel möge sich diese Wifo-Studie zu Gemüte führen.
Eine zweite Zahl, die ich auch gerne korrigieren möchte, weil sie immer von der Opposition kommt: der berühmte EU-Beitrag Österreichs. Meine Damen und Herren!
Gar keine Frage, wenn wir das rein buchhalterisch sehen, dann sind wir natürlich Nettozahler – im heurigen Jahr laut Budgetbericht 361 Millionen €. Wenn wir es ökonomisch sehen, sind wir haushoher Nettogewinner. (Abg. Kopf: Gut investiert!)
Alle Experten, alle Wirtschaftsexperten, Herr Kollege Strache, sind sich einig, dass durch den EU-Beitritt das Wirtschaftswachstum pro Jahr um 0,3 bis 0,4 Prozent höher ist als ohne Beitritt. Über den Zeitraum von 15 Jahren heißt das, unser BIP, unser Sozialprodukt, ist heute durch den EU-Beitritt um 16 Milliarden € höher als ohne EU-Beitritt. (Beifall bei der ÖVP. – Abg. Strache: Aber schlecht verteilt, Herr Kollege!)
Wir haben eine Steuerquote von 40 Prozent. Das heißt, wir haben allein durch den EU-Beitritt 6 Milliarden € mehr Steuereinnahmen und zahlen 360 Millionen buchhalterisch als Nettobeitrag. Also ein enormer ökonomischer Gewinn durch den EU-Beitritt. Und lassen wir uns nicht ständig von diesem buchhalterischen Denken, wir sind Nettozahler, in die Irre führen! Wir sind Nettogewinner, haushoher Nettogewinner, meine Damen und Herren! Halten wir uns an die Daten und Fakten! (Beifall bei der ÖVP.)
Ich gebe aber gerne zu, dass die Krisenbekämpfung natürlich eine gewaltige Herausforderung war. Aber die wahrscheinlich noch größere Herausforderung kommt dann, wenn es darum geht, das, was für die Bekämpfung der Krise notwendig war, auch entsprechend zu finanzieren. Ich sage ganz ehrlich, das ist wahrscheinlich politisch die noch größere Herausforderung. Seien wir doch ehrlich, man kann sich viel leichter darüber einigen, wie man mehr Geld ausgibt, als darüber, wo man etwas einspart!
Das heißt, für mich ist die politische Herausforderung der nächsten Etappe die wesentlich größere, und das Ausmaß ist gewaltig – machen wir uns nichts vor! Und das wird mit Steuererhöhungen sicherlich nicht gehen. Selbst wenn ich die Personen, die immer genannt werden – der Julius Meinl, der Haselsteiner –, total enteignen würde, wären unsere Probleme in keiner Weise gelöst. Das heißt, mit der Steuerpolitik werden wir das Problem nicht lösen. Wir müssen uns durchringen zu Strukturreformen auf der Ausgabenseite, so schmerzhaft das sein wird. Ich sage bewusst: Es wird schmerzhaft sein. Zu glauben, ich kann Strukturreformen durchführen, von denen niemand etwas merkt, das ist eine Illusion. (Beifall der Abgeordneten Gradauer und Dr. Fichtenbauer.)
Wir werden auch in jenen Bereichen sparen müssen, die sensibel sind. Aber ich werde Ihnen gleich sagen, was Sparen dort heißt: Sparen dort heißt nicht sparen zu Lasten der Gesundheit, sparen zu Lasten der Sicherheit, sparen zu Lasten der Bildung, sondern heißt die Mittel für Gesundheit, für Bildung, für Sicherheit effizient einsetzen. (Abg. Strache: Aber Sparen zu Lasten der Sicherheit leben Sie schon seit Jahren vor!)
Ich kenne keinen Arzt, der nicht über Bürokratie klagt. Ich kenne keinen Polizisten, der nicht über Bürokratie klagt. Ich kenne keinen Lehrer, der nicht über Bürokratie klagt. Da liegen die Einsparungspotenziale, und die werden wir nutzen müssen. Sonst werden wir die Probleme nicht bewältigen, meine Damen und Herren. (Beifall bei der ÖVP.)
Herr Kollege Krainer – er ist inzwischen eingelangt –, das, was ich jetzt sage, wollte ich Ihnen von Angesicht zu Angesicht sagen. Ich tue das nicht gern, über jemanden reden, wenn der Betreffende nicht da ist. Herr Kollege Krainer, ich glaube, es ist das Wesen der Demokratie, dass es nach Wahlen zu Mehrheitsveränderungen kommt. Da kann es auch zu neuen Regierungskoalitionen kommen. Das ist 2000 geschehen. Aber dass man deshalb gleich ein Trauma hat, das man über Jahre hinzieht, ein schwarz-blaues Trauma, ein schwarz-oranges Trauma, das ist doch wirklich nicht notwendig.
Ich muss ehrlich sagen: Was Sie immer wieder, in jeder Rede, Negatives über diese erfolgreichen Jahre 2000 bis 2007 sagen, ist ja unglaublich. Unglaublich! (Beifall bei ÖVP und BZÖ.)
Herr Kollege Krainer, Sie negieren alle Daten und Fakten. Sie vergessen, dass jahrelang ganz Europa uns beneidet hat um diesen Reformkurs, dass die angesehene Zeitung „Die Welt“ in Hamburg einmal geschrieben hat: Österreichs Erfolg heißt Wolfgang Schüssel.
Sie haben auch ein Schüssel-Trauma, Herr Kollege Krainer, und ich weiß nicht, wie man das lösen soll (Abg. Grosz: Da gibt es Kliniken! Das gibt es auch auf Krankenschein!), aber es kann doch nicht sein, dass Sie in jeder Rede negativ hinhauen auf diese Jahre, die erfolgreich gewesen sind, wo wir die Schuldenquote heruntergebracht haben, wo wir eine Politik gemacht haben, für die uns ganz Europa bewundert hat. Die Zeitungen haben alle geschrieben: „Österreich: Das bessere Deutschland!“ – Na das schreiben sie heute nicht mehr, Herr Kollege Krainer!
Also ich würde Sie wirklich bitten, negieren Sie nicht die Daten und Fakten, denken Sie daran, Sie sind jetzt in einer Koalition mit uns! Und glauben Sie als Demokrat, es ist kein Malheur, dass einmal Ihre Partei nicht in der Regierung war! Aber deshalb, weil einmal Ihre Partei nicht in der Regierung war, diese Jahre ständig schlechtzureden – ich habe es schön langsam satt! (Beifall bei ÖVP und BZÖ. – Rufe und Gegenrufe zwischen Abgeordneten von SPÖ und BZÖ.)
10.18
Präsidentin Mag. Barbara Prammer: Bevor ich Herrn Abgeordnetem Themessl das Wort erteile, möchte ich ein paar grundsätzliche Bemerkungen machen.
Wir sind am Anfang dieser langen Budgetdebatten; ich beobachte schon den gesamten Vormittag gewisse Dinge hier. Ich darf Sie wirklich herzlich einladen, Disziplin an den Tag zu legen, die Rednerinnen und Redner einigermaßen zu Wort kommen zu lassen und die Zwischenrufe, die natürlich dazugehören, auf ein Maß zu reduzieren, dass sich eine Diskussion hier herinnen dementsprechend abwickeln lässt. Das ist ein Appell an alle. (Abg. Ing. Westenthaler: Sagen Sie das dem Herrn Faul! – Abg. Grosz: Haben Sie das dem Herrn Abgeordneten Faul auch gesagt?) An alle!
Bitte, Herr Abgeordneter Themessl, Sie sind am Wort.
10.19
Abgeordneter Bernhard Themessl (FPÖ): Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Vizekanzler! Meine Herren Staatssekretäre! Hohes Haus! Werte Kolleginnen und Kollegen! (Zwischenrufe beim BZÖ.) – Es ist noch früh am Vormittag, Sie haben noch den ganzen Tag Zeit genug, sich darüber aufzuregen!
Herr Vizekanzler, wissen Sie, was passiert, wenn Sie bei Ihrem Auto die Tankanzeige manipulieren? – Dann werden Sie nicht ans Ziel kommen, und Sie werden feststellen, dass Ihnen auf der Strecke der Sprit ausgeht. (Beifall bei der FPÖ. – Vizekanzler Dipl.-Ing. Pröll: Da dürften Sie Erfahrung haben!)
Und dann gibt es zwei Möglichkeiten: Die erste Möglichkeit – und die bevorzugen Sie –: Sie setzen sich hin, stecken den Kopf in den Sand und warten ab, was passiert. Irgendwann werden Sie dann munter werden und werden feststellen, dass nichts passiert ist und dass man einfach etwas unternehmen muss, wenn man weiterkommen will. Dann können Sie mit viel Aufwand, mit viel zusätzlichem Aufwand und mit Wartezeit und, und, und neuen Sprit besorgen, damit Sie weiterfahren können. Genau das ist es, was dieses Budget hergibt.
Herr Cap hat heute in der Früh gesagt, wir von der Opposition behaupten immer wieder, dass die Prognostiker nicht recht haben. Wissen Sie, ich lasse mich gar nicht auf die Prognostiker ein, ich sage Ihnen Zahlen. Sie hätten erkennen müssen, dass es Zahlen gibt, dass es Tatsachen gibt, und zwar seit Monaten, die ganz klar darauf hinweisen, dass es keine Verlässlichkeit der Wifo-Zahlen oder der Zahlen des IHS gibt, der Studien also, die Sie ja ohnehin selber in Auftrag geben und bezahlen und die schon aus dem Grund nicht stimmen können. Andere Wirtschaftsexperten, die es nicht nur in Österreich, sondern auch außerhalb Österreichs in der EU gibt, haben bereits ganz andere Zahlen vorhergesagt, und aufgrund von Tatsachen, die bereits eingetreten sind, wäre natürlich ein ganz anderes Krisenmanagement erforderlich gewesen.
Wissen Sie, was international anerkannte Wirtschaftsforscher über diese Regierung in Österreich und zu diesem Budget zu sagen haben? Ich kann es Ihnen in ein paar Worten darstellen: Ein jämmerliches Krisenmanagement der österreichischen Regierung. Total überfordert, konzeptlos und handlungsschwach.
Das sagen die Wirtschaftsforscher, die recht behalten haben in den letzten Wochen und Monaten, das sagen nicht die Wirtschaftsforscher, die Sie bezahlen, aus dem Wifo und dem IHS. Ich weiß sowieso nicht, warum Sie sich nicht auf Ihre eigenen Mitarbeiter im Ministerium verlassen. Sie haben ja dort auch verlässliche Leute.
Wenn Sie heute so tun, als ob über Nacht immer wieder neue Horrorzahlen auftauchten, dann haben Sie gewisse Sachen vergessen. Die ersten Anzeichen für diese Krise waren bereits im Jahr 2007 erkennbar. Am 24. Februa