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Österreich morgen
Die zweite Veranstaltung innerhalb der Diskussionsreihe „Österreich morgen. Welche Gesellschaft wollen wir?" am 17. Oktober 2011 widmete sich dem Thema „Die Folgen des Klimawandels".
Österreich morgen am 17. Oktober 2011
Die Diskussion über den Klimawandel und seine Folgen ist aus der öffentlichen Diskussion nicht mehr wegzudenken. Begriffe wie globale Erwärmung, Wetterkatastrophen, Ozonloch, CO2-Emissionen, Gletscherschmelze oder Ölpest finden sich beinahe täglich in den Schlagzeilen der Medien. Dabei herrscht unter den Expert/innen keineswegs Einigkeit darüber, was im Einzelnen den Klimawandel befördert und mit welchen Änderungen zu rechnen ist.
Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf Österreich? Mit welchen Initiativen und Technologien kann man dem entgegenwirken? Wo ist die Politik gefragt und wo die Gesellschaft?
Die Generalsekretärin des Intergovernmental Panel on Climate Change Dr.in Renate Christ legte in ihrem Impulsreferat anhand aktueller wissenschaftlicher Daten die Auswirkungen des Klimawandels und mögliche Lösungsansätze dar. Darüber hinaus stellte sie die neuesten, für Österreich relevanten Erkenntnisse über erneuerbare Energieträger vor.
Diese Punkte wurden im Anschluss von den Abgeordneten zum Nationalrat Hannes Weninger (SPÖ), Erwin Hornek (ÖVP), Mag.a Christiane Brunner (Grüne), Mag. Rainer Widmann (BZÖ) gemeinsam mit dem Publikum unter Moderation von Anneliese Rohrer diskutiert.
Mit der neuen Veranstaltungsreihe "Österreich Morgen. Welche Gesellschaft wollen wir?" soll die Verschiedenheit von Zukunftsentwürfen im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenhang sowie deren Einfluss auf politische Entscheidungen beleuchtet werden.
Österreich morgen am 11. April 2011
Am 11. April 2011 fand im Parlament die Auftaktveranstaltung zur Diskussionsreihe "Österreich morgen. Welche Gesellschaft wollen wir?" statt.
Angeregt wurde die Diskussion durch ein Impulsreferat des Demografieexperten Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Lutz, der auf die Bevölkerungsentwicklung in Österreich und ihre Auswirkungen auf die gesellschaftlichen sowie sozioökonomischen Strukturen einging. Eine steigende Lebenserwartung und niedrige Geburtenraten lassen die Gesellschaft in Europa kontinuierlich altern. Die Wissenschaft geht davon aus, dass sich ab dem Jahr 2025 das Verhältnis Jung zu Alt erstmals in der Geschichte umkehren und dass die Gruppe der über 80-jährigen am stärksten zunehmen wird. Weltweit ist von einem Bevölkerungsanstieg auszugehen, der seine Auswirkungen zu 90 Prozent in den Entwicklungsländern haben wird. Als Folge kann es zu verstärkten Wanderungsbewegungen nach Europa kommen. Was bedeutet nun der bevorstehende Alterungsschub für die österreichische Gesellschaft? Wie geht sie mit dem steigenden Migrationsdruck um und mit welchen Herausforderungen wird sich die Politik befassen müssen?
Anschließend diskutierten die Abgeordneten zum Nationalrat Elisabeth Hakel (SPÖ), Gabriele Tamandl (ÖVP), Anneliese Kitzmüller (FPÖ) und Karl Öllinger (Die Grünen) mit Prof. Lutz und nahmen zu den einzelnen Punkten Stellung. Die Veranstaltung wurde von Dr. Anneliese Rohrer moderiert.
Mit der neuen Veranstaltungsreihe "Österreich morgen. Welche Gesellschaft wollen wir?" soll die Verschiedenheit von Zukunftsentwürfen im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenhang sowie deren Einfluss auf politische Entscheidungen beleuchtet werden.
