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Dr. Dr. h.c. mult. Herbert Schambeck

(bis 30.6.1997: Dr. DDr. h.c. Herbert Schambeck)

Dr. Dr. h.c. mult. Herbert
Schambeck
Foto © HOPI MEDIA



Geb.: 12.07.1934, Baden


Ordentlicher Universitätsprofessor


Volksschule, Gymnasium in Baden, Universität Wien (Dr. iur. 1958), Ehrendoktor der Rechtswissenschaft der Katholischen Universität von Chile in Santiago de Chile 1992, Ehrendoktor der Rechtswissenschaft der Katholischen Universität von Amerika in Washington, D.C. 1995, Ehrendoktor der Rechtswissenschaft der Karls-Universität in Prag 1998, Ehrendoktor der Rechtswissenschaft der Universität Wrocław (Breslau) 2000, Ehrendoktor der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein 2002, Ehrendoktor der Theologie der Päpstlichen theologischen Fakultät der Universität Wrocław (Breslau) 2002, Ehrendoktor der Rechtswissenschaft der Universität Piteşti 2007.


Gerichtsdienst 1958, Assistent 1959, Dozent an der Universität Wien 1964, Rechtskonsulent in der wissenschaftlichen Abteilung der Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft in Wien 1965, außerordentlicher Universitätsprofessor an der Universität Innsbruck 1966, Gastprofessor an der University of Notre Dame/USA 1967, ordentlicher Universitätsprofessor für öffentliches Recht, politische Wissenschaften und Rechtsphilosophie an der Universität Linz 1967, Emeritierung 2002.


Mitglied des Bundesparteivorstandes und des Niederösterreichischen Landesparteivorstandes der ÖVP, Hauptbezirksparteiobmann der ÖVP Baden, Mitglied des Bundesvorstandes des ÖAAB, Landesvorstandes des ÖAAB Niederösterreich, Vorsitzender der Bundesratsfraktion des Parlamentsklubs der ÖVP 1975–1997.


Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Padua, Madrid, Düsseldorf und Mailand sowie der päpstlichen Akademie für Sozialwissenschaften; Konsultor des Päpstlichen Rates für die Familie; Gentiluomo di Sua Santità im Vatikan. Ehrenmitglied der Tschechischen Gelehrten Gesellschaft in Prag sowie Ehrenpräsident der Österreichischen Juristenkommission. Verfasser zahlreicher Bücher als Autor (z.B.: "Der Begriff der Natur der Sache", "Grundrechte und Sozialordnung", "Ethik und Staat", "Kirche, Staat und Demokratie", "Europäische Integration und Österreichischer Föderalismus", "Regierung und Kontrolle in Österreich", "Der Staat und seine Ordnung", "Politik in Theorie und Praxis") sowie als Herausgeber (z.B.: "Das österreichische Bundes-Verfassungsgesetz und seine Entwicklung", "Parlamentarismus und öffentliches Recht in Österreich", "Österreichs Parlamentarismus - Werden und System", "Föderalismus und Parlamentarismus in Österreich", "Bundesstaat und Bundesrat in Österreich") sowie von über 600 Publikationen zum öffentlichen Recht, politischen Wissenschaften und Rechtsphilosophie. Theodor-Kardinal-Innitzer-Preis 1962, Leopold-Kunschak-Preis 1965, Kulturpreis für Wissenschaft der Stadt Baden bei Wien 1981.


FunktionKlub/Fraktionvonbis
Mitglied des Bundesrates ÖVP 20.11.1969– 30. 6.1997
 
Stellvertretender Vorsitzender des Bundesrates 27.11.1975– 31.12.1987
Vorsitzender des Bundesrates 1. 1.1988– 30. 6.1988
Vizepräsident des Bundesrates 1. 7.1988– 30. 6.1992
Präsident des Bundesrates 1. 7.1992– 31.12.1992
Vorsitzender der 14. Bundesversammlung   8. 7.1992
Vizepräsident des Bundesrates 1. 1.1993– 31.12.1996
Präsident des Bundesrates 1. 1.1997– 30. 6.1997





Stand: 12.02.2008