LETZTES UPDATE: 17.07.2017; 14:08
Diese Seite vorlesen lassen Diese Seite als Lesezeichen hinzufügen

Die Entstehung des BesucherInnenzentrums

Seit Oktober 2005 können die BesucherInnen das Hohe Haus direkt von der Ringstraße aus betreten. Der Zentraleingang hinter dem Pallas Athene-Brunnen mit dem neu gestalteten BesucherInnenzentrum ist die jüngste bauliche Adaptierung des Parlamentsgebäudes. Errichtet wurde das BesucherInnenzentrum im Zuge der Rampensanierung nach den Plänen des Architekturbüros Geiswinkler & Geiswinkler. Die Sanierung der Rampen- und der Brunnenanlage des Parlaments und die Errichtung eines modernen BesucherInnenzentrums im Rampenbereich zählen zu den größten Bauprojekten in der Geschichte des Parlaments.

Die Sanierung war dringend nötig...

Die Schäden an der Bausubstanz waren so massiv, dass man sich dazu entschloss, die Parlamentsrampe fast vollständig abzutragen und wieder neu aufzubauen. Materialabnützung, Witterungseinflüsse und die Nachwirkungen eines Bombentreffers im Zweiten Weltkrieg hatten der Anlage zugesetzt.

Die Parlamentsrampe begann sich zunehmend zu neigen und es lösten sich bereits einzelne Steinelemente der Grundkonstruktion.

Außerdem war auch der Athenebrunnen an mehreren Stellen undicht, weshalb pro Woche einige tausend Liter Wasser im Erdreich versickerten.

Der Startschuss fiel 2003

Im Herbst 2003 erfolgte der Start zur Generalsanierung der Rampen- und Brunnenanlage. Zuerst war es nötig, alle technischen Anlagen aus dem Inneren der Rampe in die Innenhöfe des Parlaments zu verlegen.

Danach konnte man die Rampe Stein für Stein abtragen und wieder neu aufbauen. Der Architekt Herbert Beier sah in seinen Plänen eine dreigeschoßige Unterkellerung des Rampenbereiches vor.

So konnte ausreichend Platz für neue Nutzungsmöglichkeiten geschaffen werden. Zu den Sanierungsarbeiten gehörte weiters die Abdichtung und Generalsanierung der Brunnenanlage inklusive der Statue der Pallas Athene und die Neugestaltung des Vorplatzes.

Außerdem wurden die bronzenen Rossebändiger und die steinernen Geschichtsschreiber auf der Rampe restauriert sowie die Fahnenmasten wieder instand gesetzt.

 

Weitere Informationen rund um das neue BesucherInnenzentrum finden Sie hier. Mehr