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Historisches

Das Parlamentsgebäude wird in den kommenden Jahren nachhaltig saniert. Alle Infos zu den aktuellen Entwicklungen gibt's auf einer eigenen Website: sanierung.parlament.at

Auch während der Sanierung finden öffentliche Führungen im Palais Epstein und in der Hofburg statt. Wir freuen und auf Ihren Besuch!

Vom Keller bis zum Dach ist das Parlamentsgebäude erfüllt von Geschichte, Geschichten und architektonischen Details. Ein kleiner Rundgang.

Zur Zeit des Parlamentsbaus verwendete man gerne Frauenfiguren um staatstragende Kräfte darzustellen: etwa Pallas Athene oder Austria. Als Sinnbild des Schönen, Wahren und Guten verkörperten weibliche Allegorien die hohen moralischen Ansprüche der vom Volk ausgehenden Staatsmacht. Eine Beteiligung der Frauen am politischen Leben war damals aber nicht möglich.

Warum ist der "Kaiser im Nachthemd" über dem Haupteingang des Parlaments zu sehen? Und was machen griechische und römische Geschichtsschreiber auf der Parlamentsrampe? Ebenfalls vor dem Parlament zu sehen: Eine Gedenktafel für zwölf vom NS-Regime ermordete Parlamentarier.

Auch das Dach des Parlaments ist ein Kunstwerk: Der Architekt Theophil Hansen hat beim Bau des Gebäudes kein Detail außer Acht gelassen.

In Parlamentsnähe stehen zudem mehrere Denkmäler: etwa das Denkmal der Republik, das sich zwischen Parlamentsgebäude und Palais Epstein befindet.

Die parlamentarische Demokratie in Österreich wurde 1933 mit der Ausschaltung des Nationalrats durch die Re­gierung Engelbert Dollfuß beendet. Die Annexion Österreichs durch das national­so­zi­a­lis­ti­sche Deutschland 1938 bedeutete auch das Ende des von der autoritären Regierung eingerichteten Scheinparlaments. Das Par­la­ments­gebäude wurde zunächst als Hauptquartier der NS-Angliederungsbehörde und schließlich als Gauhaus der NSDAP genutzt, bevor der Luftkrieg dies unmöglich machte.