LETZTES UPDATE: 02.06.2016; 02:15
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Rauscher, Josef Othmar Ritter von

Beruf: Kardinal
Geb.: 06.10.1797, Wien (Österreich)
Gest.: 24.11.1875, Wien (Österreich)

Studierte ab 1816 Jus und ab 1829 Theologie, 1823 Priesterweihe. 1825 Professor für Kirchengeschichte und Kirchenrecht in Salzburg, 1833 Direktor der orientalischen Akademie in Wien, Lehrer des späteren Kaisers Franz Joseph. Referent für kirchliche Fragen in der Staatskanzlei Metternichs, 1849 Bischof von Seckau, 1853 Erzbischof von Wien. Wesentlich beteiligt am Konkordat von 1855 und danach zum Kardinal erhoben. Beim 1. Vatikanischen Konzil hielt er die Definition der Unfehlbarkeit für nicht opportun und reiste vor der Abstimmung ab, erkannte aber die Entscheidung an. Sein politischer Einfluss ging über die Verbindung, die er zum Kaiser hatte; sein politischer Schwerpunkt lag in seiner Tätigkeit im Herrenhaus (1861-75).

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