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Zeitgenössische Kunst im Parlament

Bis zur Sanierung des Parlamentsgebäudes werden in den Lokalen ausgewählte Kunstwerke der Artothek des Bundes gezeigt.

Artothek des Bundes

Die Artothek des Bundes sammelt, verwaltet und betreut die seit 1948 im Rahmen der Kunstförderungsankäufe erworbenen Kunstwerke und bietet damit eine umfassende Dokumentation moderner und zeitgenössischer österreichischer Kunst. Aktuell befinden sich über 36.000 Werke in der Sammlung, die zahlreiche Frühwerke heute etablierter Künstler sowie sehr junge Positionen enthält. Durch die Ankaufstätigkeit des zuständigen Bundesministeriums wird die Sammlung stetig erweitert und aktualisiert.

Die Objekte der Artothek stehen für die Ausstattung der Räumlichkeiten von Bundesdienststellen im In- und Ausland zur Verfügung. Ausgewählte Werke werden kontinuierlich in Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert oder befinden sich als Dauerleihgaben in österreichischen Museen.

Mit der Integration der Artothek in das 21er Haus, Österreichische Galerie Belvedere, werden wissenschaftliche und organisatorische Synergien genutzt sowie der Zugang zu den Werken und deren Präsentation forciert.

Ein Ankauf durch den Bund stellt vor allem für die am Beginn ihrer Karriere stehenden Künstlerinnen und Künstler eine Anerkennung dar. Wenn dann die Werke an einem repräsentativen Ort wie dem Parlament dem Publikum zugänglich gemacht werden, ist dies nochmals von großem Interesse. Acht Positionen der jüngeren Generation kommen hier zur Ausstattung und laden zum Diskurs ein.

Werke der Artothek im Parlament

In den vergangenen Jahren haben Kunstkuratorinnen und Kunstkuratoren wie Hans-Peter Wipplinger (Direktor des Leopold Museum Wien), Karola Kraus (Direktorin des mumok - museum moderner kunst stiftung ludwig wien) oder Stella Rollig (Direktorin des Lentos Kunstmuseum Linz) eindrucksvolle Schauen zeitgenössischer Kunst im österreichischen Parlament präsentiert. Im März 2016 endete die letzte Ausstellung dieser Reihe mit dem Titel "Transzendenzen". Für die Dauer bis zur Übersiedlung in die Interimslokation und die Sanierung des Parlamentsgebäudes werden Kunstwerke aus dem Bestand der Artothek des Bundes in den Lokalen gezeigt.

Die Leiterin der Artothek - Mag.a Notburga Coronabless - hat dafür Arbeiten von international renommierten österreichischen Künstlerinnen und Künstlern ausgewählt: Präsentiert werden Bilder von Hubert Dobler, Johannes Domenig, Eric Kressnig, Hubert Lobnig, Bele Marx, Simona Obholzer, Joerg Reissner und Anneliese Schrenk. Klassische und unerwartete Bearbeitungsformen sowie unterschiedliche Formate und Zugänge dokumentieren die Bandbreite gegenwärtiger österreichischer Kunst und regen zur Auseinandersetzung an.

Eine detaillierte Nachlese zu den Ausstellungen der vergangenen Jahre finden Sie weiter unten.

Informationen zur Artothek des Bundes unter www.artothek.info

Online-Ausstellung und weiteres Informationsmaterial

Weitere Informationen zur zeitgenössischen Kunst im Parlament finden Sie in einer eigens dem Thema gewidmeten Ausgabe der Schriftenreihe "Parlament Transparent":

Vergangene Sonderausstellungen

Zeitpunkt der Eröffnung Titel der Sonderausstellung Materialien Parlamentskorrespondenz
April 2014 "konkret - abstrakt" Folder / PDF, 875 KB Kunst im Parlament
März 2013 "Spacing" von Heiri Häfliger Folder / PDF, 2188 KB Arbeiten von Heiri Häfliger
Mai 2012 Fotografien von Elfie Semotan Folder / PDF, 1373 KB Elfie Semotan Fotografien
Jänner 2012 Karikatur im Parlament Folder / PDF, 6296 KB Karikatur im Parlament
März 2011 Zeichnung und Fotografie II Folder / PDF, 695 KB Zeichnung und Fotografie II
Februar 2010 Zeichnung und Fotografie I Folder / PDF, 299 KB Zeichnung und Fotografie I
Dezember 2008 Hommage an die Fotografie Folder / PDF, 1737 KB Hommage an die Fotografie
Februar 2008 Hommage an die Zeichnung Folder / PDF, 341 KB Hommage an die Zeichnung
Oktober 2006 Zeitgenössische Kunst im Parlament Folder / PDF, 1637 KB Parlamentskorrespondenz Nr. 770/2006
Mai 2006 Zeitgenössische Kunst im Parlament Folder / PDF, 1332 KB Parlamentskorrespondenz Nr. 396/2006