LETZTES UPDATE: 17.03.2017; 15:04
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NR-Präsidentin Bures für EU-Reform im Zeichen von mehr Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit

Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit will Doris Bures ins Zentrum der Bemühungen um eine Reform der Europäischen Union stellen. In ihrer Rede bei der Außerordentlichen Konferenz der EU-ParlamentspräsidentInnen in Rom anlässlich des 60. Jahrestags der Unterzeichnung der Römer Verträge betonte die Nationalratspräsidentin, es gehe nun darum, hart zu arbeiten, damit Europa in den Augen seiner BürgerInnen wieder zur Lösung wird – und nicht zum Problem. Viele Menschen hätten das Gefühl, dass die Union einerseits oft überregulierend in das Leben eingreift und andererseits aber zu große Wohlstandsgefälle zulässt. Kleines würde oft zu groß und Großes zu klein, Weiches zu hart und Hartes zu weich geregelt,  gab Bures zu bedenken. Die europäische Integratio9n sei nie selbstverständliche gewesen, sie erfordere auch heute noch harte Arbeit und Überzeugungskraft. Es liege an uns allen zu kämpfen, dass die europäische Einigung das Herz der Menschen erreicht, mahnte sie.

Bundesratsvizepräsidentin Ingrid Winkler, die gemeinsam mit Bures an der Konferenz teilnahm, meinte ebenfalls, viele Entwicklungen und Ereignisse der letzten Zeit hätten dazu geführt, dass viele BürgerInnen der europäischen Einigung mit Skepsis gegenüberstehen. Gerade die aktuellen Herausforderungen würden aber eine enge Zusammenarbeit der Staaten erfordern, betonte sie und rief dazu auf, die Gründerväter der EU zum Vorbild zu nehmen.

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