LETZTES UPDATE: 07.09.2017; 13:45
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Antragskomitee des Allgemeinen Entschädigungsfonds beendet seine Arbeit

Der Hauptausschuss des Nationalrats hat den Abschlussbericht des Allgemeinen Entschädigungsfonds einstimmig zur Kenntnis genommen, die Arbeit des Antragskomitees gilt damit als beendet. Der Fonds hat seit seiner Einrichtung im Jahr 2001 über rund 152.000 Entschädigungsforderungen von NS-Opfern entschieden und 20.702 Anträge bearbeitet. Dotiert waren für den Fonds, der zur umfassenden Lösung offener Fragen der Entschädigung von NS-Opfern geschaffen wurde, 210 Mio. US-Dollar, rund 103.000 Entschädigungsforderungen für Vermögensverluste wurden anerkannt.

Dankesworte für die Arbeit des Entschädigungsfonds äußerten neben Nationalratspräsidentin Doris Bures im Hauptausschuss die VertreterInnen aller Parlamentsfraktionen. Offizieller Dank im Namen der Republik Österreich wurde dem Antragskomitee, bestehend aus Vorsitzendem Franklin Bermann, US-Vertreter G. Jonathan Greenwald und von österreichischer Seite Kurt Hofmann, durch Kuratoriums-Vorsitzender Nationalratspräsidentin Bures bei einem Empfang im Parlament ausgesprochen.

Nach Vorlage eines Schlussberichts der Schiedsinstanz und dessen Kenntnisnahme durch den Hauptausschuss wird der Entschädigungsfonds mit 2018 vollständig auslaufen.

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