LETZTES UPDATE: 30.08.2017; 17:04
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Papst Franziskus begrüßt Nationalratspräsidentin Doris Bures in Rom

Nationalratspräsidentin Doris Bures sprach bei ihrem Besuch in Rom mit Papst Franziskus über die Notwendigkeit, den Einsatz für eine gerechtere Welt zu vergrößern. Außerdem thematisierte Bures den Staatsakt Geste der Verantwortung, bei dem Staat und Kirche ehemalige Heimkinder um Entschuldigung für Gewalt und Missbrauch gebeten haben. Bures unterstrich die überkonfessionelle Vorbildwirkung des Papstes, dessen Wirken Menschen Kraft gebe, die es für eine bessere und gerechtere Welt brauche.

Bei einer Generalaudienz im Vatikan traf Nationalratspräsidentin Doris Bures Papst Franziskus. In einem Gespräch sprachen die beiden über die immense Notwendigkeit, Einsatz und Anstrengungen für eine politisch und ökonomisch gerechtere Welt deutlich zu vergrößern. Nur über eine Reduzierung der globalen Ungleichheit könnten Lösungen für globale Probleme und die großen Herausforderungen unserer Zeit gefunden werden.

Bures thematisierte in dem Gespräch weiters den Staatsakt Geste der Verantwortung, bei dem im vergangenen November Staat und Kirche ehemalige Heimkinder um Entschuldigung für Gewalt und Missbrauch baten.

"Dieser Papst demonstriert, dass er seine Amtszeit vor allem in den Dienst der Solidarität und der Menschen stellt, die auf die Unterstützung der Gesellschaft angewiesen sind", sagte die Nationalratspräsidentin über Papst Franziskus. Sein Vorbild, seine Worte und sein Wirken gebe Menschen Kraft, die es für eine bessere und gerechtere Welt brauche. Papst Franziskus sei "ein Symbol für Frieden, Hoffnung und den Glauben an eine Welt, in der für alle ein Leben in Würde möglich ist."

Weitere Informationen:

Parlamentskorrespondenz Nr. 938/2017

Geste der Verantwortung