LETZTES UPDATE: 14.11.2016; 14:58
Diese Seite als Lesezeichen hinzufügen

Österreich wählte seine VertreterInnen in Brüssel: ÖVP bleibt vor SPÖ und FPÖ

Die ÖsterreicherInnen haben am Sonntag, den 25. Mai 2014, ihre zukünftigen VertreterInnen für das Europäische Parlament gewählt. Um 23:00 Uhr verkündete Innenministerin Johanna Mikl-Leitner das vorläufige Endergebnis im Haus der EU in Wien. Einen Tag nach der Wahl steht nun das vorläufige Endergebnis inklusive Briefwahlstimmen fest. Die Anzahl der Mandate pro wahlwerbender Partei bleibt unverändert.

Das vorläufige Wahlergebnis steht fest

Die ÖVP bleibt trotz Verlusten stimmenstärkste Partei, sie verliert gegenüber 2009 ein Mandat. Sie wird mit 5 ParlamentarierInnen im Europäischen Parlament vertreten sein. Zweite bleibt wie bisher die SPÖ. Sie hat geringfügig zugelegt und wird ebenfalls mit fünf Abgeordneten im EP vertreten sein. Die Freiheitlichen verdoppeln ihre Mandatszahl und stellen vier VertreterInnen. Zugewinne verzeichneten auch die Grünen. Sie liegen nun bei 14,5% Stimmenanteil und gewinnen damit ein Mandat dazu. Die Neos wurden unter ihren Erwartungen geschlagen und werden mit einem Mandat im Europäischen Parlament einziehen. Den anderen fünf angetretenen Kleinparteien gelang der Einzug in das Europäische Parlament nicht.

Die Wahlbeteiligung betrug laut Innenministerium 45,39 Prozent.

Das vorläufige Wahlergebnis der Europawahl 2014, inklusive Briefwahlstimmen, sieht wie folgt aus:

Partei Stimmenanteil in % Mandate im EP
Die Grünen 14,50 3
NEOS   8,10 1
ÖVP 27,00 5
SPÖ 24,10 5
FPÖ 19,70 4

Das endgültige Wahlergebnis wird am 6. Juni 2014 feststehen.

EU-kritische Parteien verzeichnen europaweit Gewinne

Auf gesamteuropäischer Ebene zeichnet sich eine Mehrheit für die Konservativen ab. Sie beanspruchen mit Jean-Claude Juncker (EVP) die Position des Kommissionspräsidenten. Die Sozialdemokratischen Parteien liegen an zweiter Stelle. Stark zugelegt haben die europakritischen Parteien.

Vorläufiges europaweites Endergebnis der EP-Wahl 2014

Weiterführende Informationen auf der Website des Österreichischen Parlaments: