LETZTES UPDATE: 14.11.2016; 14:59
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Margaretha Lupac-Stiftung: Träger des Demokratiepreises 2014 stehen fest

Die Preisträger des Demokratiepreis 2014 der Margaretha Lupac-Stiftung stehen fest: Die Auszeichnung geht an ein Vorarlberger Projekt zur Beteiligung Jugendlicher auf Gemeindeebene und eine internetbasierte Initiative zur Demokratisierung von Information.

Interesse und Engagement für Politik und Demokratie in unserer Gesellschaft sind die Kriterien für die Vergabe des Demokratiepreises der Margaretha Lupac-Stiftung des Parlaments. Er wird heuer zum sechsten Mal vergeben. Das Stiftungskuratorium unter Leitung von Nationalratspräsidentin Doris Bures folgte in seiner Sitzung am 3. Dezember dem Vorschlag der Jury und kürte zwei außergewöhnliche Projekte. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis geht an den 1999 gegründeten Verein "Jugendbeteiligung Dornbirn" und den Verein "Forum Informationsfreiheit". Er wird am 28. Jänner 2015 im Rahmen eines Festaktes im Parlament überreicht.

Die Stimme der Jugend in der demokratischen Gemeinde

Jugendlichen die aktive Mitgestaltung des gemeinsame Lebensumfeldes zu ermöglichen und generationenübergreifendes Miteinander in Vereinen, Schulen, Wirtschaft und Verwaltung zu fördern, ist das Ziel der Vorarlberger Initiative. Die Partizipationsprojekte des Vereins "Jugendbeteiligung Dornbirn" ermöglichen jungen BürgerInnen demokratische Mitwirkung in verschiedenen Kontexten und Formaten, etwa bei Bau- und Gesundheitsprojekten oder politischen Informationsveranstaltungen. Auf diese Weise zivilgesellschaftliches Engagement zu lernen, stärkt die Demokratie auf Gemeindeebene und darüber hinaus.

Informationsfreiheit als Grundlage für eine starke Demokratie

Der Verein "Forum Informationsfreiheit" setzt sich für die Stärkung individueller Informationsrechte gegenüber der staatlichen Verwaltung ein und fordert ein Informationsfreiheitsgesetz. Seine Aktivitäten finden vor allem im Internet statt. Mit Kampagnen wie "Amtsgeheimnis.at", "FragDenStaat.at" und "Transparenzgesetz.at" leistet er einen wichtigen Beitrag, um für Fragen der Transparenz in der Verwaltung zu sensibilisieren und so das Vertrauen in Politik und Verwaltung wieder zu stärken.

Weitere Informationen:

Parlamentskorrespondenz Nr. 1199/2014