LETZTES UPDATE: 14.11.2016; 15:19
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Unterrichtsausschuss: Opposition verlangt Mitsprache bei Bildungsreform

Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek hält am Stichtag 17. November zur Präsentation der Vorschläge für die Bildungsreform fest. Derzeit gelte es, aus den unterschiedlichen Anliegen in der Bund-Länder-Reformgruppe eindeutige Ergebnisse zu erzielen, erklärte sie im Unterrichtsausschuss des Nationalrats ihre Vorbehalte, Details zu den Reformabsichten vorab bekanntzugeben. Zentrale Anliegen der Reform seien jedenfalls, auf fundierter rechtlicher Basis die Schulverwaltung zu verschlanken und den Schulstandorten mehr eigenverantwortliches Handeln zuzugestehen. Das Parlament werde sich damit im Rahmen des Gesetzgebungsprozesses umfassend auseinandersetzen, so die Bildungsministerin.

Aus den Reihen der Opposition hagelte es in der Ausschusssitzung dennoch Kritik, nicht in die Reformgespräche eingebunden zu sein. Auch Asdin El Habbassi von der ÖVP wünscht sich klareren Einblick in das Projekt "Schule der Zukunft". Gesprächiger zeigte sich Heinisch-Hosek in Bezug auf Hilfestellungen bei der Aufnahme von Flüchtlingskindern in den Schulbetrieb. Von der Sprachförderung über die Fortbildung der Lehrkräfte bis hin zur psychologischen Unterstützung durch mehrsprachige mobile Einsatzteams würden die notwendigen Vorkehrungen getroffen.

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