LETZTES UPDATE: 14.11.2016; 15:14
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Parlamentssanierung: Umbaupläne nehmen konkrete Züge an

Die Sanierung des Parlamentsgebäudes ist weiter auf Kurs. Nationalratspräsidentin Doris Bures hat vor kurzem den vertieften Vorentwurf des Generalplaners freigegeben. Außerdem wurde die zur Umsetzung des Projekts erforderliche Projektgesellschaft – eine Kooperation zwischen der Parlamentsdirektion und der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) – eingerichtet. Im Mai 2016 sollen die endgültigen Umbaupläne am Tisch liegen. Das mehr als 130 alte Parlamentsgebäude muss aus bau- und brandschutztechnischen Gründen dringend saniert werden, gleichzeitig will man den Umbau dazu nutzen, die Wärmedämmung zu verbessern, zeitgemäße Arbeitsbedingungen für Abgeordnete und MitarbeiterInnen zu schaffen und das Haus weiter zu öffnen.

Zum Konzept des Generalplaners gehören unter anderem ein flacherer, weitgehend barrierefreier Nationalratssitzungssaal mit offener Zwischendecke, ein großzügiges Besucherzentrum unter der Säulenhalle, die Nutzung derzeit brachliegender Flächen im vollständig sanierungsbedürftigen Dachbereich, die Einrichtung zusätzlicher Ausschusslokale sowie ein neuer Wien-Blick für BesucherInnen.

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