LETZTES UPDATE: 14.11.2016; 14:37
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Kostensätze für Grundversorgung von AsylwerberInnen werden angehoben

Die Kostenhöchstsätze für die Grundversorgung von AsylwerberInnen werden angehoben. Der Innenausschuss des Nationalrats hat mit breiter Mehrheit den Weg für eine entsprechende Bund-Länder-Vereinbarung frei gemacht. Demnach steigt etwa der Tagsatz für die Unterbringung und Verpflegung von Erwachsenen in zwei Schritten von derzeit 19 € auf 21 € ab Jänner 2016. Für die Unterbringung, Verpflegung und Betreuung unbegleiteter minderjährige Flüchtlinge in kleinen Wohngruppen können rückwirkend ab August bis zu 95 € täglich, statt derzeit 77 €, geltend gemacht gestellt werden. Die derzeitigen Sätze seien zu niedrig, um die Grundversorgung kostendeckend durchzuführen, heißt es in der Begründung der Initiative. Keine Änderungen gibt es beim Taschengeld, dieses bleibt bei 40 € pro Monat.

Weitere Informationen:

Parlamentskorrespondenz Nr. 1362/2015