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Parlamentarische Enquete #DigitaleCourage als Initiative gegen Hass im Netz

Als Startschuss für einen langen und ernst gemeinten Prozess gegen Hass im Netz bezeichnet Bundesratspräsident Mario Lindner die Enquete zu seiner Initiative #DigitaleCourage. 2017 soll das Jahr der Lösungen und der digitalen Zivilcourage werden. Mit allen gesammelten Inputs, Ideen und Vorschlägen der Enquete werde er jede einzelne Möglichkeit, #DigitaleCourage zu fördern, ergreifen.

Die Bandbreite der Themen ist entsprechend der Problematik umfangreich – von Möglichkeiten und Grenzen im Strafrecht, Sicherung der Meinungsfreiheit, Förderung der Medienkompetenz bis zur Sinnhaftigkeit einer Trennung zwischen "online" und "offline". Betreiber von Plattformen in die Verantwortung zu nehmen und Aufklärungsarbeit schon bei Kindern sind nur zwei der vielfältigen Lösungsansätze, die es weiterhin zu diskutieren gilt.

Das Netzwerk "#DigitaleCourage"

Hass und Ausgrenzung im Netz sind Probleme, die jeden Teil unserer Gesellschaft betreffen – die Politik genauso wie NGOs, Schulen, Vereine und Unternehmen. In den vergangenen Monaten haben gerade deshalb immer mehr Organisationen begonnen, sich auf unterschiedlichste Weise mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Schon vor der Bundesrats-Enquete zum Thema "#DigitaleCourage" wurden daher zahlreiche Initiativen und Einzelpersonen aus diesem Bereich ins Parlament eingeladen. Im Zuge eines offenen Arbeitsmeetings im Oktober 2016 und bei der Enquete im November 2016 wurden dabei Ideen, Inputs und Best-Practice-Beispiele zum Kampf gegen "Hass im Netz" gesammelt.

Das Grünbuch als Diskussionsgrundlage

16 Beiträge aus Theorie und Praxis liefern im Grünbuch des Bundesrates wichtige Ideen und Vorschläge für die Förderung digitaler Zivilcourage. Sie bieten als Diskussionsgrundlage einen Input für die Politik und Organisationen, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen.

Weitere Informationen: