LETZTES UPDATE: 11.01.2018; 09:45
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Projekt "Foresight und Technikfolgenabschätzung" bietet Abgeordneten wissenschaftliche Unterstützung

Das Institut für Technikfolgenabschätzung (ITA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und das Austrian Institute of Technology (AIT) unterstützen ab sofort die Abgeordneten auf regelmäßiger Basis im Bereich "Foresight und Technikfolgenabschätzung im Österreichischen Parlament". Mit dem Projekt Foresight und Technikfolgenabschätzung erhalten die Abgeordneten ein Werkzeug in Form von wissenschaftlicher Unterstützung in die Hand, das die Entscheidungsfindung im Parlament optimiert und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Hohem Haus weiter vertieft, betont dazu Nationalratspräsidentin Doris Bures.

Die beiden Institute haben als Bietergemeinschaft aus einem europaweiten Ausschreibungsverfahren den Zuschlag zur Durchführung dieses Projekts erhalten. Das Gesamtbudget des von der Parlamentsdirektion ausgeschriebenen Auftrags beläuft sich auf 200.000 € pro Jahr.

Damit werde die Zusammenarbeit zwischen Österreichischem Parlament und Wissenschaft vertieft, verstärkt und optimiert, unterstrich die Nationalratspräsidentin, Politik und Wissenschaft rücken näher zusammen. In die Arbeit der Abgeordneten fließen nun regelmäßig neueste wissenschaftliche Entwicklungen ein. Das Parlament ist damit noch stärker am Puls der Zeit und kann so auf künftige Herausforderungen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft besser und schneller reagieren", so Nationalratspräsidentin Doris Bures.

Für die Vorsitzende des Ausschusses für Forschung, Innovation und Technologie (FIT), Ruperta Lichtenecker wird mit diesem Projekt ein wichtiger Baustein für verantwortungsvolle Politik gesetzt.

AIT und ITA werden in Zukunft halbjährlich - ohne gesonderte Beauftragung - schriftliche Informationen über relevante wissenschaftliche und technische sowie damit verbundene gesellschaftliche Entwicklungen an das Parlament übermitteln. Die Monitoring-Berichte werden auch auf der Website des Parlaments veröffentlicht.

Zusätzlich können die Ausschüsse des Nationalrats - in Kooperation mit dem Beirat – im Konsens zu von ihnen ausgewählten Themen vertiefende Studien anfordern. Es ist in Aussicht genommen, auch diese Studien über die Website der Parlamentsdirektion öffentlich zugänglich zu machen.

Weitere Informationen:

Parlamentskorrespondenz Nr. 780/2017

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