LETZTES UPDATE: 18.01.2018; 17:06
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Nationalratspräsident Sobotka trifft EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement Stylianides

"Österreich bekennt sich zur Solidarität im internationalen Katstrophenschutz", betonte Wolfgang Sobotka bei seinem Treffen mit EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement Christos Stylianides im Parlament. Der Nationalratspräsident sprach von der großen Expertise Österreichs bei Hilfseinsätzen im Ausland und hob in diesem Zusammenhang das System der Freiwilligkeit beim österreichischen Katastrophenschutzmechanismus hervor. Die aktuellen Bestrebungen der Union, die Effizienz des europäischen Katastrophenschutzes weiter zu verbessern, seien zu begrüßen, unterstrich er, warnte allerdings mit Nachdruck vor Tendenzen in Richtung Zentralisierung.

Christos Stylianides versicherte, es sei weder eine Zentralisierung noch eine Aufblähung der Bürokratie geplant, vielmehr strebe man maximale Effizienz an. Das Europäische Katastrophenschutzsystem habe eine unterstützende Rolle und werde nur auf Anfrage aktiv, dies vor allem, wenn die nationalen Ressourcen nicht ausreichen.

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Parlamentskorrespondenz Nr. 26/2018