LETZTES UPDATE: 23.02.2018; 17:33
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Wählen mit 16: Studie zeigt positive Entwicklung

Mit der Studie "Wählen mit 16 – ErstwählerInnen bei der Nationalratswahl 2017" wurden im Auftrag des Parlaments an der Universität Wien Entwicklungen zur Wahlaltersenkung auf 16 Jahre analysiert. Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka stellte die Studie in einem Pressegespräch im Parlament vor und unterstrich, dass sich das Wählen mit 16 bewährt habe. Dieser Zeitpunkt der demokratischen Mitbestimmung habe positive Auswirkungen auf die langfristige Einstellung zur Politik und die Verantwortung innerhalb der Gesellschaft, so der Nationalratspräsident, der auch die immer wieder hohe Wahlbeteiligung darauf zurückführt.

Durch das Wählen mit 16 sei das politische Interesse von ErstwählerInnen stark gestiegen, hob Mitautor Josef Glavanovits von der Universität Wien hervor. Am stärksten sei das politische Wissen bei den 16- und 17-Jährigen, auch die Wahlbeteiligung sei in dieser Altersgruppe sehr hoch.

Die Demokratiewerkstatt begrüßte zuvor die Schulklasse mit der 100.000. BesucherIn der politischen Bildungseinrichtung des Parlaments. Demokratie lebe von engagierten BürgerInnen, und dafür müsse man die Basis so früh wie möglich legen, zeigte sich der Nationalratspräsident im Vorfeld erfreut, wie gut das bildungspolitische Angebot des Parlaments angenommen wird. Jugendliche der Schulklasse einer Neuen Mittelschule wurden darüber hinaus nach Absolvierung von vier verschiedenen Workshops zu Demokratiewerkstatt-Profis gekürt. Bisher wurden so rund 4.900 TeilnehmerInnen für ihre engagierte Teilnahme ausgezeichnet.

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