LETZTES UPDATE: 17.07.2018; 20:49
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Gedenkveranstaltung: Ende der parlamentarischen Demokratie 1933

Mit übergreifenden Elementen aus Geschichte, Politik und Kunst wurde auf Einladung von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka im Rahmen einer Gedenkveranstaltung der Ausschaltung des Parlaments am 4. März 1933 nachgegangen. Damals traten nach großen Unstimmigkeiten bei einer Abstimmung alle drei Nationalratspräsidenten zurück. In Folge verhinderte die Regierung Dollfuß ein weiteres Zusammentreten des Nationalrats, der autoritäre Ständestaat nahm damit seinen Lauf.

Sobotka betonte die Verantwortung aller BürgerInnen und politisch Verantwortlichen für Freiheit und parlamentarische Demokratie und mahnte insbesondere einen respektvollen Umgang miteinander ein.

Szenische Lesungen aus den Stenografischen Protokollen der historischen Nationalratssitzung, Musikstücke von Anton Webern und Alban Berg und eine Projektion der Skulptur "Großer liegender Jüngling" von Fritz Wotruba bildeten den künstlerischen Rahmen. Am Podium diskutierten der Politikwissenschafter Anton Pelinka sowie die Historiker Ernst Bruckmüller und Lothar Höbelt.

Der ORF III überträgt eine Aufzeichnung der Gedenkveranstaltung am 8. März um 23.20 Uhr.

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