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ORF: Wrabetz hält Gebührenfinanzierung weiter für beste Lösung

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz will an der Gebührenfinanzierung des ORF festhalten. Um die Programmvielfalt abzusichern, brauche es ausreichende Mittel, sagte er im Verfassungsausschuss des Nationalrats. Viele Angebote wie barrierefreie Sendungen würden sich marktwirtschaftlich außerdem nicht finanzieren lassen. Das Gebührenmodell sei auch kein Auslaufmodell sondern Standard innerhalb der EU. Wrabetz ist überdies überzeugt, dass die ÖsterreicherInnen den ORF "wollen, nutzen und vertrauen", das würden Nutzungs- und Umfragedaten belegen.

Anlass für die Ausführungen von Wrabetz war der Beginn der Ausschussberatungen über das Volksbegehren "ORF ohne Zwangsgebühren". Initiator Rudolf Gehring will die ÖsterreicherInnen selbst entscheiden lassen, ob sie ein ORF-Programmentgelt zahlen, und gleichzeitig alle anderen von der GIS eingehobenen Gebühren und Abgaben streichen. Es wäre nur gerecht und fair, würden jene, die das ORF-Programm nicht nutzen, nichts zahlen, sagte er. Zudem fordert er eine Beseitigung der politischen Einflussnahme auf die Organe des ORF. Von Seiten der Abgeordneten wurden die Forderungen des Volksbegehrens unterschiedlich bewertet, als nächster Schritt ist nun ein öffentliches Hearing geplant. Dabei sollen insbesondere die Finanzierungsmodelle in anderen europäischen Ländern unter die Lupe genommen werden.

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