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Rückkehr des Wolfes nach Österreich: Experte sieht keine Gefahr für Menschen

Rund 20 bis 25 Wölfe gibt es derzeit in Österreich, bis zu 500 könnten es nach Meinung von Klaus Hackländer in den kommenden Jahren werden. Schließlich gebe es in Österreich ein reiches Nahrungsangebot, gab der Wildtierbiologe bei einem Hearing im Petitionsausschuss des Nationalrats zu bedenken. Das könnte auch zunehmende Probleme für die Landwirtschaft bringen. Für den Menschen sieht Hackländer hingegen keinerlei Gefahr. Um Wölfe gezielt jagen zu können und so die Wolfspopulation zu managen, bräuchte es dem Experten zufolge einen einstimmigen EU-Beschluss, die Entnahme von Problemwölfen sei grundsätzlich aber jetzt schon möglich.

Auf die Tagesordnung gesetzt hatte das Thema die ÖVP, die dazu auch drei Petitionen vorgelegt hat. Über diese soll nun der Landwirtschaftsausschuss beraten. Die SPÖ plädierte allgemein dafür, Ängste abzubauen und nicht zu schüren. Gegenstand eines Hearings waren weiters die zunehmende Verlagerung des Schwerverkehrs auf nicht mautpflichtige Straßen, die seit langem in Österreich diskutierte Reform des Maßnahmenvollzugs und die Rahmenbedingungen für die Justizwache.

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