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SchülerInnenparlament fordert mehr PsychologInnen an Schulen

Das Österreichische SchülerInnenparlament fordert bessere Rahmenbedingungen zur Gewaltprävention an Schulen. Dazu gehören mehr PsychologInnen und SozialarbeiterInnen an den Standorten, heißt es in einem der Anträge, den das SchülerInnenparlament bei seiner jüngsten Sitzung in der Wiener Hofburg annahm. Auf die Politik haben die Beschlüsse seit letztem Jahr direkten Einfluss. 2018 beschloss der Nationalrat einstimmig die Aufnahme des Gremiums der Bundesschülervertretung in das Schulrecht. Neben dem Recht auf Einberufung des SchülerInnenparlaments ist dadurch auch die politische Auseinandersetzung mit dort gefassten Beschlüssen im Unterrichtsausschuss des Nationalrats gewährleistet.

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, der den SchülerInnen das Ausweichquartiert des Parlaments für ihre Sitzung zur Verfügung stellte, würdigte das Österreichische SchülerInnenparlament als sichtbares Bekenntnis zur Demokratie. Die Schülervertreterinnen und Schülervertreter würden bei ihren Debatten beweisen, dass sie sich im respektvollen Diskurs um gemeinsame Lösungen bemühen, auch wenn unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen.

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