Diese Seite als Lesezeichen hinzufügen

100 Jahre Frauenwahlrecht: Künstlerinnen diskutieren über Frauenquoten in der Kunst und MeToo

1918 wurde in Österreich als eines der ersten Länder der Welt das Frauenwahlrecht eingeführt, 1919 zogen die ersten weiblichen Abgeordneten in das Parlament ein. Zum 100-Jahr-Jubiläum dieses historischen Ereignisses hat Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka eine parlamentarische Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die im April mit einer Podiumsdiskussion zum Thema Frauen und Kunst ihre Fortsetzung fand. Unter der Moderation von Clarissa Stadler diskutierten unter anderem die Schauspielerin Nina Proll und die Universitätsrektorin Ulrike Sych über Frauenquoten und die MeToo-Bewegung, wobei die Meinungen zum Teil weit auseinandergingen. Für Sych sind Quoten ein wichtiges Instrument, um Künstlerinnen sichtbar zu machen, Proll hält hingegen wenig davon.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Frauenwahlrecht" ist derzeit auch eine Ausstellung bei den Parlamentspavillons am Heldenplatz zu sehen. Auf zehn beleuchteten Stelen werden noch bis Anfang Mai 2019 die Porträts der ersten österreichischen Parlamentarierinnen präsentiert.

Weitere Informationen: