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Asylwerber in Lehre: Abgeordnete drängen auf pragmatische Lösung

Seit Monaten setzen sich viele Personen und Initiativen, allen voran der oberösterreichische Landesrat Rudi Anschober, dafür ein, dass Asylwerber eine begonnene Lehre auch dann beenden können, wenn sie einen negativen Asylbescheid erhalten. Nun bahnt sich eine Lösung an. In Form von Entschließungen fordern die Abgeordneten Innenminister Wolfgang Peschorn auf, eine "pragmatische Lösung" für die rund 900 betroffenen Lehrlinge in Österreich zu finden. Sie sollen, solange sie ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen haben, nicht abgeschoben werden. Gegen den Vorstoß stimmte lediglich die FPÖ, sie befürchtet, dass dadurch das Asylrecht ausgehebelt wird.

Eingebracht worden waren die Entschließungen im Zuge der Debatte über einen Gesetzesantrag der SPÖ, der eine teilweise Fortsetzung der Aktion 20.000 für ältere Langzeitarbeitslose zum Inhalt hatte. Zwar konnte sich die SPÖ mit ihrem ursprünglichen Anliegen nicht durchsetzen, gemeinsam mit der FPÖ erreichte sie aber, dass für die betroffene Personengruppe 2019 und 2020 zusätzliche Mittel von bis zu 50 Mio. € bereitgestellt werden.

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