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Gedenken an roma-feindliches Attentat von Oberwart vor 25 Jahren

"Das Rohrbomben-Attentat von Oberwart war ein perfider Anschlag auf demokratische Grundwerte", sagte Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka in seiner Rede zur Gedenkfeier für die Opfer des Anschlags auf burgenländische Roma in Oberwart vor 25 Jahren. Das Erinnern lebendig zu halten bleibe eine unerlässliche Aufgabe, es dürfe sich aber nicht in Worten erschöpfen, sondern in einem konsequenten Vorgehen gehen alle Formen von Extremismus, Rassismus und Fremdenhass zum Ausdruck kommen.

In seiner Rede betonte Sobotka neben der Verantwortung, die Republik und Gesellschaft bei der Verteidigung der demokratischen Grundwerte tragen, auch den wichtigen Beitrag der Volksgruppen zur österreichischen Identität. Die Anerkennung der Volksgruppe der Roma und Sinti 1993 sei daher ein wesentlicher Schritt gewesen. Keiner darf daher die Augen vor der weiterhin bestehenden Roma-Feindlichkeit verschließen", mahnte der Nationalratspräsident. Er forderte Strategien gegen jede Form von Vorurteilen und Diskriminierung. "Auch in sozialen Medien dürfen Hass und Hetze keinen Platz finden. Sie sind in jeder Form abzulehnen und zu verurteilen", betonte Nationalratspräsident Sobotoka.

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