X

HINWEISE ZU COOKIES


Die Webseite verwendet Cookies für die Herstellung der Funktionalität und für die anonyme Analyse des Online-Verhaltens der BesucherInnen. Diese Analyse hilft, das Informationsangebot für die BenutzerInnen besser zu gestalten. Mehr


Analyse-Cookies dienen zum Sammeln und Zusammenfassen von Daten unserer BesucherInnen und deren Verhalten auf unserer Website. Die Parlamentsdirektion nutzt diese Informationen ausschließlich zur Verbesserung der Website und gibt sie nicht an Dritte weiter.

Analyse-Cookies erlauben
Suche
X

Seite 'Betroffenheit über Terroranschlag in Wien' teilen



Copy to Clipboard Facebook Twitter WhatsApp E-Mail
Diese Seite als Lesezeichen hinzufügen

Betroffenheit über Terroranschlag in Wien

Nationalratspräsident Sobotka: Wir lassen unsere Gesellschaft nicht spalten.

Nach dem Terroranschlag in der Wiener Innenstadt am Montagabend zeigen sich alle Parlamentsfraktionen tief betroffen über die Geschehnisse. "Wir erteilen jeder extremistischen und totalitären Gesinnung eine Absage und treten mit aller Kraft dagegen auf", heißt es unter anderem in einer gemeinsamen Erklärung der drei NationalratspräsidentInnen und der Klubobleute. Gleichzeitig sprachen die Mitglieder der Präsidialkonferenz den Opfern und ihren Angehörigen gegenüber Mitgefühl und Anteilnahme aus. Terror ziele auf die Gemeinschaft als solche ab, wird in der Erklärung hervorgehoben, "was auch immer die Täter bezwecken wollten, unsere liberale Demokratie bleibt standhaft."

Bereits Montagabend hatte Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka in einer ersten Reaktion auf den Anschlag bekräftigt, dass sich die Gesellschaft nicht spalten lasse. "Ein terroristischer Angriff ist ein Anschlag auf unsere Freiheit und ein Anschlag auf unsere Demokratie", betonte er. "Es macht uns zutiefst betroffen." Klar sei aber auch, Terrorismus habe zum Ziel, die Menschen in Furcht und Unruhe zu versetzen und letztlich die Gesellschaft zu spalten. Das werde jedoch nicht gelingen, wenn "wir zusammenstehen und der Gewalt nicht weichen". An die Opfer und deren Angehörige gerichtet sagte Sobotka: "Wir trauern mit Ihnen und stehen zu Ihnen". Den Verletzten wünschte er baldige Genesung.

Ausdrücklich bedankten sich sowohl der Nationalratspräsident als auch die Mitglieder der Präsidialkonferenz bei allen Einsatzkräften der Polizei, der Rettung und des Bundesheeres. Auch viele BürgerInnen hätten sich solidarisch gezeigt und zum Teil unter Einsatz ihres Lebens geholfen, wird in der gemeinsamen Erklärung unterstrichen. "Es ist dieser Geist von Gemeinsamkeit, der Österreich auszeichnet und der uns durch diese schweren Stunden trägt", so das Nationalratspräsidium und die Parlamentsparteien.

Eine gemeinsame Erklärung gibt es auch von Seiten des Bundesrats: "Wir werden weiter Zusammenhalt leben und unsere liberale Gesellschaft mit allen Kräften verteidigen", bekräftigte die Präsidiale der Länderkammer mit Bundesratspräsidentin Andrea Eder-Gitschthaler an der Spitze. Auch zahlreiche internationale Solidaritätsbekundungen sind in den Stunden und Tagen nach dem Attentat beim Parlament eingegangen.

In einer außertourlichen Sitzung des Nationalrats am 5. November gaben Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Werner Kogler eine Erklärung ab. Das Bundeskanzleramt hat auch ein Online-Kondolenzbuch eingerichtet, in dem Sie mit einem Eintrag der Opfer des Terroranschlags gedenken können.

Weitere Informationen: