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Coronavirus: SPÖ fordert mehr Tempo bei Impfungen in Österreich

Mit einer von der SPÖ verlangten Sondersitzung zu den Corona-Impfungen startete das Nationalrats­plenum ins Jahr 2021. SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner warf der Regierung vor, viel zu zögerlich mit den Impfungen begonnen zu haben und nicht genügend vorbereitet gewesen zu sein. Das habe am Beginn zu einem "Impfchaos" und zu Pannen bei der Dokumentation geführt. Es brauche mehr Tempo, ist sie überzeugt. Schließlich seien die Impfung die einzige Chance, "den Spieß umzudrehen". Rendi-Wagner warb in diesem Sinn für eine rege Teilnahme an den Impfungen und forderte die Regierung auf, alles daran zu setzen, um das Vertrauen der Bevölkerung zu erhöhen.

Wenig mit den Vorwürfen der SPÖ anfangen konnte Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Das Impf-Tempo werde durch die vorhandenen Impfstoffe bestimmt, unterstrich er und warf Rendi-Wagner vor, mit veralteten Zahlen zu agieren. Mittlerweile sind ihm zufolge bereits 53.000 Menschen in Öster­reich geimpft, nur bei 11 habe es eine Nebenwirkungsmeldung gegeben. Der Minister erwartet sich zudem eine deutliche Beschleunigung des ursprünglich geplanten Impfprogramms, nachdem die EU einen ergänzenden Beschaffungsvertrag abgeschlossen habe und ein neuer Impfstoff kurz vor der Zulassung stehe.

Große Sorge bereitet Anschober allerdings die rasche Verbreitung der Virus-Mutation in Europa. Auch in Öster­reich gibt es ihm zufolge bereits 70 Verdachtsfälle. Die Entwicklung könnte dazu führen, dass man in den nächsten Wochen die schwierigste Phase der Pandemie erleben werde, sagte er und appellierte in diesem Sinn an die Bevölkerung, sich weiter an Abstandsregeln zu halten und Masken zu tragen. Aus­drücklich hob der Gesundheitsminister auch die Wirkung des Lockdowns hervor – dieser habe nicht nur eine deutliche Reduktion der Infektionen gebracht, sondern auch eine Halbierung der Erkrankten auf Intensivstationen.

Um das Thema Impfen ging es auch im EU-Unterausschuss des Nationalrats, wo sich Gesundheitsminister Anschober von der COVID-19-Impfstoffstrategie der Europäischen Union überzeugt zeigte. Insbesondere für kleine Länder wie Österreich sei das gemeinsame Vorgehen angesichts des weltweiten Ressourcenkampfs ein großer Gewinn, meinte er. Die Abgeordneten berieten in diesem Zusammenhang auch über mehrere EU-Verordnungsvorschläge zur Stärkung der europäischen Gesundheitsbehörden.

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