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Parlamentskorrespondenz Nr. 800 vom 30.10.2006

Themenfelder:
Parlament allgemein
Format:
Vermischtes
Stichworte:
Parlament/​Abgeordnete/​Porträts

Neue Abgeordnete zum Nationalrat (4)

Persönliche Porträts von MandatarInnen

Mag.a Birgit Schatz (G) Mag.a Birgit SCHATZ (G)

Geburtsdatum u. -ort: 09.12.1969

Wahlkreis: 5 Salzburg, 5A Salzburg-Stadt

BERUF UND POLITIK

Berufliche Laufbahn:  Studium der Politikwissenschaft, Publizistik/Kommunikationswissenschaft, Kunstgeschichte

Mitarbeit an wissenschaftlichen Projekten, Projekte im PR-Bereich, Aufbau und Leitung eines Beratungszentrums für Studierende, Landesgeschäftsführerin der GRÜNEN Salzburg

Was hat Sie zur Politik gebracht? Das Bedürfnis, für gleiche Chancen in unserer Gesellschaft aktiv zu arbeiten.

Politischer Werdegang: Studienrichtungsvertreterin, Referentin der ÖH-Salzburg, stellv. Sozialbeauftragte der Univ. Salzburg, Landesgeschäftsführerin der Salzburger GRÜNEN seit 1999

Wer ist Ihr Vorbild? -

Schwerpunkte Ihrer Abgeordnetentätigkeit: Sozial- und Bildungspolitik. Die Chance eine gute Bildung zu erlangen, muss jedem Kind bzw. jedem Menschen garantiert sein. Im Fall von Schwierigkeiten muss die Gesellschaft und damit der Staat unterstützend eingreifen. Dafür arbeite ich!

Was braucht das Europa von morgen? Europa braucht eine Verfassung, um seine Politik stärker zu demokratisieren, wohlfahrtsstaatliche Sozialpolitik als Kontrast zum Neoliberalismus weiter zu entwickeln und sicherheitspolitisch eine aktive Friedenspolitik der NATO-Hegemonie entgegen stellen zu können.

PERSÖNLICHES

Familie: Da das Wort Familie auf Latein "Besitz des Hausherrn" bedeutet, verneine ich diese Frage definitiv!

Lieblingsgericht/Lieblingsgetränk: Kaffee

Liebstes Reiseziel: Dorthin wo man mich nicht telefonisch erreichen kann ;)

Hobbies (etwa Sport, bevorzugte Literatur, Musik): Zeitungen lesen, nachdenken, lernen, reisen, international kochen

(Foto: Grüne)




Mag. Andreas SCHIEDER (S)Mag. Andreas Schieder (S)

Geburtsdatum u. -ort: 16. April 1969 Wien

Wahlkreis: Wien Süd-West

BERUF UND POLITIK

Berufliche Laufbahn: Volksschule Wien Hütteldorf, BRG14 Astgasse und BORG3 Kundmanngasse, Volkswirtschafts-Studium an der Universität Wien (Mag.rer.soc.oec), Mitarbeiter der wirtschaftspolitischen Abteilung der AK-Wien

Was hat Sie zur Politik gebracht? Die Überzeugung, dass unsere Welt gerechter gestaltet werden kann

Politischer Werdegang: Vizepräsident der Soz. Jugendinternationale - IUSY (1994-97); Präsident der Europäischen Jungsozialisten - ECOSY (1997-99); Abgeordneter zum Wiener Landtag und Gemeinderat (1997-2006) dort Vorsitzender der Europakommission, Vorsitzender Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr; EU - Ausschuss der Regionen (AdR) und  SPE-Koordinator der Fachkommission für Außenbeziehungen (RELEX); Bezirksvorsitzender der SPÖ-Penzing (seit 2002);

Mitglied im Landesparteivorstand der SPÖ-Wien (seit 2005);

Wer ist Ihr Vorbild? Die positiven Eigenschaften vieler Persönlichkeiten

Schwerpunkte Ihrer Abgeordnetentätigkeit: Europa, Internationales und Außenpolitik, wirtschaftspolitische Fragen, Architektur

Was braucht das Europa von morgen? Europa braucht eine starke soziale Dimension, eine Verfasstheit die mehr Effizienz, klare parlamentarische Demokratie, politische Vertiefung und Handlungsfähigkeit bringt. Es braucht auch eine europäische Öffentlichkeit und die selbstbewusste Stärkung des Gesellschaftsmodells Europa.

PERSÖNLICHES

Familie: Lebensgemeinschaft, ein Sohn,

Lieblingsgericht/Lieblingsgetränk: Mehlspeisen, Espresso und Wiener Hochquellwasser

Liebstes Reiseziel: -

Hobbies (etwa Sport, bevorzugte Literatur, Musik): Laufen, Schifahren, Rolling Stones,  Fußball (Rapid),

(Foto: DeSt)




Peter STAUBER (S)Peter Stauber (S)

Geburtsdatum u. -ort: 15.04.1953, Lavamünd

Wahlkreis: 2 D Kärnten Ost

BERUF UND POLITIK

Berufliche Laufbahn: 1972 - 1974 Postbeamter, 1977 - 1997 HS Lehrer, seit 15.04.1997 Bürgermeister

Was hat Sie zur Politik gebracht? Großes Interesse schon von Jugend an (Schule, Pädak-Studentenvertreter). Ein guter Freund hat micht letztendlich dazu überredet, aktiv in die Politik zu gehen.

Politischer Werdegang: 1974 bis 1977 Obmann der Sozialistischen Studenten an der PÄDAK, 1988 Obmann der SPÖ-Sektion Eitweg-Gemmersdorf, seit 1997 Stadtparteiobmann von St.Andrä und BezparteiobmannStv., ab 1991 - 1. Vizebürgermeister der Stadt St.Andrä, seit 15.04.1997 Bürgermeister seit 15.04.1997 - Bürgermeister

Wer ist Ihr Vorbild? Dr. Bruno Kreisky

Schwerpunkte Ihrer Abgeordnetentätigkeit: Probleme der Gemeinden und Stärkung des ländlichen Raumes, Infrastruktur, Bildung und Sport

Was braucht das Europa von morgen? Engagierte junge Menschen, die mehrere Sprachen beherrschen und flexibel die Herausforderungen der Zukunft bewältigen wollen. Europa braucht unbedingt mehr Bürgernähe und einfachere Bürokratieabläufe.

PERSÖNLICHES

Familie: Gattin Bernadette, 3 Kinder: Oliver (28), Christina (26), Katrin (24)

Lieblingsgericht/Lieblingsgetränk: Kärntner Nudel/kleines Bier

Liebstes Reiseziel: Österreich

Hobbies (etwa Sport, bevorzugte Literatur, Musik): Radfahren, Nordic Walking, Volksmusik- und -gesang

(Foto: Ernst Gutschi)




Heinz-Christian STRACHE (F)

Geburtsdatum u. -ort: 12. 6. 1969

Wahlkreis: Bundesmandat, Wien-Favoriten

BERUF UND POLITIK

Berufliche Laufbahn: Unternehmer (Zahntechniker), Landtag, Bundesobmann, Nationalrat (Klubobmann)

Was hat Sie zur Politik gebracht? mein Interesse und mein Zahnarzt

Politischer Werdegang: Bezirksrat (1991 bis 1996), Bezirksobmann der FPÖ-Landstraße seit 1993, Gemeinderat und Landtagsabgeordneter seit 1996, Landesparteivorstandsmitglied seit 1996, Landesparteiobmann der FPÖ Wien seit März 2004, Bundesparteiobmann der FPÖ seit 23. April 2005

Wer ist Ihr Vorbild? meine Mutter

Schwerpunkte Ihrer Abgeordnetentätigkeit: Sicherheit, Zuwanderung, Europäische Union

Was braucht das Europa von morgen? mehr Bürgernähe, mehr Föderalismus

PERSÖNLICHES

Familie: 2 Kinder (Tristan, Heidemarie)

Lieblingsgericht/Lieblingsgetränk: Allesesser und Allestrinker

Liebstes Reiseziel: Österreich, Italien    

Hobbies (etwa Sport, bevorzugte Literatur, Musik): Schach, Sport in allen Varianten, politische Literatur (z.B. Helmut Schmidt)

(Foto: FPÖ)




Bernhard THEMESSL (F)Bernhard Themessl (F)

Geburtsdatum u. -ort: 15. 10. 1951 in Kufstein

Wahlkreis: 8 A

BERUF UND POLITIK

Berufliche Laufbahn: derzeit selbständiger Versicherungskaufmann

Was hat Sie zur Politik gebracht? Interesse am Mitgestalten

Politischer Werdegang: Stadtvertreter, Stadtrat und Vizebürgermeister in Hohenems; Abgeordneter zum Vorarlberger Landtag;

Wer ist Ihr Vorbild?

---

Schwerpunkte Ihrer Abgeordnetentätigkeit: Wirtschaft

Was braucht das Europa von morgen? eine Stärkung der Regionen

PERSÖNLICHES

Familie: verheiratet; zwei Töchter

Lieblingsgericht/Lieblingsgetränk: Kässpätzle und gespritzter Apfelsaft

Liebstes Reiseziel: Salzkammergut

Hobbies (etwa Sport, bevorzugte Literatur, Musik): Tennis, Ski fahren, Autobiographien und Unterhaltungsmusik

(Foto: FPÖ)




Lutz WEINZINGER (F)

Geburtsdatum u. -ort: 20. 1. 1943, Wien

Wahlkreis: Innviertel, OÖ

BERUF UND POLITIK

Berufliche Laufbahn: Nach entsprechender Ausbildung Steuerberater in Schärding.

Was hat Sie zur Politik gebracht? die burschenschaftliche Erziehung

Politischer Werdegang: RFS-Vorsitzender, Bezirksparteiobmann Schärding, Landtagsabgeordneter OÖ, KO, Spitzenkandidat in OÖ bei NR-Wahl

Wer ist Ihr Vorbild? Friedrich Barbarossa

Schwerpunkte Ihrer Abgeordnetentätigkeit: Landesverteidigung, Sicherheitspolitik, Zuzugsfragen, Finanzen

Was braucht das Europa von morgen? Einen Staatenbund selbständiger Staaten bei Erhaltung der verschiedenen Kulturen

PERSÖNLICHES

Familie: verheiratet seit 12.12.1964 mit Gertraud, 1 Sohn, 2 Enkelkinder

Lieblingsgericht/Lieblingsgetränk: gefüllte Kalbsbrust, Weißwein

Liebstes Reiseziel: Südsteiermark

Hobbies (etwa Sport, bevorzugte Literatur, Musik): Geschichte

(Foto: FPÖ)




Alexander ZACH (oF)Alexander Zach (oF)

Geburtsdatum u. -ort: 10.09.1976, Wien

Wahlkreis: Wien

BERUF UND POLITIK

Berufliche Laufbahn:

Ausbildung zum akademisch geprüften PR-Berater an der Universität Wien; selbständige Beratertätigkeit und bis Ende 2005 Teilhaber eines Beratungsunternehmens in Wien

Was hat Sie zur Politik gebracht? Mein Engagement als parteifreier Schülervertreter in der AHS-Landesschülervertretung in Wien und meine Tätigkeit in der "Plattform Grundrechte", die sich 1995 gegen Lauschangriff- und Rasterfahndung eingesetzt hat.

Politischer Werdegang: ÖH-Bundesmandatar des LSF, LIF-Bezirksrat in Wien Währing; seit April 2001 Bundessprecher des Liberalen Forums (LIF), Mitglied des Councils der Europäischen Liberalen (ELDR) u. Vizepräsident der Liberalen Internationale (LI)

Wer ist Ihr Vorbild? Menschen, die ihr Leben in den Dienst anderer stellen

Schwerpunkte Ihrer Abgeordnetentätigkeit: Zentrales Anliegen ist es, dem Parlament wieder eine liberale Stimme zu geben. Dies wird sich durch alle Themenbereiche ziehen, im Mittelpunkt dabei werden vor allem der Einsatz für Grund- und Menschenrechte, die Umsetzung der Grundsicherung und eine Bürokratiereform sein.

Was braucht das Europa von morgen? Meine Europapolitik beruht auf drei großen Zielen: 1. Europa den Bürgerinnen und Bürgern näher bringen; 2. Den europäischen Institutionen zu mehr Demokratie, Transparenz und Effizienz verhelfen; 3. Das Steuerzahler-Geld zukunftsbewusst investieren

PERSÖNLICHES

Familie: ledig, keine Kinder

Lieblingsgericht/Lieblingsgetränk: Das Unbekannte und Neue entdecken

Liebstes Reiseziel: Paris

Hobbies (etwa Sport, bevorzugte Literatur, Musik): Wandern, Radfahren, Lesen (Jakob Ajourni, Erich Hackl), Theater und Kino

(Foto: Jacqueline Godany)




Wolfgang ZANGER (F)

Geburtsdatum u. -ort: 4.12.1968, Knittelfeld

Wahlkreis: 6H, Steiermark West

BERUF UND POLITIK

Berufliche Laufbahn: 1975 bis 1979 Volksschule in Knittelfeld, 1979 bis 1987 BG und BRG Knittelfeld, 1987 bis 1989 Studium der technischen Chemie in Graz, 1989 bis 1990 Präsenzdienst, ab 1990 Bankangestellter

Was hat Sie zur Politik gebracht? Mein Interesse, basierend auf meiner Einstellung und meinen Werten gestaltend für die Bevölkerung tätig zu sein.

Politischer Werdegang: 2001 Eintritt in die FPÖ Knittelfeld als stellvertretender Bezirksobmann; Ortsgruppenobmann in Großlobming; ab 2005 Gemeinderat in Großlobming und Bezirksobmann der FPÖ Knittelfeld.

Wer ist Ihr Vorbild?

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Schwerpunkte Ihrer Abgeordnetentätigkeit: Ich möchte wie bisher vor allem im Bereich Kinder, Jugend und Familie arbeiten.

Was braucht das Europa von morgen? Die Besinnung auf die nationale Identität und Souveränität der einzelnen Mitgliedstaaten.

PERSÖNLICHES

Familie: verheiratet mit Gattin Waltraud seit 1992; 2 Kinder, Michael und Markus, 13 und 9 Jahre alt

Lieblingsgericht/Lieblingsgetränk: steirische Hausmannskost; ein Glas Murauer Bier

Liebstes Reiseziel: im Inland die traumhaften Landschaften der Steiermark, im Ausland Griechenland

Hobbies (etwa Sport, bevorzugte Literatur, Musik): Aktivität bei diversen Vereinen, Lesen (Romane von Mankell, Nesser, Brown etc.)

(Foto: Sissi Furgler)




Barbara ZWERSCHITZ (G)Barbara Zwerschitz (G)

Geburtsdatum u. -ort: 03.04.1969, Wien X

Wahlkreis: Steiermark 6F

BERUF UND POLITIK

Berufliche Laufbahn: Lehramtszeugnis der Pädagogischen Akademie des Bundes in der Steiermark, 5 Jahre in Wien, seit 1995 Lehrerin in verschiedenen Schulen der Bezirke Weiz und Mürzzuschlag. Einige Jahre war ich auch in der Lehrerfortbildung tätig.

Was hat Sie zur Politik gebracht? Der Wunsch etwas zu gestalten, etwas zu bewegen. Die Verweigerung mich an Beschwerden über andere PolitikerInnen zu beteiligen.

Politischer Werdegang: Ab 1995 Gemeinderätin in Mürzzuschlag, seit 2002 Bezirkssprecherin im Bezirk Mürzzuschlag, ab 2003 Mitglied des Landesvorstandes der  Grünen Steiermark.

Wer ist Ihr Vorbild? Jede Frau, die ihren eigenen Weg findet ihre eigenen Ziele zu verwirklichen und den Beruf mit Familie gut vereinbaren kann.

Schwerpunkte Ihrer Abgeordnetentätigkeit: Meine Tätigkeit als Abgeordnete soll Menschen zum Eigenengagement ermutigen und sie unterstützen. Im Parlament werde ich mich vor allem im Bildungsbereich und bei Frauenthemen einbringen. Wichtig sind mir auch Verbesserungen im öffentlichen Verkehr und eine Verringerung der Armut.

Was braucht das Europa von morgen? Das Europa von morgen braucht dringend gemeinsame Sozial- und Umweltstandards. Eine gemeinsame Politik darf sich nicht auf einen Wirtschaftsraum beschränken. Gleichzeitig muss Europa für die Menschen ein Stück Heimat werden, das heißt Möglichkeiten zur Mitbestimmung und Identifikation bieten.

PERSÖNLICHES

Familie: verheiratet seit 1993 mit Johann Zwerschitz, Mutter von Zwillingen im Alter von 2,5 Jahren (Hans-Christian und Florian)

Lieblingsgericht/Lieblingsgetränk: Fischgerichte und asiatische Gerichte. Das Lieblingsgetränk ist situationsabhängig: Fruchtsäfte, Weißwein, Leitungswasser.

Liebstes Reiseziel: Frankreich und grundsätzlich jedes Meer.

Hobbies (etwa Sport, bevorzugte Literatur, Musik): Gelesen wird von mir viel und nahezu alles. Ich singe gerne und mag Klassik, Pop und echte Volksmusik. Beim Klettern kann ich mich hervorragend entspannen und Laufen hält mich fit.

(Foto: Grüne)

(Schluss)