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Parlamentskorrespondenz Nr. 263 vom 31.03.2014

Themenfelder:
Bildung
Format:
Parlamentarische Materialien
Stichworte:
Nationalrat/​Anträge

Vorlagen: Unterricht

Grüne drängen auf Schulombudsstellen und Zweitbegutachtung bei schriftlicher Zentralmatura

Ombudsstellen für SchülerInnen und Eltern in jedem Bundesland

Wien (PK) – Ombudsstellen zur Mediation von schulischen Konflikten seien in ganz Österreich nötig, stellt Grünen-Bildungssprecher Harald Walser fest (324/A[E]). Derzeit gibt es eine solche Beratungsstelle nur beim Stadtschulrat Wien, in den übrigen Bundesländern müssen SchülerInnen und Eltern sich bei Konflikten mit Lehrkräften, Schulleitung oder Behörden an die Volksanwaltschaft oder das zuständige Verwaltungsgericht wenden. Nach Walsers Vorstellung sollten Ombudsstellen daher weisungsungebunden in jedem Landesschulrat eingerichtet werden, um Anliegen von SchülerInnen und Erziehungsberechtigten entgegenzunehmen und gegenüber den anderen Konfliktparteien zu vertreten. Die Schulombudsstellen hätten in ihrer deeskalierenden Funktion auch das Recht, Prüfungen beizusitzen und ElternvertreterInnen bzw. die schulpartnerschaftliche Gremien zu beraten, so der Antragsteller. Im Sinne der Qualitätssicherung des Schulsystems müssten sie jährlich über ihre Tätigkeit berichten.

Zweitbegutachtung bei Klausurarbeiten der Zentralmatura

Sollte eine Klausurarbeit bei der standardisierten Reife- und Diplomprüfung, kurz Zentralmatura, mit "Nicht Genügend" benotet werden, sieht Abgeordneter Walser eine zusätzliche Begutachtung durch eine/n weitere/n Prüfer/in angebracht (325/A[E]). In Anlehnung an die gesetzliche Regelung für mündliche Maturaprüfungen sollten auch Klausurarbeiten, zumindest im Fall einer Negativbeurteilung, von zwei fachkundigen Lehrkräften bewertet werden, findet er, zumal das Punktesystem zur Benotung von Zentralmaturarbeiten derzeit für viel Verunsicherung bei allen Beteiligten sorge. (Schluss) rei