LETZTES UPDATE: 23.05.2016; 11:49
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Parlamentskorrespondenz Nr. 552 vom 23.05.2016

Themenfelder:
Bildung
Format:
Parlamentarische Materialien
Stichworte:
Nationalrat/Anträge/Hochschulen

Neu im Wissenschaftsausschuss

NEOS zu Bildungsstrategie, Drittstaats-Studierenden, Finanzen der Studierendenvertretung; Team Stronach für Zugangsregelungen

Wien (PK) – Mehrere Entschließungsanträge, die den Hochschulbereich bzw. Studierende betreffen, haben die NEOS und das Team Stronach vorgelegt.

NEOS: Bessere Datengrundlage für Hochschulstrategie...

NEOS-Wissenschaftssprecherin Claudia Gamon kritisiert die Datenlage für die Entwicklung der Hochschulstrategie als nicht ausreichend. Sie fordert daher den Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft auf, die Bildungsdokumentationsverordnung neu zu gestalten ( 1700/A(E)), um sicherzustellen, dass die von den Hochschulen erhobenen Daten auch möglichst vollständig beim Ressort ankommen. Damit soll eine besser abgesicherte Grundlage für zukünftige strategische Planungen geschaffen werden.

Belastungen für Studierende aus Drittstaaten verringern...

Studierende aus Drittstaaten müssen als Nachweis ausreichender finanzieller Unterhaltsmittel für die Studienaufenthaltsdauer bis zum 24. Lebensjahr 487,53 € pro Monat, ab dem 24. Lebensjahr 882,78 € pro Monat nachweisen. Claudia Gamon von den NEOS sieht keine ausreichende Begründung für diesen Sprung in den Anforderungen und spricht sich dafür aus, dass der Nachweis ausreichender finanzieller Unterhaltsmittel von Studienbeginn bis zum Studienende in gleichbleibender Höhe zu erbringen ist ( 1701/A(E)).

... und Transparenz der Finanzen der Österreichischen HochschülerInnenschaft

Bedarf an mehr Transparenz sieht Claudia Gamon (N) bei den Finanzen der Vertretung der Österreichischen HochschülerInnen (ÖH). Sie fordert eine Änderung des Hochschülerinnen- und Hochschülerschaftsgesetz, die Studierenden ein Einsichtsrecht in alle Finanzen der ÖH, sowie in Rücklagen, Beteiligungen oder Stiftungen einräumt ( 1715/A(E)).

Team Stronach für einheitliche Zugangsregelungen zu Hochschulen

Ein Gesetz, das einheitliche Zugangsverfahren für alle tertiären Bildungseinrichtungen in Österreich etabliert, fordert Ulrike Weigerstorfer, Abgeordnete des Team Stronach ( 1718/A(E)). Statt der bisher bestehenden, sehr unsystematisch geregelten formalen Hürden müsste es aus Sicht des Team Stronach einheitliche Zugangsregelungen geben. Solche flächendeckenden Regelungen sollten zudem auch Personen ohne formale Zugangsberechtigung, die sich ihr Wissen im Laufe ihres Berufslebens angeeignet haben, den Zugang zu einem Studium erlauben. (Schluss) sox