LETZTES UPDATE: 21.07.2017; 11:42
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Parlamentskorrespondenz Nr. 908 vom 21.07.2017

Themenfelder:
Parlament allgemein
Format:
Vermischtes
Stichworte:
Parlament/Semmering Basistunnel/Bures

Nationalratspräsidentin Doris Bures auf Besuch bei den Mineuren im Semmering-Basistunnel

Bures: Mineure leisten großartige Arbeit, die Österreich voranbringt und die zwei größten Städte unseres Landes näher zusammenrückt

Wien (PK) - Nationalratspräsidentin Doris Bures hat heute die Mineure im Semmering-Basistunnel besucht. Die Nationalratspräsidentin ist die Tunnelpatin für einen Teilabschnitt des Großprojekts, nämlich für den sieben Kilometer langen Bereich bei Gloggnitz in Niederösterreich.

Als Tunnelpatin ist Bures der Bergbautradition entsprechend die irdische Vertreterin der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute. Die Tunnelpatin soll den Mineuren Glück bringen und hat ihnen einmal im Jahr einen Besuch abzustatten, nicht zuletzt um die Arbeiter auf eine kräftige Mahlzeit einzuladen.

"Der Besuch bei den Mineuren ist für mich eine der schönsten Aufgaben im Jahr. Im Semmering-Basistunnel wird großartige und hochprofessionelle Arbeit geleistet, die Österreich voranbringt und mit Wien und Graz die zwei größten Städte unseres Landes näher zusammenrückt. Ich danke den Mineuren für ihren beeindruckenden Einsatz und wünsche ihnen vor allem eine unfallfreie Fertigstellung des Bahntunnels", so die Nationalratspräsidentin.

Der insgesamt 27 km lange Semmering-Basistunnel soll 2026 in Betrieb genommen werden, wird zwischen Wien und Graz zu einer Fahrzeitverkürzung von 30 Minuten führen und wird weit mehr als 1000 ArbeiterInnen beschäftigen. Der Tunnelbau läuft seit 2015, zurzeit ist bereits eine 1,9 Kilometer lange Röhre in den Berg gegraben, jeden Tag kommen fünf weitere Meter hinzu. Die Arbeiten werden im Schichtbetrieb durchgeführt, drei 8-Stunden-Schichten pro Tag, sieben Tage die Woche.

Unter der Ägide von Doris Bures als Infrastrukturministerin (2008 bis 2014) wurden wesentliche Weichenstellungen für diese wichtige österreichische Infrastrukturprojekt gestellt. So wurden etwa die politische Unterstützung Niederösterreichs für den Tunnel, die finanzielle Absicherung des Projekts und maßgebliche Genehmigungen erreicht. (Schluss) red