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Parlamentskorrespondenz Nr. 1214 vom 17.12.2019

Themenfelder:
Landwirtschaft
Format:
Parlamentarische Materialien
Stichworte:
Nationalrat/​Anträge

Neu für den Landwirtschaftsausschuss

SPÖ-Anträge betreffend AMA-Gütesiegel und Bio-Landwirtschaft

Wien (PK) – Tiere, deren Fleisch mit dem AMA-Gütesiegel beworben wird, sollten nur mit gentechnikfreien Futtermitteln gefüttert werden, lautet die Forderung eines SPÖ-Initiativantrags. Ein weiterer Vorstoß der SPÖ enthält einen Maßnahmenkatalog zur Stärkung der biologischen Landwirtschaft.

SPÖ: AMA-Gütesiegel nur für Fleisch aus gentechnikfreier Fütterung

Geht es nach der SPÖ, dann darf das AMA-Gütesiegel nur für Fleisch von Tieren verwendet werden, die mit gentechnikfreien Futtermitteln gefüttert wurden. Markus Vogl will durch eine entsprechende Änderung des AMA-Gesetzes (159/A) die Gentechnikfreiheit im gesamten landwirtschaftlichen Produktionsprozess sicherstellen und gibt in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass derzeit 90% des in Österreich konsumierten Schweinefleisches gentechnisch belastet ist. Auch Produkte, die mit dem AMA-Gütesiegel beworben werden, müssten nach den geltenden Bestimmungen nicht den Standard der gentechnikfreien Fütterung erfüllen.

SPÖ fordert Bio-Wende in der österreichischen Agrarpolitik

Eine Neuausrichtung der österreichischen Agrarpolitik hin zu einer Bio-Wende fordert SPÖ-Abgeordnete Cornelia Ecker. Kernpunkte ihres Entschließungsantrags (160/A(E)) sind unter anderem die schrittweise Umstellung des Fördersystems zur verstärkten Unterstützung des Umstiegs auf Biolandwirtschaft, eine nachhaltige Reduktion des Pestizideinsatzes inklusive nationaler Verbote hinsichtlich Neonikotinoide und bienengefährlicher Insektizide, Forcierung der Regionalität und der biologischen Landwirtschaft bei der Beschaffung von Lebensmitteln im öffentlichen Bereich sowie verstärkte Information und Sensibilisierung der KonsumentInnen hinsichtlich des Wertes von hochqualitativen heimischen Bio-Lebensmitteln. (Schluss) hof