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Parlamentskorrespondenz Nr. 695 vom 26.06.2020

Themenfelder:
Bildung
Format:
Parlamentarische Materialien
Stichworte:
Nationalrat/​Anträge

Neu im Unterrichtsausschuss

Entschließungsanträge der Regierungsparteien: Sommerschule, Schulleitung, Elementarpädagogik

Wien (PK) – ÖVP und Grüne tragen drei Entschließungen an den Bildungsminister heran. Er wird zur Vorlage gesetzlicher Reglungen bezüglich des Modells der Sommerschule sowie zur Zulassung neuer Berufs- bzw. Personengruppen für Schulleitungs-Posten und für die Elementarpädagogik-Ausbildung aufgefordert.

Gesetzliche Verankerung der Sommerschule

Auf Basis der Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt "Sommerschule 2020" soll eine gesetzliche Regelung abgeleitet werden, um den Sommerunterricht zur Entlastung der Eltern auch in den folgenden Sommermonaten anbieten zu können (663/A(E)). In den letzten beiden Ferienwochen wird es dieses Jahr auf Basis einer COVID-19-Maßnahme ein entsprechendes kostenfreies Zusatzangebot mit dem Fokus auf das Unterrichtsfach Deutsch geben. Die Sommerschule soll aus Sicht der Regierungsparteien aber nicht nur ein "Corona-Projekt" bleiben, sondern gemäß der Antragsformulierung jenen SchülerInnen, "die es brauchen" ermöglichen, die Ferien künftig für Nachholbedarf zu nutzen.

SonderpädagogInnen sollen als Schulleiter in Frage kommen können

Vor dem Hintergrund der abnehmenden Zahl an KandidatInnen für die Schulleitung allgemeiner Pflichtschulen erachten es Grüne und ÖVP als sinnvoll, SonderpädagogInnen den Zugang zu diesen Bestellungen bzw. die Chance für eine Bewerbung zu ermöglichen (661/A(E)). Die dafür nötigen gesetzliche Änderungen sollen auf Grundlage dieses Entschließungsantrags in die Wege geleitet werden.

Elementarpädagogik-Ausbildung für Menschen mit Behinderung

Die Zulassung von Menschen mit Behinderung für die Ausbildung als ElementarpädadgogIn bzw. pädagogische Assistenz soll geprüft werden (662/A(E)). Dieses Ansinnen richten die Abgeordneten Sybille Hamann und Heike Grebien (Grüne) sowie Rudolf Taschner und Kira Grünberg (ÖVP) an den Bildungsminister und argumentieren es mit dem steigenden Bedarf an Kinderbildungsplätzen angesichts steigender Betreuungsquoten. Menschen mit Behinderung sollten für diese Berufssparte begeistert werden und eine verantwortungsvolle Ausbildung an BMHS-Bildungsanstalten oder Kollegs (BAfEP) erfahren können, meinen sie. (Schluss) fan