1407/AB-BR BR
 
Auf die schriftliche Anfrage der Bundesräte Dr. Riess - Passer und Kollegen vom 23.Oktober
1998, Nr. 1527/J - BR/98, betreffend die Programme der informellen Ministertreffen in Öster -
reich, beehre ich mich folgendes mitzuteilen:
 
Zu den Fragen 1 bis 3:

 
Im Zuge des informellen Treffens der Landwirtschaftsminister und des Sonderausschusses
für Landwirtschaft in St. Wolfgang, des Österreichaufenthaltes des Landwirtschaftsaus -
schusses des Europäischen Parlaments und bei der EU - Zahlstellendirektorenkonferenz und
sonstigen Treffen wurde den europäischen Gästen gezielt heimische regionale Kost und bei
den zahlreichen Fachexkursionen insbesondere auch Regionales und Traditionelles in Form
von örtlichen Bauernbuffets geboten.
 
Die Kosten für die einzelnen Speisen und Getränke trugen in St. Wolfgang zum Teil das
Landwirtschaftsressort, das Land Oberösterreich und die Agrarmarkt Austria (AMA). Das
Bundesland und die Landwirtschaftskammer Oberösterreich sowie die Marktgemeinde St.
Wolfgang ermöglichten als Organisatoren des am ersten Tag stattgefundenen Bauermarktes
in St. Wolfgang zusätzlich eine bäuerliche Verköstigung der europäischen Gäste.
 
Eine detaillierte Beantwortung, welche Speisen zu welchen Kosten im einzelnen bei den ver -
schiedenen Treffen und Essen der Minister -, Beamten - und Expertenebene angeboten wur -
den, würde den Rahmen einer Anfragebeantwortung sprengen. Es darf hiefür um Verständ -
nis ersucht werden.
 
Fallweise wurden die Kosten auch von privaten Sponsoren getragen bzw. mitfinanziert. Auf
Expertenebene wurden die Kosten zum Teil auch von den Gästen selbst getragen bzw. wur -
den österreichische Kollegen ihrerseits von EU - Beamten und EU - Organisationen zu Arbeits -
essen eingeladen.
 
Zu den Fragen 4 und 5:

 
In St. Wolfgang reichte die vorhandene Bettenkapazität der örtlichen 4 - Stern - Betriebe gera -
de aus, um alle europäischen Gäste des informellen Treffens der Landwirtschaftsminister
und des Treffens Sonderausschuß Landwirtschaft neben den zur gleichen Zeit eingebuchten
Stamm - und Urlaubsgästen unterzubringen. Das Landwirtschaftsressort sorgte grundsätzlich
für eine koordinierte Unterbringung aller eingeladenen Gäste bzw. angemeldeten Teilnehmer
für die Dauer dieser Veranstaltung.
 
Die Kosten dafür wurden - wie üblich - für das Regierungsmitglied und 2 Begleitpersonen
vom Ressort getragen. Die Kosten der Unterbringung für EU - Beamte und Experten werden
grundsätzlich nicht vom Ressort, sondern vom Entsendestaat bzw. von der Endsendeorgani -
sation getragen. Journalisten tragen die Kosten ihres Aufenthaltes generell selbst.