1509/AB-BR BR
Auf die schriftliche Anfrage der Bundesräte Windholz und Kollegen vom 1. Juli 1999,
Nr. 1637/J - BR/99, betreffend Mobbing - Prävention, beehre ich mich Folgendes mitzuteilen:
Zu Frage 1:

In wenigen Einzelfällen wurden Beschwerden an mich herangetragen, in denen Bedienstete
vorbrachten, durch Mobbing betroffen zu sein. Diese Beschwerden wurden an die zuständi -
ge Personalabteilung zur Überprüfung und allfälligen Veranlassung weiterer Maßnahmen
weitergeleitet.
Zu Frage 2:

Nein
Zu Frage 3:

Ein derartiger Prüfauftrag wurde nicht erteilt, da es sich - wie oben dargestellt - um kein Pro -
blem handelt, das einen gesamthaften Prüfauftrag erfordert. Grundsätzlich bietet sich die
Interne Revision auch nicht als geeignete Stelle zur Lösung dieser Problemstellung an.
Zu den Fragen 4 und 5:

Da bis dato nur in wenigen Einzelfällen Beschwerden an mich herangetragen wurden, gibt es
im Bundesministerium für Land - und Forstwirtschaft keine ausschließlich gegen Mobbing
gerichteten präventiven Maßnahmen. Ich darf jedoch auf die Möglichkeit verweisen, derarti -
ge Problemstellungen - im Sinne der Prävention - auch im Rahmen der verpflichtend vorge -
sehenen Mitarbeitergespräche darzulegen.
Im Übrigen darf auf das Beratungsangebot der an der Verwaltungsakademie des Bundes
eingerichteten Beratungsstelle hingewiesen werden, wo im Rahmen des Beratungsteams
auch ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen. Zusätzlich werden an der Verwaltungs -
akademie des Bundes Schulungen zum Thema "Psychosoziale Krisen am Arbeitsplatz", in
denen auch das Thema Mobbing behandelt wird, angeboten.
Weitere Maßnahmen scheinen derzeit nicht erforderlich.
Zu Frage 6.

Durch meinen sündigen Kontakt mit der Personalabteilung und der Personalvertretung ist
auch der notwendige Informationsaustausch in allen Personalangelegenheiten gegeben.
Zu Frage 7

Nein, derartige Hinweise lassen sich nicht erkennen.

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