1517/AB-BR BR
Die Bundesräte Windholz und Kollegen haben am 1. Juli 1999 unter der Nr. 1634/J - BR/99 an
mich eine schriftliche parlamentarische Anfrage betreffend "Mobbing - Prävention" gerichtet.
Die Anfrage beantworte ich wie folgt:
 
Zu den Fragen 1 und 3 bis 6:

Wenngleich es immer Fälle geben wird, in denen sich Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen - zu
Recht oder zu Unrecht - von ihrer Umwelt ungerecht behandelt fühlen, so stellt Mobbing doch
kein prioritäres Ressortproblem dar, das einer internen Revision bedürfte.
Ich habe allerdings schon vor einigen Wochen eine ,,Telefon - Hotline" eingerichtet, mit der sich
einmal wöchentlich alle Bediensteten meines Ressorts mit Problemen oder Vorschlägen direkt
an mich wenden können. Darüberhinaus stehe ich in dauerndem Kontakt mit allen
Personalvertretungen, die mir über zunehmende Mobbing - Vorwürfe sicher berichtet hätten.
Als präventives Instrument sehe ich das alljährliche Mitarbeitergespräch an, in dessen Rahmen
zumindest auf der Ebene Vorgesetzter - Mitarbeiter Probleme besprochen und ausgeräumt
werden können.
Nicht zuletzt möchte ich auch noch auf die Möglichkeit der Beratungstelle bei der
Verwaltungsakademie des Bundes hinweisen, wo speziell ausgebildete Fachkräfte allen
Bediensteten für Hilfestellung bei persönlichen Problemen (zB Konfliktkonstellationen am
Arbeitsplatz, Burn - out - Syndrom oder auch Mobbing) zur Verfügung stehen.
Zu Frage 2:

Im Bereich der Zentralleitung ist mir kein solcher Fall bekannt.
Zu Frage 7:

Nein.

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HTML-Dokument erstellt: Sep 13 11:42