1579/AB-BR BR
Die Bundesräte Kneifel und Kollegen haben am 9. Mai 2000 unter der Nr. 1712/J - BR/2OOO
an mich eine schriftliche parlamentarische Anfrage betreffend "effiziente Gestaltung von
Bauvorhaben an der Heeresunteroffiziersakademie in Enns" gerichtet. Diese beantworte ich
wie folgt:
Zu 1:

Der Neubau des Wirtschaftsgebäudes der Heeresunteroffiziersakademie, dessen Planung bis
zum Vorentwurf abgeschlossen ist, hat in den Bauvorhaben meines Ressorts Priorität 1.
Soweit derzeit absehbar, wird die restriktive Budgetsituation einen Baubeginn im Jahr 2002
erlauben.
Zu 2 und 4:

Im Lichte der positiven Erfahrungen der gemeinsamen Nutzung einer Turnhalle in Wiener
Neustadt erscheint eine Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft
und Kultur auch in Enns vorstellbar. Die Heeresbaudirektion wurde in diesem Sinne
beauftragt, mit dem genannten Ressort in Verbindung zu treten.
Zu 3:

Im Falle einer Kooperation bei Errichtung und gemeinsamer Nutzung einer größeren
Sporthalle an Stelle von zwei kleineren Anlagen könnte eine höhere Auslastung der Anlage
bei insgesamt geringeren Errichtungs - und Verwaltungskosten für den Bund erzielt werden.
Zu 5:

Das Bundesministerium für Landesverteidigung ist generell bestrebt, für ressorteigene
Ausbildungsgänge Vergleichbarkeit und Anerkennung mit solchen im zivilen Bereich zu
erreichen, um einerseits bestqualifiziertes Personal heranzubilden, andererseits Bediensteten
einen späteren Umstieg ins Zivilleben zu erleichtern. Im vorliegenden Zusammenhang sind
im Bereich der Unteroffiziersausbildung neben der bereits anerkannten Krankenpflege -
ausbildung zum Sanitätsunteroffizier und der Werkmeisterausbildung zum Technischen
Unteroffizier diverse Spezialausbildungsgänge zu erwähnen, wie etwa Pilotenausbildung,
qualifizierte Alpinausbildung, Sportausbildung, Ausbildung zum "Trainer Führungs -
verhalten", die vergleichbaren zivilen Ausbildungsgängen vom Niveau her zumindest
entsprechen.

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