1648/AB-BR BR
Eingelangt am: 02.05.2001
Die Bundesministerin
für auswärtige Angelegenheiten
 
 
 
Die Bundesräte Mag. Hoscher und GenossInnen haben am 15. März 2001 unter der Nr.
1793/J - BR/2001 an mich eine schriftliche parlamentarische Anfrage betreffend
Versteigerung von Bundesvermögen gerichtet.
Diese Anfrage beantworte ich wie folgt:
 
Zu Frage 1:

Das gegenständliche, Ferdinand Georg Waldmüller zugeschriebene Gemälde war eine
Leihgabe der Gesellschaft "Bildender Künstler Österreichs" an das Bundesministerium für
auswärtige Angelegenheiten und war in der Residenz des österreichischen Botschafters in
Moskau ausgestellt.
Das Gemälde wurde vom Leihgeber zurückgefordert und im November 1993 übergeben.
Dieser hat das Gemälde in der Folge dem Dorotheum zum Kauf angeboten.
 
Zu Frage 2:

Das Bild ist nicht Eigentum des Bundes, sondern eine Leihgabe, sodaß Vorschriften über
die Veräußerung von Bundesvermögen nicht anzuwenden sind.
 
Zu Frage 3:

Es kommt äußerst selten vor, daß Leihgaben zurückgefordert und dann im Dorotheum
verkauft werden.
Zu Fragen 4 und 5:

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten verkauft keine Kunst -
gegenstände. Daher werden auch keine diesbezüglichen Einnahmen erzielt.
 
Zu Frage 6:

Das BMaA verfügt über eine vollständige Fotodokumentation und Bilderinventardatei der
in der Zentrale und an den österreichischen Vertretungsbehörden im Ausland befindlichen
Kunstgegenstände.

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