1691/AB-BR BR
Eingelangt am: 11.09.2001
BM für öffentliche Leistung und Sport
 
Die Bundesräte Prof. Konecny und Kollegen haben an mich eine schriftliche Anfrage
(1847/J - BR/2001) betreffend "Kindergeld als Absicherung für Spitzensportlerinnen"
gerichtet.
Diese Anfrage beantworte ich wie folgt:
Frage 1:

In der Fragestunde haben Sie eine lichtvolle Idee zur sozialen Absicherung von
Spitzensportlerinnen referiert und haben dabei das Kindergeld als wichtige Massnahmen zur
Absicherung von Spitzensportlerinnen genannt. Da die Fragestunde leider Ideen immer nur
sehr verkürzt präsentieren kann:
Wie definieren Sie das Modell "Kindergeld für Spitzensportlerinnen" im Detail?

Zu Frage 1:
Es war von den früheren sozialdemokratisch geführten Regierungen wahrhaftig eine lichte
Idee, eine zweijährige Karenzzeit für Frauen vorzusehen, weniger lichtvoll war es jedoch, die
Karenzzeit wieder auf 18 Monate zu kürzen.
Die heutige österreichische Bundesregierung hat diese frauen - und familienfeindliche
Maßnahme der früheren sozialdemokratischen Regierungen wieder korrigiert. Das
Kinderbetreuungsgeld ist eine frauen - und familienpolitische Errungenschaft, die den
Menschen in den Mittelpunkt stellt. Nicht eine Versicherungsleistung und damit eine
technokratische Bedingung wird zum Angelpunkt der sozialen Verantwortung für unsere
Mitbürgerinnen, sondern das Wohl des Kindes und der Familie.
Erstmals haben auch Studentinnen und Bäuerinnen die Möglichkeit, für die Betreuung ihres
Kindes Kindergeld zu beziehen. Dass diese finanzielle Leistung durch die Neuregelung dieser
Bundesregierung auch Leistungssportlerinnen zu Gute kommen kann, ist erfreulich.

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