auf, es baut auch auf der Arbeit der Beamtinnen und Beamten im Innenministerium auf, die strategisch Vorgaben erarbeiten, das baut vor allem darauf auf, dass unsere Polizistinnen und Polizisten draußen vor Ort tagtäglich die Arbeit aufnehmen, sich der Arbeit stellen und diese Arbeit hoch motiviert, äußerst professionell und mit viel Umsicht und Engagement ausüben.
Deren Arbeitsspektrum ist ein äußerst vielfältiges. Es beginnt bei der Schulwegsicherung, reicht von der Kriminalprävention bis hin zur Aufklärung von Einbruchsdelikten, Mord und Totschlag. Ich könnte hier die Aufzählung der Aufgabenbereiche noch viel weiter ausdehnen.
Ich bin Bürgermeister meiner Heimatgemeinde Pfaffstätten und kann aus meinen Erfahrungen in dieser Funktion die sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und der Polizei wirklich nur bestätigen. Mein Polizeikommandant auf der Polizeiinspektion Baden ist Chefinspektor Teuchmann. Wir führen laufend Koordinierungsgespräche, Sicherheitsgespräche und evaluieren Sicherheitsmaßnahmen. Auch der Sicherheitsmanager der Gemeinde, Josef Reiberger, bringt sich da aktiv ein. Das alles führt dazu, dass die Bevölkerung ein gutes subjektives Sicherheitsgefühl verspürt, und das merken wir tagtäglich.
Dieses gute subjektive Sicherheitsgefühl lässt sich auch in Zahlen ausdrücken, und dieser Ausdruck in Zahlen ist der Sicherheitsbericht, der alljährlich aufgelegt wird, in dem Zahlen und Fakten belegen, was wir allesamt tagtäglich draußen verspüren. Es ist gut und beruhigend, wenn im Sicherheitsbericht 2010 unterm Strich zum Ausdruck kommt, dass wir einen Rückgang der Gesamtkriminalität um 9,4 Prozent verzeichnen können. Ich bin Landtagsmandatar in Niederösterreich und daher auch froh und stolz, dass wir in Niederösterreich einen Rückgang um 12,9 Prozent erreicht haben. Das liegt auch daran, und daran kann man es auch erkennen, dass es richtig war, spezifische Projekte zu starten, um negativen Entwicklungen gegenzusteuern. Als Beispiel möchte ich die SOKO Ost anführen, die du (in Richtung des Bundesrates Ertl) garantiert auch gut kennst.
Wir sind vor Jahren in unserem Bundesland – das gebe ich ehrlich zu – vor einer herausfordernden Situation gestanden. Mit der SOKO Ost haben wir da punktgenau und vollkommen richtig gegengesteuert. Der Erfolg gibt uns recht, und deswegen haben wir unterm Strich einen Rückgang der Kriminalität und ein Plus bei der Aufklärung.
Der Sicherheitsbericht des Jahres 2010 ist sehr umfassend. Ich gebe dir vollkommen recht! Er wird kein Bestseller werden, der auf jedem Nachttisch der Österreicherinnen und Österreicher liegen wird. Das gebe ich schon zu. Ich denke aber, es wäre schon genug, wenn sich die Mandatare damit auseinandersetzen und ihre Schlüsse daraus ziehen. Er ist vor allem auch für jene gemacht, die tagtäglich in der Arbeit mit den österreichischen Polizistinnen und Polizisten zu tun haben, nämlich mit den Beamten des Bundesministeriums. Er ist vor allem ein Nachschlagewerk für all jene, die im Sicherheitsbereich Arbeit leisten, und eben nicht für die breite Bevölkerung gedacht. Ich gebe dir auch noch einen Tipp: Suche keinen Verleger, um den Sicherheitsbericht in die breite Öffentlichkeit zu bringen, denn er wird vielleicht nicht so gekauft werden, weil das der Bevölkerung letztendlich auch wurscht ist. Wichtig ist ihr, dass sie sich sicher fühlen kann, und das kann sie.
Die 27 Kapitel, die für diesen Sicherheitsbericht erarbeitet wurden und in ihm dokumentiert sind, stellen wahrlich ein gutes Zeugnis aus. (Der Redner hält den Bericht in die Höhe.) Wenn wir uns zum Beispiel die Karte anschauen, auf der Österreich mit all seinen Bezirken abgebildet ist, zeigt sich überall ein Rückgang außer in fünf Bezirken, in denen ein Gleichbleiben oder ein mittlerer Anstieg zu verzeichnen ist. Das gibt der
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