144/A(E) XXII. GP

Eingebracht am 04.06.2003
Dieser Text ist elektronisch textinterpretiert. Abweichungen vom Original sind möglich.

entschliessungsantrag

der Abgeordneten Mag. Christine Muttonen

und GenossInnen

betreffend Gesamtstudie zur Museumslandschaft

Das Regierungsübereinkommen von ÖVP und FPÖ sieht für den Bereich Kunst und Kultur
die Erstellung einer Gesamtstudie zur Museumslandschaft vor.

Die unterzeichneten Abgeordneten stellen daher folgenden

Entschließungsantrag:

Der Nationalrat wolle beschließen:

Die Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur wird ersucht, dafür Sorge zu
tragen, dass im Rahmen der Gesamtstudie zur Museumslandschaft die Tätigkeit der
Bundesmuseen hinsichtlich Ausstellungstätigkeit, Forschungstätigkeit, Ankaufspolitik,
Innovation, Interaktivität und Qualität der Vermittlung evaluiert wird. Im Bereich der
Kunstmuseen soll die Studie zu einem klareren Profil und einer deutlicheren Positionierung
der einzelnen Häuser sowie zu einer besseren Koordinierung der Aktivitäten der einzelnen
Museen beitragen. Überlegungen bezüglich der künftigen Positionierung der Bundesmuseen
sollen im internationalen Kontext erfolgen.

Die Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur wird ersucht, im Rahmen der
Gesamtstudie zur Museumslandschaft zu untersuchen, durch welche Maßnahmen der Zugang
zu den Bundesmuseen breiteren Bevölkerungskreisen ermöglicht werden kann. Ausgehend
von der überaus hohen Beteiligung an der langen Nacht der Museen soll auch geprüft werden,
inwiefern der in Großbritannien gewählte Weg des kostenlosen Eintritts zu den staatlichen
Museen auch für Österreich eine Möglichkeit wäre.

 

 

Die Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur wird ferner ersucht, die
Ergebnisse dieser Studie dem Nationalrat zu übermitteln.

In formeller Hinsicht wird die Zuweisung an den Kulturausschuss vorgeschlagen.