3969/AB XXII. GP

Eingelangt am 27.04.2006
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BM für auswärtige Angelegenheiten

Anfragebeantwortung

 

 

 

Die Abgeordneten zum Nationalrat Renate Csörgits, Kolleginnen und Kollegen, haben am
2. März 2006 unter der Nr. 4035/J-NR/2006 an mich eine schriftliche parlamentarische
Anfrage betreffend „informelles Treffen der Entwicklungsminister/innen in der EU-
Präsidentschaft" gerichtet.

Diese Anfrage beantworte ich wie folgt:

Zu den Fragen 1 und 2:

Im Lichte der Praxis der vorangegangenen Präsidentschaften wurde die Anzahl der
informellen Ministertreffen in Österreich von der Bundesregierung aus organisatorischen
Gründen auf zwölf Treffen begrenzt.

Gleichzeitig dokumentieren eine Reihe formeller und informeller Veranstaltungen auf politischer
wie auch auf Experten-Ebene die große Bedeutung, die Österreich der
Entwicklungszusammenarbeit beimisst. Die Mehrzahl dieser Treffen ist auf österreichische
Initiative zurückzuführen:

Während der Tagung des Rates für Allgemeine Angelegenheiten und Außenbeziehungen am
10. und 11. April fand ein Arbeitstreffen der Entwicklungsminister statt.


Am 23. Jänner 2006 wurde in Wien ein hochrangiges Seminar zum Thema „Energie und
Entwicklung" abgehalten.

Am 9. März trafen sich die Direktoren für humanitäre Hilfe aus den EU-Mitgliedstaaten
gemeinsam mit der EU-Kommission (Echo) in Wien.

Am 6. und 7. April 2006 wurde das Thema „Frauen und ihre Rolle während und nach
Konflikten" im Rahmen einer politisch hochrangigen Podiumsdiskussion und einer
Seminarveranstaltung in Wien behandelt.

Am 1. und 2. Juni findet in Papua Neuguinea in Port Moresby das gemeinsame Ministertreffen
der EU mit den AKP Staaten (afrikanisch, karibisch, pazifische Staaten) statt.

Für den 9. Juni ist in Wien ein hochrangiges Treffen zum Thema Reform der Vereinten Nationen
im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit geplant.

Auch im Rahmen des EU-Lateinamerika Gipfels wird die Entwicklungszusammenarbeit eine
wichtige Rolle spielen.