520/AB XXIV. GP

Eingelangt am 16.02.2009
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BM für Inneres

Anfragebeantwortung

 

 

 

Frau

Präsidentin des Nationalrates

Mag. Barbara Prammer

Parlament

1017 Wien

 

 

Die Abgeordneten zum Nationalrat Mag. Johann Maier, Genossinnen und Genossen haben am               18. Dezember 2008 unter der Zahl 508/J an mich eine schriftliche parlamentarische Anfrage betreffend „Überfälle und Einbrüche in Juweliere in Österreich“ gerichtet.

 

Diese Anfrage beantworte ich nach den mir vorliegenden Informationen wie folgt:

 

Zu den Fragen 1 bis 3 und 12:

Die Beantwortung dieser Fragen fällt nicht in den Vollzugsbereich des Bundesministeriums für Inneres.

 

 

Zu Frage 4:

angezeigte Fälle

 Jahr 2008

 Burgenland

                        -

 Kärnten

 

1

 Niederösterreich

                        -

 Oberösterreich

                        -

 Salzburg

                       3

Steiermark

                        -

 Tirol

                        -

 Vorarlberg

                        -

 Wien

                     11

 Österreich Gesamt

                     15

 

 

 Eisenstadt

                        -

 Klagenfurt

                      

1

 St. Pölten

                        -

 Linz

                        -

 Salzburg-Stadt

                       3

 Graz

                        -

 Innsbruck

                        -

 Bregenz

                        -

 Wien

                     11

 

 

Zu Frage 5:

ermittelte Tatverdächtige

 Jahr 2008

 Insgesamt

                       9

 davon Inländer

                       3

 davon Fremde

                       6

 

 

Zu Frage 6:

Waffenverwendung

 Jahr 2008

 Schusswaffe - geschossen

1

 Schusswaffe - gedroht

                       3

Stichwaffe

                       2

unbekannte Waffe

                       1

 Gesamt

7                

 

Zu Frage 7:

 Schaden*

 Jahr 2008

 

 Burgenland

 €                     -

 

 Kärnten

 €                     -

 

 Niederösterreich

 €                     -

 

 Oberösterreich

 €                     -

 

 Salzburg

 €     635.176,00

 

 Steiermark

 €                     -

 

 Tirol

 €                     -

 

 Vorarlberg

 €                     -

 

 Wien

 €     702.856,00

 

 Österreich Gesamt

 €  1.338.032,00

 

 *Es handelt sich dabei um den verursachten Gesamtschaden, nähere Erkenntnisse liegen nicht auf.

 

 

Zu Frage 8:

 Opfer*

 Jahr 2008

 Burgenland

Keine

 Kärnten

Keine

 Niederösterreich

Keine

 Oberösterreich

Keine

 Salzburg

Keine

 Steiermark

Keine

 Tirol

Keine

 Vorarlberg

Keine

 Wien

3 Verletzte

 Österreich Gesamt

3 Verletzte

 

 

Zu Frage 9:

Derartige Statistiken werden nicht geführt.

 


Zu Frage 10:

 Aufklärungsquoten

 Jahr 2008

 Burgenland

-

 Kärnten

100,0%

 Niederösterreich

-

 Oberösterreich

-

 Salzburg

100,0%

 Steiermark

-

 Tirol

-

 Vorarlberg

-

 Wien

36,4%

 Österreich Gesamt

53,3%

 

 

Zu Frage 11:

 Ermittelte Tatverdächtige*

 Jahr 2008

 Burgenland

                        -

 Kärnten

                       1

 Niederösterreich

                        -

 Oberösterreich

                        -

 Salzburg

                       3

 Steiermark

                        -

 Tirol

                        -

 Vorarlberg

                        -

 Wien

                       5

 Österreich Gesamt

                       9

 *Es handelt sich dabei um die Anzahl der ermittelten Tatverdächtigen, die
auch bei der StA angezeigt wurden. (siehe auch Frage 5)

 

Die Beantwortung der Frage hinsichtlich eingeleiteter Strafverfahren fällt nicht in den Vollzugsbereich des Bundesministeriums für Inneres.

 

 

 

Zu den Fragen 13 bis 20:

Da die Einbrüche bzw. Einbruchsdiebstähle in Juweliergeschäfte in der Kriminalstatistik nicht gesondert ausgewertet werden, können die Fragen nicht beantwortet werden.

 

 

Zu Frage 21:

Kriminalpolizeiliche Beratungen

 Jahr 2008

 Burgenland

4

 Kärnten

-

 Niederösterreich

1

 Oberösterreich

25

 Salzburg

-

 Steiermark

22

 Tirol

11

 Vorarlberg

1

 Wien

7

 Österreich Gesamt

71

 

 

 

Zu Frage 22:

Das Projekt „Wohnbauförderung – Sicheres Wohnen“ wurde im Jahre 2005 initiiert. Es erfolgte im Jahre 2005 zwischen den Bundesländern und dem Bundeskriminalamt ein Erfahrungsaustausch. Ziel war die gemeinsame Erarbeitung von einheitlichen Standards bei der Förderung des Einbaus von Sicherheitstechnik im Rahmen der Wohnbauförderung. Seitens des Bundeskriminalamtes wurden förderungswürdige Sicherheitseinrichtungen für Eigenheime und Wohnungen, wie Sicherheitstüren und –fenster, vorgestellt. Die als förderungswürdig vorgeschlagenen Maßnahmen wurden angenommen und werden bei etwaigen Umsetzungen berücksichtigt werden.

 

Es ist beabsichtigt, im November 2009 in Zusammenarbeit mit Vertretern der Länder, Wirtschaft und Versicherungen  eine Folge-Veranstaltung durchzuführen.