1387/AB XXIV. GP

Eingelangt am 14.05.2009
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BM für Wirtschaft, Familie und Jugend

Anfragebeantwortung

 

Präsidentin des Nationalrates

Mag. Barbara PRAMMER

 

Parlament

1017 Wien

 

 

                                                                                            Wien, am 11. Mai 2009

 

                                                                                            Geschäftszahl:

                                                                          BMWFJ-10.101/0112-IK/1a/2009

 

 

In Beantwortung der schriftlichen parlamentarischen Anfrage Nr. 1394/J betreffend „tourismuswirtschaftliche Auswirkungen der Kulturhauptstadt Linz 2009“, welche die Abgeordneten Mag. Heidemarie Unterreiner, Kolleginnen und Kollegen am 17. März 2009 an mich richteten, stelle ich fest:

 

 

Antwort zu den Punkten 1 bis 3 der Anfrage:

 

Da keine Kompetenz des Bundes besteht, war das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend nicht in die Konzeption eingebunden.

 

 

Antwort zu den Punkten 4 bis 6 der Anfrage:

 

Die Österreich Werbung (ÖW) war in die tourismuspolitische Konzeption nicht eingebunden, da dies gemäß Statuten der ÖW nicht zu ihren Aufgaben zählt und sie vom betreffenden Bundesland nicht befasst wurde.

Antwort zu den Punkten 7 bis 9 der Anfrage:

 

Beim Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend wurden keine Förderungsansuchen, die in direktem Zusammenhang mit Linz 2009 standen, eingebracht.

 

Im Rahmen der TOP-Tourismus-Kooperationsförderung, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend von der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank Gesellschaft m.b.H. (ÖHT) abgewickelt wird, wurde ein Einmalzuschuss in Höhe von € 100.000,- an den Verein „Genuss- und Kulturtourismus Linz“ (nunmehr „hotspots DIE LINZER GASTRONOMIE UND HOTELLERIE“) für das Vorhaben „Zusammenschluss von Betrieben zu einem Verein zur nationalen und internationalen Vermarktung unter dem Titel ‚Hotspots’ zur Qualitätsverbesserung und Spezialisierung der Betriebe sowie Gestaltung und Umsetzung einer gemeinsamen Angebotsvermarktung“ gewährt. Diese Kooperation führt kulinarische Veranstaltungen im Rahmen Linz 2009 durch.

 

 

Antwort zu den Punkten 10 bis 12 der Anfrage:

 

Gemäß Statuten kann die ÖW keine Förderungen vergeben.

 

 

Antwort zu den Punkten 13 bis 16 der Anfrage:

 

Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend war weder in die Konzeption der Kulturhauptstadt Linz noch Graz eingebunden und kann daher keine konkrete Einschätzung über die Auswirkung auf Stadt oder Land vornehmen.

 

Unbestreitbar jedoch ist, dass das Thema Kultur immer größeren Einfluss auf die Urlaubsentscheidung insbesondere bei Städtereisen nimmt und daher zumindest langfristig positive Auswirkungen erwartet werden können.